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White Paper geoTLDs: Stadt-Domains und Top-Level-Domains für Regionen

In unse­rem „White Paper geoTLDs” stel­len wir vor, wie Stadt-Domains und Top-Level-Domains für Regio­nen und geo­gra­fi­sche Indi­ka­to­ren genutzt werden. 

Globaler Wettbewerb von Städten, Regionen und Destinationen

Die Glo­ba­li­sie­rung erhöht den Wett­be­werbs­druck zwi­schen Städ­ten, Regio­nen und Bun­des­län­dern auf der gan­zen Welt. Um Ein­woh­ner, Tou­ris­ten, Fach- und Füh­rungs­kräf­te, Unter­neh­men und Inves­to­ren für sich zu gewin­nen, soll­ten sie sich so attrak­tiv wie mög­lich prä­sen­tie­ren. So kön­nen sie ein unver­wech­sel­ba­res und wett­be­werbs­fä­hi­ges Pro­fil ent­wi­ckeln. Eine geoTLD kann hier einen wert­vol­len Bei­trag leisten.

Die Stadt-Domains: Wie eine geografische Endungen eine digitale Dachmarke schaffen

Bereits zum zwei­ten Mal – nach 2017 – haben wir uns daher mit der Fra­ge nach der Nut­zugn von geoTLDs beschäf­tigt. In dem White Paper geoTLDs zei­gen wir auf, wie geo­gra­fi­sche Inter­­net-Endun­­gen – soge­nann­te Top-Level-Domains – Stand­or­te und deren Ange­bo­te unter einer ein­heit­li­chen digi­ta­len Dach­mar­ke ver­ei­nen und damit öffent­lich­keits­wirk­sam zugäng­lich machen. Wir schaf­fen im Theo­rie­teil des White Papers die Grund­la­gen rund um das The­ma. Im Pra­xis­teil ver­an­schau­li­chen wir anhand kon­kre­ter Bei­spie­le, wie viel­fäl­tig Städ­te, Regio­nen und Bun­des­län­der ihre Inter­­net-Endun­­gen einsetzen. 

Verbesserte Kommunikation und intuitive Bürgerdienste mit eigener geoTLD

Mit einer eige­nen Inter­­net-Endung haben Städ­te, Bun­des­län­der und Regio­nen die Mög­lich­keit, ihre Ange­bo­te unter einer intui­ti­ven digi­ta­len Dach­mar­ke zu bün­deln. Die eige­ne Endung eig­net sich nicht nur für das Stan­d­ort- und Tou­ris­mus­mar­ke­ting, sie ermög­licht auch eine deut­li­che Ver­bes­se­rung in der Kom­mu­ni­ka­ti­on und Auf­find­bar­keit von E‑Go­­ver­n­­ment-Ange­­bo­­ten. Denn die Auf­find­bar­keit ist nach wie vor eines der größ­ten Hemm­nis­se bei der Nut­zung von Bürgerdiensten.

Das voll­stän­di­ge White Paper steht hier zum Down­load bereit.

Screenshot www.marke.tirol

Spotlight: geoTLD .tirol

Tirol ist eine der belieb­tes­ten und bekann­tes­ten Desti­na­tio­nen und Mar­ken im Alpen­raum. Die Tiro­ler sagen selbst über sich „Tirol ist das Land im Gebirg. Das Herz der Alpen. Es ist uns Pflicht und Freu­de zugleich, die Kraft, die wir dar­aus schöp­fen, mit der Welt zu tei­len.“ Da darf die pas­sen­de geoTLD .tirol natür­lich nicht feh­len – sie zeigt auch im Web, wer sich zu sei­ner Tiro­ler Hei­mat bekennt. 

Intensive Nutzung von .tirol-Adressen vom Tirol-Marketing

Auch wenn die Haupt­sei­te für Urlau­ber nach wie vor https://www.tirol.at ist, nutzt das öster­rei­chi­sche Bun­des­land selbst eine Rei­he von .tirol-Adres­­sen. Das Desti­na­ti­ons­mar­ke­ting von Tirol setzt mit https://www.marke.tirol eine intui­ti­ve und spre­chen­de Adres­se ein, um Besu­cher und ein­hei­mi­sche über die Mar­ke zu infor­mie­ren. Was Tirol als Loca­ti­on für Fil­me­ma­cher bie­tet, stellt das Stand­ort­mar­ke­ting unter https://www.cine.tirol vor. Ange­bo­te für Kon­­­gress- und Mes­se­ver­an­stal­ter hält das Bun­des­land unter https://www.convention.tirol bereit. Alle Sport­be­geis­ter­ten kön­nen sich auf dem zen­tra­le Por­tal https://sport.tirol zu Events und Tickets informieren.

