19.02.2020
Beispiele von DNS-Abuse

Was ist Domain-Missbrauch?
Unter Domain-Missbrauch versteht man Domains, die für Phishing, Malware, Botnets und Pharming genutzt werden. Am häufigsten führen diese Methoden zu unbefugtem Zugriff auf Informationen, zum Abhören des Datenverkehrs, zum Hijacking von Domänen und / oder DNS-Ressourcen, zu IP-Spoofing und zu DoS-Angriffen (Denial of Services). 

Was ist Domain-Missbrauch?

Unter Domain-Missbrauch versteht man Domains, die für Phishing, Malware, Botnets und Pharming genutzt werden. Am häufigsten führen diese Methoden zu unbefugtem Zugriff auf Informationen, zum Abhören des Datenverkehrs, zum Hijacking von Domänen und / oder DNS-Ressourcen, zu IP-Spoofing und zu DoS-Angriffen (Denial of Services). Eine missbräuchlich verwendete Domain betrifft Unternehmen direkt durch potentielle Gefahren ihrer IT-Infrastruktur, aber auch indirekt, indem Kunden versehentlich betrügerische Websites aufrufen. Eine missbräuchlich genutzte Domain kann für Phishing-Attacken eingesetzt werden, um Anmeldeinformationen für interne Systeme zu erhalten. Sie kann jedoch auch verwendet werden, um Verbraucher mit gefälschten Websites zu täuschen, personenbezogene Daten einzusammeln und das Vertrauen in die Marke zu untergraben. Wer ein Abuse-System nutzt, kann seine Top-Level-Domains und Domains überwachen, und erhält Informationen im Falle eines Abuse.

ICANN betreibt System zur Analyse von Domain-Missbrauch

Die Bekämpfung von Domain-Missbrauch hat weltweit Priorität, insbesondere auch bei ICANN. Jüngste Nachrichten über weit verbreitete DNS-Angriffe unterstrichen die Notwendigkeit, dass Registries, Registrare, Cybersecurity-Experten und andere ICANN-Akteure besser zusammenarbeiten, um Domain-Missbrauch zu verhindern und das Internet sicherer zu machen. ICANN hat mit seinem Domain Abuse Activity Reporting (kurz: DAAR) bereits im Jahr 2017 ein System aufgebaut, welches Meldungen über Domain-Missbrauchsaktivitäten in Top-Level-Domains (TLDs) erfasst. ICANN stellt die Ergebnisse in Form monatlicher Berichte zur Verfügung.
Auch wenn ICANN Quellen privater Dienstleister und Akteure nutzt, deren Methodiken und Daten nicht 100%ig transparent und nachvollziehbar sind, so geben sie doch Indizien, auf wie viele Akteure sich die Abusefälle aufteilen. Auffällig ist dabei die Korrelation zwischen Domain-Verkaufspreisen und der Häufigkeit von Abuse-Fällen.

Das Abuse-System von Dotzon: Professionelles Abuse-Monitoring und -Management

Cyber-Angriffe können tiefgreifende und dauerhafte Auswirkungen auf Geschäftsergebnisse, die Marke und Reputation haben. Domain-Missbrauch und DNS-Angriffe sind häufige Angriffspunkte für Angreifer und sollten bei der Entwicklung einer Cybersicherheitsstrategie berücksichtigt werden. Eine tägliche und strukturierte Cyber-Hygiene kann den Missbrauch von Domains zwar nicht verhindern, aber wesentlich eindämmen. Wir bieten Kunden mit unserem Abuse-System das Management und Monitoring an, um potenzielle Bedrohungen für Marken und Domains zu erkennen und wirksam gegen DNS-Missbrauchsfälle vorzugehen.

Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Ihre Rechte stärken und von den Möglichkeiten eines professionelle Abuse-Monitoring- und -Management-Systems profitieren möchten!

27.01.2020
Dotzon-Prognosen 2020

Unsere Prognosen für das Jahr 2019 sind weitgehend so eingetreten, wie erwartet. Eines der wichtigsten Themen unserer Industrie war sicherlich die intensiv geführte Debatte um einen besseren Schutz von Internetnutzern, Domain-Inhabern und Markeninhabern unter gleichzeitiger Berücksichtigung der DSGVO. Denn Internetnutzer und Domain-Inhaber erleben häufig DNS-Attacken wie Phishing, Botnetze und Malware, Markeninhaber haben seit Inkrafttreten der DSGVO weniger Handlungsoptionen gegen missbräuchliche Domain-Registrierungen.
Zum Jahresende hat die Übernahme der .org-Internetendung durch Ethos Capital hohe Wellen geschlagen, auch jenseits unserer Industrie.

