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Neue Domain-Registrierungen unter einer dotBrand

Neue Domain-Registrierungen unter einer dotBrand

Den Som­mer haben eini­ge dot­Brands genutzt, um neue Pro­jek­te zu kon­zi­pie­ren, sich zu ver­stär­ken und dafür Domains regis­triert. Wer wel­che Akti­vi­tä­ten im Som­mer (Mit­te Juni bis Ende August 2022) umge­setzt hat, und damit neue Domain-Regis­trie­run­gen unter einer dot­Brand initi­iert hat, stel­len wir heu­te vor.

Die drei dotBrands mit den meisten Neuregistrierungen

Die Deut­sche Ver­mö­gens­ver­wal­tung, kurz DVAG, hat unter .dvag 43 Domains neu regis­triert. Bei der fran­zö­si­schen Top-Level-Domain .leclerc gab es in den ver­gan­ge­nen Mona­ten 30 neue Inter­net­adres­sen und unter der Mar­ken­en­dung .schwarz sind es mit 29 fast genau­so vie­le neue Adres­sen. Bei der DVAG sind von den neu regis­trier­ten Domains fünf nicht erreich­bar, bei .leclerc sind es sogar sechs Domains und bei .schwarz mit neun noch etwas mehr.

Die drei dotBrands mit den meisten auflösenden Domains

Die Deut­sche Ver­mö­gens­be­ra­tung führt mit 4.313 Domains unter .dvag die Rie­ge der dot­Brands an, was die Anzahl der funk­tio­nie­ren­den Domains betrifft. Dahin­ter rei­hen sich .mma mit 1.625 und .audi mit 1.448 Domains ein. Damit sind gut 76% aller .dvag-Domains erreich­bar, sagen­haf­te 99,4% aller .mma-Domains und gut 81% aller .audi-Domains.

Die drei dotBrands mit den meisten Domain-Löschungen

Die DVAG hat vier Domains gelöscht, dar­un­ter Kam­pa­gnen-Domains in unter­schied­li­chen Schreib­wei­sen wie festival-der-gewinner.dvag, aber auch eine Domain einer ver­mut­lich aus­ge­schie­de­nen Mit­ar­bei­te­rin. Bei der MMA wur­den eben­falls vier Domains gelöscht, die alle­samt einen regio­na­len Bezug beschrei­ben, so wie montpellier-mas-drevon.mma. Unter der Endung .bnppa­ri­bas sind drei Domains nicht mehr erreich­bar, davon zwei für tech­ni­sche Anwendungen.

Wir berich­ten regel­mä­ßig über neue Domain-Regis­trie­run­gen unter einer dot­Brand im Rah­men des newGTLD-Pro­gramms von ICANN. Wenn Sie an regel­mä­ßi­gen Aus­wer­tun­gen zu dot­Brand-Domains inter­es­siert sind, spre­chen Sie uns bit­te an.

Warum werden dotBrands eingestellt

Eingestellte dotBrands 2022

Eigent­lich wer­den Top-Level-Domains auf unbe­stimm­te Zeit betrie­ben. Denn Inter­net­nut­ze­rin­nen und ‑nut­zer sol­len sich dar­auf ver­las­sen kön­nen, dass Top-Level-Domains jeder­zeit erreich­bar sind. Droht bei­spiels­wei­se eine Insol­venz, über­nimmt ein ande­res Unter­neh­men den Betrieb einer Top-Level-Domain.

Im Rah­men der Ein­füh­rung der neu­en Top-Level-Domains im Jahr 2014 hat ICANN eine Aus­nah­me für dot­Brands beschlos­sen. Kann eine dot­Brand nach­wei­sen, dass sie Domains aus­schließ­lich für sich selbst ver­wen­det hat, muss sie die­se nicht unend­lich betrei­ben, son­dern kann sie jeder­zeit ganz ein­stel­len. Damit sind dann kei­ne Domains mehr unter der dot­Brand öffent­lich erreich­bar. Wer sich fragt: War­um wer­den dot­Brands ein­ge­stellt – wir stel­len die vier im ers­ten Halb­jahr 2022 ein­ge­stell­ten Top-Level-Domains (TLDs) vor, und wagen eine Ana­ly­se der Gründe.

.cancerresearch

Die Aus­tra­li­an Can­cer Rese­arch Foun­da­ti­on hat ihre eige­ne TLD am 15.4.2014 gestar­tet. Seit dem 12. Janu­ar 2015 sind bis heu­te 85 Domains reser­viert, von denen zahl­rei­che auch im Inter­net erreich­bar sind.