Tiroler Bierkistenrennen setzt auf geoTLD .tirol

Nicht nur für Flach­land­ti­ro­ler eine ech­te Gau­di ist das Bier­kis­ten­ren­nern, bei dem Vie­rer­teams gegen­ein­an­der antre­ten. Dabei gilt es, eine Kis­te Bier vom Team aus­ge­trun­ken und bis zum vor­ge­ge­be­nen Ziel mög­lichst schnell trans­por­tiert zu wer­den – ob mit oder ohne Kos­tü­mie­rung. Ein Ein­druck, war­um man unbe­dingt dabei sein soll­te, fin­det sich unter https://bierkistenrennen.tirol

Genuss beim BergKaiser unter .tirol-Website

Auf der son­ni­gen Sei­te des Wil­den Kai­sers und in die sanf­ten Hügel der Kitz­bü­he­ler Alpen gebet­tet inmit­ten der Ski­welt liegt das Restau­rant der Berg­Kai­ser – die Per­le des Genus­ses. Unter https://www.bergkaiser.tirol läuft Wan­de­rern ange­sichts der gut klin­gen­den Spei­se­kar­te das Was­ser im Mun­de zusam­men. Ein Online-Buchungs­­­tool garan­tiert einen Tisch, so dass nie­mand mit lee­rem Magen von dan­nen zie­hen muss.

Weinbauer setzt auf .tirol-Adresse

Nicht nur Berg­lieb­ha­ber, son­dern auch Genuss­fans kom­men in Tirol auf ihre Kos­ten. Das Wein­gut Marin­ger steht seit nun­mehr 70 Jah­ren für res­sour­cen­scho­nen­den und öko­lo­gisch nach­hal­ti­gen Wein­bau in der umfas­sen­den Sor­ten­viel­falt aus der Wagram-Regi­on in Tirol. Das Winz­ergut befin­det sich mit­ten im idyl­li­schen Otten­thal, einem klei­nen Wein­ort mit weit­läu­fi­gen sanf­ten Löss­hü­geln nahe Kirch­berg am Wagram. Ange­baut wer­den eine gro­ße Viel­falt an Rebosr­ten: Grü­ner Velt­li­ner, Ries­ling, Weiss­bur­gun­der, Früh­ro­ter, Roter Velt­li­ner, Zwei­gelt, Blau­bur­ger sowie Pinot Noir. Durst bekom­men? Dann ab auf www.weine.tirol.
 

Eigene TLD und Abuse-Monitoring unterstützen Unternehmen

Mit eigener TLD und Domain-Abuse-Monitoring aktiv gegen Rechteverletzungen

Rech­te­ver­let­zun­gen im Inter­net neh­men bestän­dig zu. Unter­neh­men begeg­nen die­sen effek­tiv, indem sie auf akti­ves Domain-Abu­­se-Moni­­to­ring und Domain-Abu­­se-Mana­ge­­ment setzen.

Verletzung von Rechten geistigen Eigentums – aktuelle Studienergebnisse und Handlungsoptionen 

Kri­mi­nel­le ver­su­chen immer stär­ker, auf ver­schie­de­nen Wegen ille­gal vom Wert des geis­ti­gen Eigen­tums zu pro­fi­tie­ren. Dazu zäh­len die Her­stel­lung und der Ver­trieb von gefälsch­ten Pro­duk­ten sowie auch digi­ta­le Inhal­te. Fäl­schun­gen haben sich von tra­di­tio­nel­len Akti­vi­tä­ten mit Schwer­punkt auf Luxus- und Mar­ken­ar­ti­keln zu phar­ma­zeu­ti­schen Pro­duk­ten, Elek­tro­nik­ar­ti­keln, Haus­halts- und Kos­me­tik­pro­duk­ten, Kfz-Ersat­z­­tei­­len, Pes­ti­zi­den, Spiel­zeug, Nah­rungs­mit­teln und Geträn­ken sowie tech­ni­schen Pro­duk­ten wie Lagern und elek­tro­ni­schen Bau­tei­len ent­wi­ckelt. Dane­ben nut­zen sie zuneh­men digi­ta­le Ange­bo­te, und ver­let­zen ent­we­der Rech­te Drit­te im Domain-Namen oder Con­tent. Ein effi­zi­en­tes Domain-Abu­­se-Moni­­to­ring und ‑Manage­ment kann hier hel­fen, eben­so wie eine eige­ne TLD unter­stüt­zen kann.

Aktuelle Studienergebnisse

Die Stu­die der EUIPO aus dem Früh­jahr 2019 zeigt, dass das Pro­blem des Han­dels mit gefälsch­ten Pro­duk­ten erns­ter gewor­den ist. Das welt­wei­te Han­dels­vo­lu­men mit gefälsch­ten Waren wird auf 509 Mrd. USD geschätzt, was 3,3% des Welt­han­dels ent­spricht (gegen­über 2,5% des Welt­han­dels im Jahr 2013). Die Ein­fuh­ren von Fäl­schun­gen aus dem Rest der Welt in die EU wer­den auf 121 Mrd. EUR geschätzt, was 6,8% der gesam­ten EU-Ein­­fuh­­ren (OECD-EUIPO (2019), Ent­wick­lung des Han­dels mit Fäl­schun­gen und Raub­ko­pien, ent­spricht. Die Stu­die ist ver­füg­bar unter: https://bit.ly/2ICQEau.