Zeit, nach einem turbulenten Jahr 2019 nun einen Blick auf dieses Jahr und seine Perspektiven zu werfen.

1. Prognose: Datenschutzdebatte wird fortgesetzt, Datenschutz und -sicherheit gewinnen an Bedeutung

Viele Registries und Registrare fühlen sich für die Bekämpfung von DNS-Missbrauch verantwortlich und ergreifen umfassende Maßnahmen gegen Missbrauch. Die Branche hat begonnen, ihre Aktivitäten besser zu kommunizieren. Dennoch muss die gesamte Branche ihre Kommunikationsanstrengungen zum DNS-Missbrauch verstärken, um zu zeigen, dass sie Missbrauch ernst nimmt. Weitere Debatten sind wahrscheinlich, inclusive der Forderungen, dass Registrare und Registrare sich auch um Missbrauch wie Markenpiraterie kümmern sollten. Wir prognostizieren, dass ICANN analog zu seiner Mission diese Forderungen allerdings zurückweist.

2. Prognose: Mehr Marken und Unternehmen nutzen ihre .marke aktiv

Die Nutzung der eigenen Top-Level-Domain, die identisch ist mit Unternehmensnamen, Marken oder Produkten, ist in 2019 weiter gestiegen. Auch wenn nicht alle knapp 700 Unternehmen weltweit ihre .marke-Endungen für Marketing- und Kommunikationszwecke nutzen, wurden im Jahr 2019 eine Reihe bekannter .marke-Top-Level-Domains aktiv genutzt. Vorreiter laut unserer Studie “Digitale Unternehmensmarken 2019” ist .audi, gefolgt von .bnpparibas und .abbott.

Wir erwarten, dass diese Beispiele auch in diesem Jahr weitere Marken dazu veranlassen werden, selbst mit eigenen Kampagnen, Webprojekten und neuen Landing Pages auf sich aufmerksam zu machen.

3. Prognose: Registrierungen unter den neuen Top-Level-Domains steigen

Laut www.ntldstats.com sind im Jahr 2019 die Registrierungen unter allen neuen Top-Level-Domains um knapp fünf Millionen auf einen Jahresendstand von 31,5 Millionen Domains gestiegen. Die Registrierungen ergeben sich aus den 1.189 neuen Top-Level-Domains, von denen zum Jahresende 2019 die TLDs .icu, .top, .xyz, .site und .online zu den TOP 5 gehörten. Wir erwarten für 2020, dass sich der Aufwärtstrend weiter fortsetzt und neben den geografischen insbesondere sprechende Top-Level-Domains wie .club, .shop und .app beliebt sind. Mit Spannung ist die Markteinführung der lange umkämpften Top-Level-Domain .gay zu erwarten.

4. Prognose: Wachstum der Länder-Endungen weiter auf niedrigem Niveau bis hin zur Stagnation

Der Verisign Domain Name Industry Brief vom dritten Quartal 2019 macht deutlich, dass der gesamte Markt weiter wächst – in 2019 um 17,4 Millionen Domains (bzw. 5,1%) auf 359,8 Millionen Domains. So weisen zwar .com und .net ein stabiles Wachstum von gut fünf Millionen Domains von 2018 auf 2019 (insgesamt auf 157,4 Mio.) auf, was einen jährlichen Zuwachs von knapp vier Prozent gegenüber 2017 darstellt.

Wir erwarten, dass sich die Trends auch in diesem Jahr weiter fortsetzen, da unter den neuen Top-Level-Domains viele intuitive und attraktive Adressen noch frei sind.

5. Prognose: Konsolidierung in der Branche wird weitergehen

Die Branche hat sich auch im Jahr 2019 weiter konsolidiert, sowohl was die Betreiber von Top-Level-Domains als auch ihre Vertriebspartner betrifft. Auch wenn die Übernahme von .org durch Ethos Capital sicherlich das herausragendste Ereingis des Jahres war, zählen auch die Übernahmen von Hexonet und iwantmyname durch Centralnic zu den wichtigen Ereignissen in 2019. Wir erwarten, dass sich diese Dynamik auch 2020 weiter fortsetzt und gehen von weiteren Konsolidierungen aus.

6. Prognose: ICANN gibt grünes Licht für neue Bewerbungsrunde

Die Entwicklung der Rahmenbedingungen für die nächste Bewerbungsrunde hat weiter große Fortschritte gemacht. Wir erwarten daher, dass die finalen Berichte im laufenden Jahr mindestens von der GNSO grünes Licht erhalten, eventuell auch schon von den ICANN-Direktoren und damit den Auftrag für die konkrete Ausgestaltung der nächsten Bewerbungsrunde initiieren werden.