Neue Geschäftsmodelle

Am wei­tes­ten ver­brei­tet ist die Ver­let­zung von Mar­ken und Urhe­ber­rech­ten als Grund­la­ge für den Miss­brauch frem­der Rech­te. Aller­dings wer­den zuneh­mend Rech­te auch bereits im Domain-Namen miss­braucht. Dabei fällt auf, dass die Ver­knüp­fung zwi­schen Miss­brauch des Domain-Namens und einer Web­site zunimmt. Dies gilt ins­be­son­de­re bei erneu­ten Regis­trie­run­gen zuvor ver­wen­de­ter Domain-Namen, die dann für so genann­te „Fake Shops“ ein­ge­setzt wer­den. Wei­te­re Details stellt die Stu­die vor: https://euipo.europa.eu/tunnel-web/secure/webdav/guest/document_library/observatory/documents/reports/Research_on_Online_Business_Models_Infringing_IP_Rights.pdf).
Eine wei­te­re Stu­die beschäf­tigt sich mit ande­ren Effek­ten, die aus dem Miss­brauch frem­der Rech­te resul­tie­ren. Web­an­ge­bo­te neh­men zu, die ent­we­der im Domain-Namen oder Inhalt eine Urhe­ber­rechts­ver­let­zung bege­hen. Sie bie­ten Inhal­te ohne Regis­trie­rung öffent­lich, manch­mal sogar kos­ten­los zum Down­load an. Zusam­men mit die­sem Inhalt ver­brei­ten sol­che Web­sites häu­fig ver­schie­de­ne Arten von Mal­wa­re und poten­zi­ell uner­wünsch­ten Pro­gram­men (PUPs), um Benut­zer zum Her­un­ter­la­den und Star­ten die­ser Datei­en zu ver­lei­ten. Hier wird das Ver­trau­en des Kon­su­men­ten in die Mar­ke miss­braucht, um ihn zum Down­load zu ver­lei­ten. Die Stu­di­en­ergeb­nis­se sind abruf­bar unter: https://euipo.europa.eu/tunnel-web/secure/webdav/guest/document_library/observatory/documents/reports/ 2018_Malware_Study / 2018_Malware_Study_en.pdf)

Hohe Kosten für Rechteinhaber 

Die vom EUIPO 2017 ver­öf­fent­lich­te Stu­die basiert auf einer Umfra­ge unter 1.291 Unter­neh­men in 14 EU-Mit­­glie­d­­staa­­ten. Ins­ge­samt gaben Unter­neh­men in der Stich­pro­be durch­schnitt­lich 115.317 EUR pro Jahr für Durch­set­zung ihrer Rech­te aus. Je nach Unter­neh­mens­grö­ße gab es jedoch gro­ße Unter­schie­de. Bei klei­nen Unter­neh­men (Unter­neh­men mit weni­ger als 50 Mit­ar­bei­tern) belief sich der durch­schnitt­li­che Auf­wand auf 83.653 EUR pro Jahr. Für mit­tel­stän­di­sche Unter­neh­men (mit 50 bis 250 Beschäf­tig­ten) lag der Wert bei 103.166 EUR. Bei gro­ßen Unter­neh­men mit mehr als 250 Beschäf­tig­ten belie­fen sich die Durch­set­zungs­kos­ten auf 159.132 EUR pro Jahr. Gemes­sen an den Kos­ten­stel­len bil­de­ten die jähr­li­chen Per­so­nal­kos­ten mit 32% der Gesamt­kos­ten die größ­te Kom­po­nen­te. Es folg­ten die Kos­ten für Lage­rung und Ver­nich­tung, die 21% der Gesamt­kos­ten aus­mach­ten, und die Kos­ten für exter­ne Rechts­be­ra­tung, die 17% ausmachten.

Effektives Handeln mit Domain-Abuse-Monitoring von Dotzon 

Die rich­ti­gen Sicher­heits­vor­keh­run­gen kön­nen die Bedro­hun­gen im Netz jedoch mini­mie­ren. Effek­ti­ves Domain-Abu­­se-Moni­­to­ring und ‑Manage­ment deckt etwa­igen Miss­brauch von Domains auf und stellt ihn zeit­nah ab. Dann schnell aktiv zu wer­den ist wich­tig, weil Domain-Mis­s­­brauch für die Betrof­fe­nen nicht nur finan­zi­el­le Schä­den nach sich zieht, son­dern sich auch ruf­schä­di­gend aus­wir­ken kann. Ganz abge­se­hen von nega­ti­ven Medi­en­be­richt­erstat­tun­gen.
Mit dem DOTZON Abu­­se-Sys­­tem bie­tet DOZON eine Lösung spe­zi­ell für Unter­neh­men mit Domain-Por­t­­fo­­li­os und Betrei­ber von Top-Level-Domains an: Das Abu­­se-Sys­­tem ana­ly­siert regel­mä­ßig alle regis­trier­ten Domains auf Miss­brauch und pro­to­kol­liert die Ana­ly­se­er­geb­nis­se. Im Fall von Miss­brauch sorgt DOTZON für des­sen schnel­le Besei­ti­gung sowie die Doku­men­ta­ti­on des Ergeb­nis­ses. So ist schnel­les und effek­ti­ves Han­deln sicher­ge­stellt, und Miss­brauch eingedämmt.

Mit der eigenen TLD mehr Hoheit über digitale Kanäle erlangen

Die Mög­lich­kei­ten, die sich mit einer eige­nen Top-Level-Domain für Mar­ken und Unter­neh­men erge­ben, sind span­nend und viel­fäl­tig: Vom Schutz und Aus­bau der Mar­ke über höhe­res Ver­trau­en in die Mar­ke bis hin zu einer intui­ti­ven Pro­dukt­kom­mu­ni­ka­ti­on mit Kun­den und Part­nern. Der Auf­wand für Rechts­strei­tig­kei­ten bei miss­bräuch­li­cher Nut­zung wird gesenkt, da die eige­ne Endung der wesent­li­che Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ka­nal im Ver­gleich zu den bestehen­den Domains wird. Eine eige­ne Endung redu­ziert auch die Not­wen­dig­keit, Domains auf dem Zweit­markt erwer­ben zu müs­sen. Eine eige­ne Inter­­net-Endung ver­hilft der Mar­ke bzw. dem Unter­neh­men zu einer her­aus­ge­ho­be­nen glo­ba­len Sicht­bar­keit, unter­stützt das Mar­ken­image und stellt so einen ech­ten Wett­be­werbs­vor­teil dar. Spre­chen Sie uns an, wenn Sie Ihre Rech­te stär­ken und von den Mög­lich­kei­ten einer eige­nen Top-Level-Domain pro­fi­tie­ren möch­ten!
 

ICANN-Studienkreis Info

19. ICANN-Studienkreis in Lissabon

Der ICANN-Stu­­di­en­­k­reis fand in die­sem Jahr zum 19. Mal statt. Auf Ein­la­dung von Prof. Dr. Wolf­gang Klein­wäch­ter tref­fen sich jähr­lich Inter­­net-Exper­­ten, um sich zu aktu­el­len ICANN- und Inter­­net-Gover­­nan­ce-The­­men auszutauschen.

DOTZON-CEO Katrin Ohlmer erneut zum ICANN-Studienkreis eingeladen 

Vom 7. bis 8. Okto­ber fand zum 19. Mal der ICANN-Stu­­di­en­­k­reis in Lis­sa­bon statt. Ein­ge­la­den waren Geschäftsführer:innen und Vor­stän­de der welt­wei­ten Inter­­net-Com­­mu­­ni­­ty, dar­un­ter ICANN-CEO Gör­an Mar­by, der ICANN-Direk­­tor und künf­ti­ge Chair des ICANN-Board of Direc­tors Maar­ten Bot­ter­man, Che­ri­ne Chala­by als Chair des ICANN-Board, der SVP von Veri­Sign Patrick Kane, Miche­le Ney­lon als CEO des iri­schen Regis­trars Black­night, Grae­me Bun­ton vom kana­di­schen Regis­trar Tucows, Regie­rungs­ver­tre­ter aus Deutsch­land und der Schweiz, ICANN-Board-Mit­­glied Avri Doria und Kat­rin Ohl­mer von DOTZON.

Debatte zu strategischem Plan von ICANN

Die gela­de­nen Exper­ten tausch­ten sich beim ICANN-Stu­­di­en­­k­reis in Lis­sa­bon in den zwei Tagen unter den so genann­ten Cha­t­ham-House-Rules aus. So war sicher­ge­stellt, dass ver­trau­li­che Gesprä­che zwi­schen den Akteu­ren geführt wer­den konn­ten. Auf der Agen­da stan­den u. a. The­men wie „Prio­ri­tä­ten von ICANN“, „DNS über HTTPS, DOA, Block­chain, IoT” und „Schutz des öffent­li­chen Inter­net“ aus. Span­nend war ins­be­son­de­re die Debat­te zum stra­te­gi­schen Plan von ICANN für die nächs­ten Jah­re. Kat­rin Ohl­mer stell­te in der Dis­kus­si­ons­run­de zu „Evo­lu­ti­on des DNS-Mar­k­­tes – benö­ti­gen wir Iden­ti­tä­ten im Inter­net?“ vor, wel­che Bedeu­tung eine dot­Brand für Unter­neh­men haben kann. Sie bie­tet Unter­neh­men die Opti­on, unab­hän­gi­ger von frem­den Anbie­tern ihre digi­ta­le Iden­ti­tät im Inter­net zu gestal­ten. So hat sie ihre digi­ta­le Sicht­bar­keit bes­ser unter Kon­trol­le. Dot­­zon-Par­t­­ner Dirk Kri­schenow­ski stell­te vor, wel­che Trends künf­tig Ein­fluss auf die DNS-Indus­­trie haben wer­den. Dis­ku­tiert wur­de u. a., wel­chen Ein­fluss Block­hain auf die DNS-Indus­­trie haben wird.

Der Stu­di­en­kreis bot erneut die Gele­gen­heit zum ver­trau­li­chen Mei­nungs­aus­tausch unter den ICANN-Exper­­ten. DOTZON sieht sich als welt­weit täti­ge Bera­tung in der Ver­ant­wor­tung, die eige­nen Erfah­rungs­wer­te, Posi­tio­nen und Inter­es­sen der Kun­den in die­se Dis­kus­si­on ein­zu­brin­gen. Mehr Infor­ma­tio­nen zum ICANN-Stu­­di­en­­k­reis sind erreich­bar unter www.icann-studienkreis.net.

geoTLD-Treffen in Santiago de Compostela

Treffen der geoTLDs in Santiago de Compostela

Ver­gan­ge­ne Woche tra­fen sich die Mit­glie­der der geoTLD-Grup­­pe (geoTLDs), um sich zu The­men rund um ICANN, Stra­te­gie und Mar­ke­ting auszutauschen.