7. Prognose: Globale Debatte um Internet Governance behält Bedeutung

Nachdem Deutschland Gastgeber des globalen Internet Governance Forums im Herbst 2019 in Berlin war, erwarten wir eine weitergehende Beschäftigung mit dem Thema Internet Governance. Die Gründung diverser Initiativen und mediale Aufmerksamkeit zeigt das Interesse an dem Thema.

8. Prognose: ICANN thematisiert Public Interest und seine Mission

Das Thema, wie ICANN bei seinen Entscheidungen das öffentliche Interesse berücksichtigen wird - nicht nur auf Board-Ebene, sondern auch innerhalb der ICANN-Community - wird eine Herausforderung sein. Mit dem vom Board ausgearbeiteten Vorschlag wurde ein erster Schritt getan, weitere Aktivitäten müssen in diesem Jahr folgen, gerade im Hinblick auf die Kritik zur Rolle von ICANN bei der Übertragung der .org-Endung.

Forderungen der Community, das sich ICANN erneut auf ihre Mission konzentriert, „den stabilen und sicheren Betrieb der einzigartigen Identifizierungssysteme des Internets sicherzustellen“, werden lauter. Das ICANN-Board wird sich damit auseinandersetzen müssen, um weiter die relevante Instanz für die globale Internetverwaltung zu bleiben.

Unseren Jahresausblick schließen wir mit einem ganz persönlicher Wunsch: Wir freuen uns darauf, im Herbst 2020 als Betreiber der geoTLD .hamburg das 69. ICANN-Meeting in Hamburg begrüßen zu dürfen.

12.12.2019
Weihnachten im Schuhkarton 2019

Auch kleine Aufmerksamkeiten können Großes bewirken. Deshalb haben wir uns in diesem Jahr zum wiederholten Mal an der Spendenaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt. Bereits im November haben wir zahlreiche Päckchen gepackt und auf die Reise geschickt.

Auch kleine Aufmerksamkeiten können Großes bewirken. Deshalb haben wir uns in diesem Jahr zum wiederholten Mal an der Spendenaktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt. Bereits im November haben wir zahlreiche Päckchen gepackt und auf die Reise geschickt.

Dabei liegt zwischen den Päckchenpackern und den Beschenkten ein langer Weg: Bestimmt sind die Geschenke für die Verteilung an Kinder in benachteiligten Ländern Osteuropas, für die es durch von Armut und Entbehrung geprägte Lebensumstände nicht selbstverständlich ist, zu Weihnachten etwas geschenkt zu bekommen.

Ein Karton voller Überraschungen

Gefüllt haben wir die Päckchen mit allerlei Nützlichem, netten Kleinigkeiten und süßen Freudemachern – zum Beispiel mit Mütze und Schal, Schreibutensilien, Jojo und Papierflieger, selbstgeschriebenen Grußkarten und natürlich Weihnachtsschokolade. So hoffen wir, auch in diesem Jahr ein paar Kinderaugen zum Leuchten zu bringen und zu einem fröhlichen Weihnachtsfest beizutragen.

Weitere Informationen zur Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ gibt es hier.

In diesem Sinne wünschen wir eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

 

19.11.2019
66. ICANN-Meeting

Neue Empfehlungen zu Bewerbungen für geoTLDs

Die Arbeitsgruppe sprach in ihrem finalen Report aus dem Work Track 5 der ICANN- Empfehlungen aus, wie geografische Namen als Top-Level-Domain künftig beantragt werden dürfen. Sie wurde als fünfte Arbeitsgruppe des Policy-Prozesses im Rahmen der „New gTLD Subsequent Procedures Policy Development Process“ gegründet. Im Fokus der Arbeit stand, wie mit geografischen Namen für Top-Level-Domains (geoTLDs) in künftigen TLD-Bewerbungsrunden bei ICANN umgegangen werden sollte. Aufgrund der Zusammensetzung der Arbeitsgruppe und des Führungsteams gab es allerdings kaum Verbesserungen für künftige geoTLDs. Immerhin konnte eine Konsistenz zwischen den Empfehlungen aus 2007 und dem Bewerberhandbuch aus 2012 erreicht werden. Weitere Vorschläge, wie beispielsweise eine freiwillige Konsultation der Bewerber mit Regierungsvertretern vor Einreichen ihrer Bewerbung, ein verbesserter Schutz von Stadtnamen und die Berücksichtigung nationaler Rechtsrahmen für geografische Begriffe scheiterten an den unterschiedlichen Interessenlagen der Mitglieder. Der Bericht ist bei ICANN hier einsehbar.