Mission der geoTLD-Gruppe

Auf Ein­la­dung der gali­zi­schen Inter­neten­dung .gal tra­fen sich ver­gan­ge­ne Woche die Mit­glie­der der geoTLD-Grup­­pe. Als Inter­es­sen­ver­tre­tung hat sie zum Ziel, alle geo­gra­fi­schen Top-Level-Domains zu reprä­sen­tie­ren. Sie soll das Poten­zi­al von geoTLDs zum Nut­zen ihrer Städ­te, Regio­nen, Kul­tu­ren und Spra­chen ent­wi­ckeln. Als Initia­tor der geoTLD-Grup­­pe geben wir nicht nur Input für jedes Mee­ting, son­dern gestal­ten durch Dirk Kri­schenow­ski als Vice-Chair der geoTLD-Grup­­pe die lang­fris­ti­ge Stra­te­gie der Grup­pe mit.

Schwerpunkte des ersten Tages: Umsetzung der Mission, Industrie-Trends und Marketingaustausch

Rund 20 Ver­tre­ter geo­gra­fi­scher TLDs tra­fen sich im gali­zi­schen Sant­ia­go de Com­pos­te­la, um sich aus­zu­tau­schen. Nach einem Über­blick von Dirk Kri­schenow­ski zur Umset­zung der Mis­si­on und den damit ver­bun­de­nen Schwer­punk­ten dis­ku­tier­te die Grup­pe über kon­kre­te Akti­vi­tä­ten. Nach einem Emp­fang im Rat­haus beim Bür­ger­meis­ter von Sant­ia­go de Com­pos­te­la, Mar­ti­ño Norie­ga Sán­chez, setz­te die Grup­pe ihre Gesprä­che fort. Den Abschluss des Tages bil­de­te eine Prä­sen­ta­ti­on von Dirk Kri­schenow­ski zu stra­te­gi­schen Ver­än­de­run­gen und Ent­wick­lun­gen in der Industrie.

Interessen der geoTLD-Gruppe werden bei ICANN vertreten

Der zwei­te Tag begann mit einer leb­haf­ten Dis­kus­si­on gelei­tet von Kat­rin Ohl­mer zur Fra­ge, wie geoTLDs mit DNS-Mis­s­­brauch umge­hen. Im Rah­men der bevor­ste­hen­den Dis­kus­si­on auf dem ICANN-Mee­­ting in Mont­re­al ent­scheid die Grup­pe, Fak­ten zusam­men­zu­stel­len, wie sie mit miss­bräuch­lich genutz­ten Domains umgeht. Danach gab Kat­rin Ohl­mer ein Update zum Stand der ver­schie­de­nen Arbeits­grup­pen bei ICANN. Im Fokus der geoTLD-Grup­­pe ste­hen hier neben dem DNS-Abu­­se ins­be­son­de­re die Rah­men­be­din­gun­gen für künf­ti­ge Bewer­bun­gen um geoTLDs. Nach einem Update zu wei­te­ren Arbeits­grup­pen bei ICANN (u.a. zu EPDP2) und aktu­el­len Rechts­the­men ende­te das Mee­ting am Frei­tag­nach­mit­tag.
 

Webseite .bayern

Spotlight: geoTLD .bayern

Die geoTLD .bayern – Fünf Jahre digitale Heimat in Bayern

Die Inter­net­ver­wal­tungs­or­ga­ni­sa­ti­on (www.icann.org) hat­te im Sep­tem­ber 2014 grü­nes Licht gege­ben: Seit­dem gibt es auch für Bay­ern eine digi­ta­le Hei­mat mit der geoTLD .bay­ern. Damit ist das deut­sche Bun­des­land in guter Gesell­schaft mit Ham­burg (www.nic.hamburg), Ber­lin (www.dot.berlin), Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len (www.land.nrw), Köln (www.nic.koeln) und dem Ruhr­ge­biet (www.dot.ruhr). Alle betrei­ben eine geo­gra­fi­sche Inter­neten­dung, eine so genann­te geoTLD. 

Gute Gründe, sich zu .bayern zu bekennen

Die geoTLD .bay­ern bie­tet Web­­sei­­ten-Besu­chern Ori­en­tie­rung, Sie zei­gen damit online mehr Prä­senz in Ihrer Region.

In der gan­zen Welt genießt Bay­ern einen guten Ruf – als flo­rie­ren­der Wirt­schafts­stand­ort, erhol­sa­mes Tou­ris­mus­ziel, Hei­mat his­to­ri­scher Stät­ten und Ort für Tra­di­tio­nen und Kul­tur. Unter­neh­men und pri­vat­per­so­nen zei­gen mit einer .bay­ern-Domain ihre regio­na­len Wur­zeln und pro­fi­tie­ren vom posi­ti­ven Image ihrer Region.

Etwa 50% aller Such­an­fra­gen betref­fen regio­na­le Such­an­fra­gen. Damit pas­sen .bay­ern-Domains per­fekt zu den Suchen und bie­ten gro­ßes Poten­ti­al, eine bes­se­re Such­ma­schi­nen­plat­zie­rung bei regio­na­len Such­an­fra­gen zu gene­rie­ren. Das erleich­tert das Auf­fin­den von Web­sei­ten, sorgt für mehr Besu­cher und gibt damit orts­an­säs­si­gen Unter­neh­men und Dienst­leis­tern einen wich­ti­gen Wettbewerbsvorteil.