Ausblick: Bewerbungsrunde für neue Top-Level-Domains

Nachdem der ausstehende Finale Report der Arbeitsgruppe von WT5 veröffentlicht wurde, steht nun der Abschluss der Empfehlungen aus der gesamten Arbeitsgruppe an. Als letzten Schritt hat sie die Aufgabe, neue Ideen aus öffentlichen Kommentaren und der eigenen Arbeit zu abschließenden Empfehlungen zu konsolidieren. Nach einer letzten öffentlichen Kommentierungsmöglichkeit geht der Gesamtbericht dann zunächst an das GNSO-Council, und im Anschluss an das ICANN-Board zur Freigabe. Nach der Freigabe der Empfehlungen, die ICANN derzeit für den kommenden Sommer 2020 prognostiziert, sollen dann bis zum Frühjahr 2021 die nötigen textlichen Änderungen im Bewerbungshandbuch durch die ICANN-Mitarbeiter umgesetzt werden. Eine Bewerbungsmöglichkeit für neue Top-Level-Domains gäbe es damit im Sommer 2021.

DOTZON-Präsentation „Digitale Unternehmensmarken 2019“ - Erfolgsfaktoren für eine dotBrand

Dotzon hat im November 2019 die Studie „Digitale Unternehmensmarken 2019“ herausgebracht. Die Ergebnisse präsentierte Dotzon auf dem ICANN-Meeting in Montréal. Während eines Lunches diskutierten die eingeladenen Gäste, welche Erfolgsfaktoren eine dotBrand Top-Level-Domain ausmachen. Auf Einladung der Brand Registry Group präsentierte Dotzon die Ergebnisse den Mitgliedern der Gruppe.

„DNS-Abuse“ – Umgang mit Missbrauch von Domains

Ein sicheres und vertrauenswürdiges Internet zu bewahren ist eines der Hauptanliegen von ICANN, wie auch vieler Betreiber von Top-Level-Domains und Registrare. Dennoch gibt es immer wieder Kritik, dass Endkunden und Unternehmen sehr viel Missbrauch ausgesetzt sind – von Botnetzen über Phishing-Attacken bis hin zu Malware-Links. Daher fanden auf dem ICANN-Meeting in Montréal mehrere Workshops und Diskussionsrunden mit dem Ziel statt, den Missbrauch weiter einzudämmen. Im Mittelpunkt stand dabei, ein gemeinsames Verständnis zu entwickeln, welchen Missbrauch Betreiber von Top-Level-Domains und Registrare bekämpfen können, und welchen nur Hosting-Provider und Webseitenbaukästen. Zu den strittigen Punkten in den Debatten gehörte die Frage, welche Datenquellen für die Ermittlung von Abuse-Fällen genutzt werden, und wie ihre Daten interpretiert werden können. Das von ICANN selbst entwickelte DAAR-System scheint zumindest aus Sicht der Betreiber von Top-Level-Domains und Registrare nicht durchgehend valide Daten zu liefern. Dotzon hingegen hat mit seinem Abuse-System eine effiziente Lösung entwickelt, die umfassende und vertrauenswürdige Datenquellen berücksichtigt. Das System wurde über viele Jahre hinweg, insbesondere was die Nutzung zuverlässiger Quellen betrifft, permanent optimiert und weiterentwickelt. Heute monitort es Abuse auf Domain-Ebene nicht nur, sondern managt ihn auch.

Das nächste ICANN-Meeting - ICANN67 - findet im März 2020 im mexikanischen Cancún statt.

14.11.2019
Digitale Unternehmensmarken 2019

DOTZON hat die Studie "Digitale Unternehmensmarken 2019" veröffentlicht. Nach 2018 untersucht sie bereits zum zweiten Mal die Erfolgsfaktoren Digitaler Unternehmensmarken und bildet ab, wie erfolgreich Unternehmen ihre digitalen Identitäten nutzen. Im Gegensatz zu der Studie im vorigen Jahr, die nur die europäischen Marken analysierte, erweiterte DOTZON die Studie in diesem Jahr auf alle Marken weltweit.

Digitale Unternehmensmarken unterstützen Unternehmen dabei, ihre Produkt- und Unternehmensmarke auf den digitalen Raum zu erweitern: Sie unterstützen die Interaktion mit ihren Stakeholdern, machen die Marke attraktiv für Bewerber und Kunden, schaffen Vertrauen und Sicherheit und identifizieren innovative Marktteilnehmer. Für ihre Stakeholder sind sie eine sicher Kommunikationsalternative zu dem bestehenden „Domain-Zoo“.

Wie die DOTZON-Studie zeigt, stehen .audi und .bnpparibas auf den Plätzen eins und zwei. Den dritten Platz sichert sich die US-amerikanische Endung .abbott – und landet damit erstmals unter den Top 10. Ebenfalls zum ersten Mal in den Top 10 vertreten sind die brasilianische .bradesco auf Platz sechs, die italienische .lamborghini auf Platz acht und als zweite US-amerikanische Endung .neustar auf Platz neun. Nicht mehr in der Spitzengruppe dabei sind dagegen .aco, .bmw, .mma und .sener.

Erfolgsfaktoren für Digitale Unternehmensmarken sind neben Händlerauftritten wie www.berlin.audi und Marketingkampagnen wie www.50years.dhl eine hohe Nutzungsrate und Sichtbarkeit im Internet.

Die ausführliche Studie können Sie als PDF-Datei herunterladen.

For the English version, please click here.

11.10.2019
geoTLD Erfahrungen 1

Globaler Wettbewerb von Städten, Regionen und Destinationen

Die Globalisierung erhöht den Wettbewerbsdruck zwischen Städten, Regionen und Bundesländern auf der ganzen Welt. Um Einwohner, Touristen, Fach- und Führungskräfte, Unternehmen und Investoren für sich zu gewinnen, müssen sie sich so attraktiv wie möglich präsentieren und ein unverwechselbares und wettbewerbsfähiges Profil entwickeln. Eine geoTLD kann hier einen wertvollen Beitrag leisten.

Die geoTLD: Wie eine geografische Endung eine digitale Dachmarke schafft

Bereits zum zweiten mal - nach 2017 - haben wir uns daher mit der Frage beschäftigt, wie geoTLDs genutzt werden. In dem White Paper zeigen wir auf, wie geografische Internet-Endungen – sogenannte Top-Level-Domains – Standorte und deren Angebote unter einer einheitlichen digitalen Dachmarke vereinen und damit öffentlichkeitswirksam zugänglich machen. Wir schaffen im Theorieteil des White Papers die Grundlagen rund um das Thema und veranschaulichen im Praxisteil anhand konkreter Beispiele, wie vielfältig Städte, Regionen und Bundesländer ihre Internet-Endungen einsetzen. 

Verbesserte Kommunikation und intuitive Bürgerdienste mit eigener geoTLD

Mit einer eigenen Internet-Endung haben Städte, Bundesländer und Regionen die Möglichkeit, all ihre Angebote unter einer intuitiven digitalen Dachmarke zu bündeln. Die eigene Endung eignet sich nicht nur für das Standort- und Tourismusmarketing, sie ermöglicht auch eine deutliche Verbesserung in der Kommunikation und Auffindbarkeit von E-Government-Angeboten. denn die Auffindbarkeit ist nach wie vor eines der größten Hemmnisse bei der Nutzung von Bürgerdiensten.

Das vollständige White Paper steht hier zum Download bereit.

11.10.2019
Screenshot www.marke.tirol

Die geoTLD .tirol zeigt auch im Web, wer sich zu seiner Tiroler Heimat bekennt. Genutzt wird sie vom Tourismus-Marketing, und vielen kleinen lokalen Unternehmen und für Events.

Tirol ist eine der beliebtesten und bekanntesten Destinationen und Marken im Alpenraum. Die Tiroler sagen selbst über sich „Tirol ist das Land im Gebirg. Das Herz der Alpen. Es ist uns Pflicht und Freude zugleich, die Kraft, die wir daraus schöpfen, mit der Welt zu teilen.“ Da darf die passende geoTLD .tirol natürlich nicht fehlen - sie zeigt auch im Web, wer sich zu seiner Tiroler Heimat bekennt. 

Intensive Nutzung von .tirol-Adressen vom Tirol-Marketing

Auch wenn die Hauptseite für Urlauber nach wie vor https://www.tirol.at ist, nutzt das österreichische Bundesland selbst eine Reihe von .tirol-Adressen. Das Destinationsmarketing von Tirol setzt mit https://www.marke.tirol eine intuitive und sprechende Adresse ein, um Besucher und einheimische über die Marke zu informieren. Was Tirol als Location für Filmemacher bietet, stellt das Standortmarketing unter https://www.cine.tirol vor. Angebote für Kongress- und Messeveranstalter hält das Bundesland unter https://www.convention.tirol bereit. Alle Sportbegeisterten können sich auf dem zentrale Portal https://sport.tirol zu Events und Tickets informieren.