Sinn­vol­le und ein­präg­sa­me Domains sind ein knap­pes Gut und unter den vie­len Endun­gen wie .de oder .com kaum noch regis­trier­bar. Unter­neh­men, Orga­ni­sa­tio­nen oder Pri­vat­per­so­nen müs­sen auf immer kom­ple­xe­re Domains zurück­grei­fen. Bei .bay­ern sind nun vie­le gute Adres­sen wie­der ver­füg­bar und bie­ten eine neue Chan­ce auf eine sinn­vol­le und ein­präg­sa­me Adresse.

Unter .bay­ern ent­steht eine neue dyna­mi­sche Gemein­schaft im Inter­net. Sie bewei­sen die Eigen­stän­dig­keit der Regi­on und wer­den mit einer .bay­ern-Domain Teil die­ser jun­gen Com­mu­ni­ty. Mit einer .bay­ern-Adres­­se prä­sen­tie­ren Sie die Viel­falt und die Atmo­sphä­re von Bay­ern bereits in Ihrem Domain-Namen.

Unter .bay­ern erschließt sich mit der geoTLD ein neu­er digi­ta­ler Namens­raum, den Unter­neh­men und Pri­vat­per­so­nen „besie­deln” und zu einem pro­spe­rie­ren­den Gebiet im Inter­net machen kön­nen. Die .bay­ern-Adres­­sen bie­tet neue Mög­lich­kei­ten und Geschäfts­fel­der für die gesam­te baye­ri­sche Wirtschaft. 

Prominente Fans von .bayern

Einer der pro­mi­nen­tes­ten Nut­zer der .bay­ern-Adres­­se ist der Münch­ner Ver­ein FC Bay­ern, die unter fc.bayern eine neue digi­ta­le Hei­mat gefun­den haben. Auch der Frei­staat Bay­ern nutzt die Adres­sen – sein neu­es Bay­ern­Por­tal ist unter freistaat.bayern erreic­bar. Dort kön­nen sich Bürger*Innen über die Baye­ri­sche E‑Go­­ver­n­­ment-Stra­­te­­gie inor­mie­ren und Bür­ger­diens­te aufrufen.

Aber auch klei­ne Baye­ri­sche Unter­neh­men beken­nen sich mit einer .bay­ern-Adres­­se digi­tal zu ihrer Hei­mat: Wie das Kneipp- und Ther­mal­ho­tel Ang­erhof in Bad Wöris­ho­fen mit www.angerhof.bayern und der Süd­ost­baye­ri­sche Ver­band der Obst- und Klein­bren­ner mit obstbraende.bayern.

Mehr Infor­ma­tio­nen sind unter www.nic.bayern erreich­bar.
 

ONL Logo

Spotlight: Generische TLD .onl

TLD-Profil .ONL

Spre­chend, kurz und prä­gnant. So prä­sen­tiert sich die gene­ri­sche TLD .onl. Sie ist die per­fek­te Adres­se, um zu sagen „ich bin online“. Sie ist für jeder­mann unkom­pli­ziert zugäng­lich, wird welt­weit ver­stan­den und ist Dank des attrak­ti­ven Prei­ses eine ech­te Alter­na­ti­ve zu .com. Das haben bereits vie­le Unter­neh­men, Pri­vat­per­so­nen und Orga­ni­sa­tio­nen erkannt und nut­zen ihre .onl-Adres­­se auf die unter­schied­lichs­te Art und Weise.

Viele .onl-Adressen im Web sichtbar

Unter www.ibt.onl fin­det sich die digi­ta­le Hei­mat der welt­weit täti­gen IBT Online, die Web­sei­ten über­setzt und an anders­spra­chi­ge Märk­te anpasst. Das Unter­neh­men mit Sitz im bri­ti­schen Bris­tol nutzt die kur­ze und prä­gnan­te Adres­se, die zudem dem Fir­men­na­men ent­spricht, auf allen digi­ta­len Kanälen.

Die 1916 in den USA gegrün­de­te Super­markt­ket­te Weg­mans Food Inc. nutzt mit https://mywegmansconnect.onl eine intui­ti­ve Adres­se, wo sich Mit­ar­bei­ter in ihren Accoutn ein­log­gen kön­nen. Dem Unter­neh­men war es schon immer wich­tig, dass die Mit­ar­bei­ter zufrie­den sind und ihr Arbeits­le­ben rei­bungs­los und ein­fach ver­läuft. In dem Kon­to haben sie Zugang zu Per­so­nal­da­ten wie Schich­ten, Urlaubs­ta­ge und Gehalt, Gesund­heits­leis­tun­gen, Rabat­te, Ren­te und Krankenversicherung.

Die ame­ri­ka­ni­sche Post (United Sta­tes Pos­tal Ser­vice) nutzt mit https://liteblue.onl eine .onl-Adres­­se auch für ihr Mitarbeiterportal. 

Fans von Com­pu­ter­spie­len aus allen Jahr­zehn­ten kom­men bei https://www.retrogames.onl voll auf ihre Kos­ten: Online sind alle nur denk­ba­ren Spie­le der unter­schied­lichs­ten Platt­for­men, von DOS über Ami­ga bis Nin­ten­do 64. Der Ori­gi­nal­look und die intui­ti­ve Adres­se machen die Web­sei­te zum Mek­ka für alle, die ger­ne mal daddeln.