Tiroler Bierkistenrennen setzt auf geoTLD .tirol

Nicht nur für Flachlandtiroler eine echte Gaudi ist das Bierkistenrennern, bei dem Viererteams gegeneinander antreten. Dabei gilt es, eine Kiste Bier vom Team ausgetrunken und bis zum vorgegebenen Ziel möglichst schnell transportiert zu werden - ob mit oder ohne Kostümierung. Ein Eindruck, warum man unbedingt dabei sein sollte, findet sich unter https://bierkistenrennen.tirol

Genuss beim BergKaiser unter .tirol-Website

Auf der sonnigen Seite des Wilden Kaisers und in die sanften Hügel der Kitzbüheler Alpen gebettet inmitten der Skiwelt liegt das Restaurant der BergKaiser – die Perle des Genusses. Unter https://www.bergkaiser.tirol läuft Wanderern angesichts der gut klingenden Speisekarte das Wasser im Munde zusammen. Ein Online-Buchungstool garantiert einen Tisch, so dass niemand mit leerem Magen von dannen ziehen muss.

Weinbauer setzt auf .tirol-Adresse

Nicht nur Bergliebhaber, sondern auch Genussfans kommen in Tirol auf ihre Kosten. Das Weingut Maringer steht seit nunmehr 70 Jahren für ressourcenschonenden und ökologisch nachhaltigen Weinbau in der umfassenden Sortenvielfalt aus der Wagram-Region in Tirol. Das Winzergut befindet sich mitten im idyllischen Ottenthal, einem kleinen Weinort mit weitläufigen sanften Lösshügeln nahe Kirchberg am Wagram. Angebaut werden eine große Vielfalt an Rebosrten: Grüner Veltliner, Riesling, Weissburgunder, Frühroter, Roter Veltliner, Zweigelt, Blauburger sowie Pinot Noir. Durst bekommen? Dann ab auf www.weine.tirol.
 

09.10.2019
Abuse-Monitoring und eigene TLD helfen

Rechteverletzungen im Internet nehmen beständig zu. Unternehmen begegnen diesen effektiv , indem sie auf aktives Abuse-Management setzen. Eine eigene dotBrand, auch TLD genannt, kann ebenfalls zur Eindämmung von Rechteverletzungen beitragen.

Verletzung von Rechten geistigen Eigentums – aktuelle Studienergebnisse und Handlungsoptionen

Kriminelle versuchen immer stärker, auf verschiedenen Wegen illegal vom Wert des geistigen Eigentums zu profitieren. Dazu zählen die Herstellung und der Vertrieb von gefälschten Produkten sowie auch digitale Inhalte. Fälschungen haben sich von traditionellen Aktivitäten mit Schwerpunkt auf Luxus- und Markenartikeln zu pharmazeutischen Produkten, Elektronikartikeln, Haushalts- und Kosmetikprodukten, Kfz-Ersatzteilen, Pestiziden, Spielzeug, Nahrungsmitteln und Getränken sowie technischen Produkten wie Lagern und elektronischen Bauteilen entwickelt. Daneben nutzen sie zunehmen digitale Angebote, und verletzen entweder Rechte Dritte im Domain-Namen oder Content. Ein effizientes Abuse-Management kann hier helfen, ebenso wie eine eigene TLD unterstützen kann..

Aktuelle Studienergebnisse

Die Studie der EUIPO aus dem Frühjahr 2019 zeigt, dass das Problem des Handels mit gefälschten Produkten ernster geworden ist. Das weltweite Handelsvolumen mit gefälschten Waren wird auf 509 Mrd. USD geschätzt, was 3,3% des Welthandels entspricht (gegenüber 2,5% des Welthandels im Jahr 2013). Die Einfuhren von Fälschungen aus dem Rest der Welt in die EU werden auf 121 Mrd. EUR geschätzt, was 6,8% der gesamten EU-Einfuhren (OECD-EUIPO (2019), Entwicklung des Handels mit Fälschungen und Raubkopien, entspricht. Die Studie ist verfügbar unter: https://bit.ly/2ICQEau.

Neue Geschäftsmodelle

Am weitesten verbreitet ist die Verletzung von Marken und Urheberrechten als Grundlage für den Missbrauch fremder Rechte. Allerdings werden zunehmend Rechte auch bereits im Domain-Namen missbraucht. Dabei fällt auf, dass die Verknüpfung zwischen Missbrauch des Domain-Namens und einer Website zunimmt. Dies gilt insbesondere bei erneuten Registrierungen zuvor verwendeter Domain-Namen, die dann für so genannte „Fake Shops“ eingesetzt werden. Weitere Details stellt die Studie vor: https://euipo.europa.eu/tunnel-web/secure/webdav/guest/document_library/observatory/documents/reports/Research_on_Online_Business_Models_Infringing_IP_Rights.pdf).
Eine weitere Studie beschäftigt sich mit anderen Effekten, die aus dem Missbrauch fremder Rechte resultieren. Webangebote nehmen zu, die entweder im Domain-Namen oder Inhalt eine Urheberrechtsverletzung begehen. Sie bieten Inhalte ohne Registrierung öffentlich, manchmal sogar kostenlos zum Download an. Zusammen mit diesem Inhalt verbreiten solche Websites häufig verschiedene Arten von Malware und potenziell unerwünschten Programmen (PUPs), um Benutzer zum Herunterladen und Starten dieser Dateien zu verleiten. Hier wird das Vertrauen des Konsumenten in die Marke missbraucht, um ihn zum Download zu verleiten. Die Studienergebnisse sind abrufbar unter: https://euipo.europa.eu/tunnel-web/secure/webdav/guest/document_library/observatory/documents/reports/ 2018_Malware_Study / 2018_Malware_Study_en.pdf)