Der Name ist Pro­gramm: Das bri­ti­sche Design­stu­dio Crea­ti­ve ist ab sofort unter der per­fekt pas­sen­den Web­adres­se https://www.creative.onl zu errei­chen. Die krea­tiv gestal­te­te und auf­ge­räum­te Web­sei­te passt aus­ge­zeich­net zu der kla­ren Web­adres­se, zusam­men machen sie Lust dar­auf, die Agen­tur und ihre Dienst­leis­tun­gen näher kennenzulernen.

Die generische TLD .onl

Mehr Infos zu .onl gibt es unter https://nic.onl.

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ICANN Policy Forum in Marrakesh

Die ICANN-Com­­mu­­ni­­ty hat sich in der letz­ten Juni­wo­che in Mar­ra­kesh zu ihrem 65. Mee­ting getrof­fen. Auf dem so genann­ten „Poli­cy Forum“ hat sie sich schwer­punkt­mä­ßig zu den fol­gen­den drei The­men­ge­bie­te ausgetauscht:

Debatte um neue Top-Level-Domains in ICANN-Arbeitsgruppen

Die Debat­te um die Ein­füh­rung neu­er Top-Level-Domains wur­de beim ICANN-Mee­­ting fort­ge­setzt. Die ver­blei­ben­den offe­nen Punk­te sol­len mit­hil­fe einer inten­si­ve­ren Zusam­men­ar­beit gelöst wer­den. Dazu fin­den ab sofort zwei wöchent­li­che Tele­fon­kon­fe­ren­zen der Arbeits­grup­pe zu Work Track 5 von Juli bis Sep­tem­ber 2019 statt. Im Anschluss erar­bei­ten die Mit­glie­der aller Arbeits­grup­pen gemein­sam bis Novem­ber den fina­len Report. Danach sen­det ihn die Arbeits­grup­pen zur Zustim­mung an das GNSO-Coun­cil und ICANN-Board.

Dotzon Digitale Stadtmarken 2019
Dot­­zon-CEO Kat­rin Ohl­mer stellt „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2019” vor

Diskussion um zentralen Zugriff auf Inhaberdaten 

Die EPDP-Arbeits­­grup­­pe hat ihre Dis­kus­sio­nen fort­ge­setzt, ob und wie Berech­tig­te künf­tig Zugriff auf Inhaber­da­ten von Domains über eine zen­tra­le Daten­bank erhal­ten kön­nen. So soll das Pro­blem des seit Ein­füh­rung der Daten­schutz­grund­ver­ord­nung geschlos­se­nen WHOIS gelöst wer­den. Meh­re­re Unter­neh­men haben bereits indi­vi­du­el­le Lösun­gen ent­wi­ckelt, und sie der Com­mu­ni­ty vor­ge­stellt, bei denen jedoch noch offen ist, inwie­fern sie den Vor­ga­ben der Daten­schutz­grund­ver­ord­nung ent­spre­chen. Par­al­lel dazu erar­bei­tet die EPDP-Arbeits­­grup­­pe zugrun­de lie­gen­de Poli­ci­es, die Inter­net­ver­wal­tungs­or­ga­ni­sa­ti­on berei­tet zusam­men mit aus­ge­wähl­ten Com­­mu­­ni­­ty-Mit­­glie­­dern die Umset­zung der Poli­ci­es vor.

Debatte zu bestehenden Abuse-Monitoring-Mechanismen 

Betrei­ber neu­er Top-Level-Domains sind per Ver­trag mit ICANN gefor­dert, per­ma­nent zu über­wa­chen, ob Domains miss­bräuch­lich genutzt wer­den. Die meis­ten Betrei­ber erfül­len oder über­erfül­len die­se Ver­pflich­tung, nur weni­ge kom­men ihnen nicht aus­rei­chend nach. Daher wer­den Stim­men laut, die die Inter­net­ver­wal­tungs­or­ga­ni­sa­ti­on zu mehr und stär­ke­ren Rege­lun­gen auf­for­dern. Auf dem Mee­ting stell­ten die für das The­ma bei ICANN zustän­di­gen Mit­ar­bei­ter den aktu­el­len Stand zahl­rei­chen Grup­pen der Com­mu­ni­ty vor, ver­bun­den mit der Auf­for­de­rung, auf dem kom­men­den ICANN-Mee­­ting sich für stär­ke­re Über­wa­chun­gen ein­zu­set­zen. Wir wer­den hier die Inter­es­sen der Betrei­ber neu­er Top-Level-Domains ver­tre­ten, und uns dafür ein­set­zen, dass kei­ne wei­te­ren Maß­nah­men ver­trag­lich ver­pflich­tend auf­ge­setzt wer­den.
 

Das nächs­te ICANN-Mee­­ting fin­det im Novem­ber in Mon­tré­al statt, anmel­den kann man sich hier.

IMG Digitale Stadtmarken 2019

Digitale Stadtmarken 2019

DOTZON hat die Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2019” ver­öf­fent­licht. Nach 2017 und 2018 unter­sucht sie zum bereits drit­ten Mal das Poten­zi­al Digi­ta­ler Stadt­mar­ken im inter­na­tio­na­len Ver­gleich. Sie bil­det ab, wie erfolg­reich Städ­te ihre digi­ta­len Iden­ti­tä­ten nutzen.

Was sind digitale Stadtmarken

Mit­hil­fe Digi­ta­ler Stadt­mar­ken posi­tio­nie­ren sich Städ­te im digi­ta­len Raum. Sie unter­stüt­zen die Inter­ak­ti­on mit Bür­gern und machen die Stadt als attrak­ti­ves Ziel im glo­ba­len Wett­be­werb sicht­bar. Digi­ta­le Stadt­mar­ken iden­ti­fi­zie­ren loka­le Ange­bo­te und Dienst­leis­tun­gen. Für Bür­ger, Unter­neh­men und Ver­wal­tung sind sie eine loka­le Alter­na­ti­ve zu all­ge­mei­nen Endun­gen wie .com und .info.

Ergebnisse der Studie „Digitale Stadtmarken 2019”

In der Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2019” lan­den .ber­lin und .tokyo erneut unan­ge­foch­ten auf den Plät­zen eins und zwei. Den drit­ten Platz sichert sich die han­sea­ti­sche Endung .ham­burg, und hat damit eine star­ke Ent­wick­lung hin­ter sich. 2018 war sie noch auf dem elf­ten Platz gelan­det. Zum ers­ten Mal in den Top 10 ver­tre­ten sind .wien auf Platz neun und .gent auf Platz zehn. Sie haben .istan­bul, .moscow und .miami aus den Top 10 ver­drängt, die im letz­ten Jahr noch die Plät­ze fünf, acht und zehn belegt hatten.

Erfolgs­fak­to­ren für Digi­ta­le Stadt­mar­ken sind Stadt­mar­ke­ting­kam­pa­gnen wie www.visit.rio oder www.visit.brussels. Wei­te­re Erfolgs­fak­to­ren sind eine hohe Nut­zungs­ra­te und Sicht­bar­keit in der Stadt. Wei­te­re Fak­to­ren sind die Nut­zung durch die Stadt­ver­wal­tung und für inno­va­ti­ve Pro­jek­te und Kam­pa­gnen wie www.smartcountry.berlin, www.project.amsterdam und www.voting.nyc.

Die aus­führ­li­che Stu­die kön­nen Sie als PDF-Datei herunterladen.

For the Eng­lish ver­si­on, plea­se click here.

Ikano vereinheitlicht Unternehmensauftritt

Spotlight: dotBrand .ikano

Die Ika­no Group ist eine schwe­di­sche Unter­neh­mens­grup­pe, zu der u. a. die Ika­­no-Bank gehört. Ursprüng­lich gehör­te sie zu Ikea, und ist mitt­ler­wei­le eine eigen­stän­di­ge Fir­men­grup­pe im Besitz der Ikea-Fami­­lie rund um Ing­var Kam­prad. Die Grup­pe besitzt und ent­wi­ckelt wett­be­werbs­fä­hi­ge und pro­fi­ta­ble Nischen­un­ter­neh­men in den Berei­chen Finan­zen, Immo­bi­li­en, Ver­mö­gens­ver­wal­tung, Ver­si­che­rung und Ein­zel­han­del, vor­wie­gend in Euro­pa und Asi­en. Die eige­ne dot­Brand .ika­no kom­mu­ni­ziert die Ange­bo­te der Firmengruppe.

Die dotBrand .ikano

Ika­no ent­schied sich bereits im Jahr 2013, mit unse­rer Unter­stüt­zung eine eige­ne Top-Level-Domain zu bean­tra­gen. Nach der Zulas­sung im Som­mer 2016 nah­men sie nach und nach ers­te Domains unter ihrer dot­Brand .ika­no in Betrieb. Dazu gehör­te auch die Bild­da­ten­bank neu­er Immo­­bi­­li­en-Objek­­te in Asi­en, die Pres­se­ver­tre­ter unter www.retail-images.ikano nach ein­ma­li­ger Regis­trie­rung nut­zen können.

Unternehmensweite Nutzung von .ikano 

Unter der kur­zen und ein­präg­sa­men Inter­net­adres­se https://group.ikano/ prä­sen­tiert das Unter­neh­men eine ein­heit­li­che und prä­gnan­te Mar­ken­bot­schaft und bie­tet Infor­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Ange­bo­ten wie Ban­king, Ver­si­che­rung und Woh­nen an. Poten­ti­el­le Mit­ar­bei­ter kön­nen sich über offe­ne Stel­len, den Spi­rit und die Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten von Ika­no infor­mie­ren. Trotz der ver­schie­de­nen Tätig­keits­schwer­punk­te des Unter­neh­mens wer­den unter der gemein­sa­men TLD all­ge­mei­ne Zie­le und Wer­te for­mu­liert. Damit bil­det die dot­Brand .ika­no das Dach, um dar­un­ter einen ein­heit­li­cher Mar­ken­kern zu kommunizieren.

E‑Mail-Adressen mit .ikano-Endung

Seit kur­zem nutzt die Grup­pe nun auch die eige­ne Top-Level-Domain für die E‑Mail-Kom­­mu­­ni­­ka­­ti­on: Das Unter­neh­men ist mit sei­nen Mit­ar­bei­tern ab sofort unter @group.ikano erreich­bar. Damit ent­fal­len län­der­spe­zi­fi­sche E‑Mail-Adres­­sen wie bei­spiels­wei­se @ikano.lu, @ikano.de und @ikano.se. Die gesam­te Fami­lie ist damit unter einem ein­heit­li­chen kom­mu­ni­ka­ti­ven Dach erreichbar.