Hohe Kosten für Rechteinhaber 

Die vom EUIPO 2017 veröffentlichte Studie basiert auf einer Umfrage unter 1.291 Unternehmen in 14 EU-Mitgliedstaaten. Insgesamt gaben Unternehmen in der Stichprobe durchschnittlich 115.317 EUR pro Jahr für Durchsetzung ihrer Rechte aus. Je nach Unternehmensgröße gab es jedoch große Unterschiede. Bei kleinen Unternehmen (Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern) belief sich der durchschnittliche Aufwand auf 83.653 EUR pro Jahr. Für mittelständische Unternehmen (mit 50 bis 250 Beschäftigten) lag der Wert bei 103.166 EUR. Bei großen Unternehmen mit mehr als 250 Beschäftigten beliefen sich die Durchsetzungskosten auf 159.132 EUR pro Jahr. Gemessen an den Kostenstellen bildeten die jährlichen Personalkosten mit 32% der Gesamtkosten die größte Komponente. Es folgten die Kosten für Lagerung und Vernichtung, die 21% der Gesamtkosten ausmachten, und die Kosten für externe Rechtsberatung, die 17% ausmachten.

Effektives Handeln mit der DOTZON Abuse-Lösung 

Die richtigen Sicherheitsvorkehrungen können die Bedrohungen im Netz jedoch minimieren. Effektives Abuse-Monitoring und -Management deckt etwaigen Missbrauch von Domains auf und stellt ihn zeitnah ab. Dann schnell aktiv zu werden ist wichtig, weil Domain-Missbrauch für die Betroffenen nicht nur finanzielle Schäden nach sich zieht, sondern sich auch rufschädigend auswirken kann. Ganz abgesehen von negativen Medienberichterstattungen.
Mit dem DOTZON Abuse-System bietet DOZON eine Lösung speziell für Unternehmen mit Domain-Portfolios und Betreiber von Top-Level-Domains an: Das Abuse-System analysiert regelmäßig alle registrierten Domains auf Missbrauch und protokolliert die Analyseergebnisse. Im Fall von Missbrauch sorgt DOTZON für dessen schnelle Beseitigung sowie die Dokumentation des Ergebnisses. So ist schnelles und effektives Handeln sichergestellt, und Missbrauch eingedämmt.

Mit der eigenen TLD mehr Hoheit über digitale Kanäle erlangen

Die Möglichkeiten, die sich mit einer eigenen Top-Level-Domain für Marken und Unternehmen ergeben, sind spannend und vielfältig: Vom Schutz und Ausbau der Marke über höheres Vertrauen in die Marke bis hin zu einer intuitiven Produktkommunikation mit Kunden und Partnern. Der Aufwand für Rechtsstreitigkeiten bei missbräuchlicher Nutzung wird gesenkt, da die eigene Endung der wesentliche Kommunikationskanal im Vergleich zu den bestehenden Domains wird. Eine eigene Endung reduziert auch die Notwendigkeit, Domains auf dem Zweitmarkt erwerben zu müssen.Eine eigene Internet-Endung verhilft der Marke bzw. dem Unternehmen zu einer herausgehobenen globalen Sichtbarkeit, unterstützt das Markenimage und stellt so einen echten Wettbewerbsvorteil dar. Sprechen Sie uns gerne an, wenn Sie Ihre Rechte stärken und von den Möglichkeiten einer eigenen Top-Level-Domain profitieren möchten!
 

09.10.2019
ICANN-Studienkreis Info

Der ICANN-Studienkreis  fand in diesem Jahr zum 19. Mal statt. Auf Einladung von Prof. Dr. Wolfgang kleinwächter treffen sich jährlich Internet-Experten, um sich  zu aktuellen ICANN und Internet Governance Themen auszutauschen.

DOTZON-CEO Katrin Ohlmer erneut zum ICANN-Studienkreis eingeladen

Vom 7. bis 8. Oktober fand in Lissabon zum 19. Mal der ICANN-Studienkreis statt. Eingeladen waren Geschäftsführer und Vorstände der weltweiten Internet-Community, darunter ICANN-CEO Göran Marby, der ICANN-Direktor und künftige Chair des ICANN-Board of Directors Maarten Botterman, Cherine Chalaby als Chair des ICANN-Board, der SVP von VeriSign Patrick Kane, Michele Neylon als CEO des irischen Registrars Blacknight, Graeme Bunton vom kanadischen Registrar Tucows, Regierungsvervtreter aus Deutschland und der Schweiz, ICANN-Board-Mitglied Avri Doria und Katrin Ohlmer von DOTZON.

Dedatte zu strategischem Plan von ICANN

Die geladenen Experten tauschten sich in den zwei Tagen unter Chatham-House-Rules u.a. zu Themen wie „Die Prioritäten von ICANN“, „DNS über HTTPS, DOA, Blockchain, IoT – Bedrohung oder Chance für ICANN“ und „Schutz des öffentlichen Internet – Brauchen wir eine neue Regulierung?“ aus. Katrin Ohlmer stellte in der Diskussionsrunde zu „Evolution des DNS-Marktes – benötigen wir Identitäten im Internet?“ vor, welche Bedeutung eine dotBrand für Unternehmen haben kann. Dotzon-Partner Dirk Krischenowski stellte vor, welche Trends Einfluss auf die DNS-Industrie haben werden.

Der Studienkreis bot erneut die Gelegenheit zum Meinungsaustausch unter den ICANN-Experten. DOTZON sieht sich als weltweit tätige Beratung in der Verantwortung, die eigenen Erfahrungswerte, Positionen und Interessen der Kunden in diese Diskussion einzubringen. Mehr Informationen zum ICANN-Studienkreis sind erreichbar unter www.icann-studienkreis.net.

16.09.2019
geoTLD_Treffen in Santiago de Compostela

Auf Einladung der galizischen Internetendung .gal trafen sich vergangene Woche die Mitglieder der geoTLD-Gruppe., um sich zu Themen rund um ICANN, Strategie und Marketing auszutauschen.

Vergangene Woche trafen sich die Mitglieder der geoTLD-Gruppe (geoTLDs), um sich zu Themen rund um ICANN, Strategie und Marketing auszutauschen.

Mission der geoTLD-Gruppe

Auf Einladung der galizischen Internetendung .gal trafen sich vergangene Woche die Mitglieder der geoTLD-Gruppe. Als Interessenvertretung hat sie zum Ziel, alle geografischen Top-Level-Domains zu repräsentieren und das Potenzial von geoTLDs zum Nutzen ihrer Städte, Regionen, Kulturen und Sprachen zu entwickeln. Als Initiator der geoTLD-Gruppe geben wir nicht nur Input für jedes Meeting, sondern gestalten durch Dirk Krischenowski als Vice-Chair der geoTLD-Gruppe die langfristige Strategie der Gruppe mit.

Schwerpunkte des ersten Tages: Umsetzung der Mission, Industrie-Trends und Marketingaustausch

Rund 20 Vertreter geografischer TLDs trafen sich im galizischen Santiago de Compostela, um sich auszutauschen. Nach einem Überblick von Dirk Krischenowski zur Umsetzung der Mission und den damit verbundenen Schwerpunkten diskutierte die Gruppe über konkrete Aktivitäten. Nach einem Empfang im Rathaus beim Bürgermeister von Santiago de Compostela, Martiño Noriega Sánchez, setzte die Gruppe ihre Gespräche rund um Marketingerfahrungen fort. Den Abschluss des Tages bildete eine Präsentation von Dirk Krischenowski zu strategischen Veränderungen und Entwicklungen in der Industrie, u.a. mit ID4me und Voice Search.

Interessen der geoTLD-Gruppe werden bei ICANN vertreten

Der zweite Tag begann mit einer lebhaften Diskussion geleitet von Katrin Ohlmer zur Frage, wie geoTLDs mit DNS-Missbrauch umgehen. Sie entschieden, dass sie im Rahmen der bevorstehenden Diskussion auf dem ICANN-Meeting in Montreal alle Fakten zusammenstellen werden, wie sie mit missbräuchlich genutzten Domains umgehen. Im Anschluss gab Katrin Ohlmer ein Update zum Stand der verschiedenen Arbeitsgruppen bei ICANN. Im Fokus der geoTLD-Gruppe stehen hier neben dem DNS-Abuse insbesondere die Rahmenbedingungen für künftige Bewerbungen um geoTLDs. Nach einem Update zu weiteren Arbeitsgruppen bei ICANN (u.a. zu EPDP2) und aktuellen Rechtsthemen endete das Meeting am Freitagnachmittag.