Zu den auf­lö­sen­den Domains gehö­ren zahl­rei­che Begrif­fe ver­schie­de­ner Krebs­ar­ten. Wie bei­spiels­wei­se lung.cancerresearch, breast.cancerresearch, prostate.cancerresearch. Aber auch gene­ri­sche Domains wie news.cancerresearch und donate.cancerresearch sind erreich­bar. Die Initia­ti­ve Pro­Can scannt welt­weit Krebs­pro­ben, und ist der­zeit noch unter procan.cancerresearch erreich­bar. War­um die Aus­tra­li­an Can­cer Rese­arch Foun­da­ti­on trotz zahl­rei­cher Web­sei­ten ihre TLD ein­stellt, kann nur spe­ku­liert wer­den. Genutzt wur­de die Endung jeden­falls aktiv.

.adac

Der deut­sche Auto­mo­bil­club ADAC hat den Ver­trag mit ICANN für sei­ne TLD am 16.7.2015 unter­zeich­net. Der ADAC woll­te laut sei­ner Bewer­bung im Jahr 2012 sei­ne .adac mit dem fol­gen­den Ziel betrei­ben: „With the .ADAC TLD, ADAC would like to crea­te an addi­tio­nal plat­form for its ser­vices and pro­ducts offe­red as well as a trus­ted and secu­re envi­ron­ment for the com­mu­ni­ca­ti­on with its mem­ber orga­niza­ti­ons, its indi­vi­du­al mem­bers and bet­ween the­se par­ties.“ Die­se ver­trau­ens­wür­di­ge Platt­form für sei­ne über 18 Mil­lio­nen Mit­glie­der will der ADAC offen­bar nicht (mehr) unter sei­ner .adac TLD aufsetzen.

Denn die dazu gut pas­sen­de Domain community.adac löst bereits nicht mehr auf. Dane­ben hat der Auto­mo­bil­club vier wei­te­re Domains regis­triert: blog.adac, presse.adac, videobewerbung.adac und die obli­ga­to­ri­sche nic.adac. Von die­sen Adres­sen lösen immer­hin alle bis auf presse.adac auf.

.bugatti

Der zum Volks­wa­gen-Kon­zern gehö­ren­de Auto­mo­bil­her­stel­ler Bug­at­ti hat sei­ner­zeit die .bug­at­ti auch bean­tragt, um die TLD vor dem gleich­na­mi­gen Her­ren­be­klei­dungs­her­stel­ler mit Sitz im ost­west­fä­li­schen Her­ford zu schüt­zen. Seit der Ver­trags­un­ter­zeich­nung mit ICANN am 23.7.2015 hat Bug­at­ti nach und nach sie­ben Domains in Betrieb genommen.

Die­se sie­ben Domains sind medialounge.bugatti, newsroom.bugatti, nic.bugatti, partner.bugatti, chiron.bugatti, cloud.bugatti und my.bugatti. Bis auf chiron.bugatti lösen alle ande­ren Domains bis heu­te auf. Im ver­gan­ge­nen Som­mer hat der kroa­ti­sche Elek­tro­spe­zia­list RIMAC die Mehr­heits­an­tei­le an Bug­at­ti von Volks­wa­gen über­nom­men. Seit der Über­nah­me fun­giert das Joint-Ven­ture der Luxus­au­to­mo­bil­bau­er nun­mehr unter dem Namen Bug­at­ti-Rimac. Inwie­fern die Mar­ke „Bug­at­ti“ daher künf­tig allei­ne noch wei­ter exis­tie­ren wird, ist frag­lich und die Ein­stel­lung der TLD .bug­at­ti eine logi­sche Folge.

.xn--jlq61u9w7b

Als vier­te dot­Brand hat der fin­ni­sche Mobil­funk­kon­zern Nokia die chi­ne­si­sche Ver­si­on sei­ner dot­Brand .nokia ein­ge­stellt. Außer der obli­ga­to­ri­schen nic.xn--jlq61u9w7b hat Nokia seit Unter­zeich­nung des ICANN-Ver­tra­ges am 8. Janu­ar 2015 kei­ne Domains regis­triert. Offen­bar war – ähn­lich wie bei Bug­at­ti – eine Umbe­nen­nung Anlaß für die Ein­stel­lung der Top-Level-Domain. Denn bereits im Jahr 2017 hat­te sich die fin­ni­sche Unter­neh­mens­füh­rung ent­schlos­sen, ihr Chi­na-Geschäft mit dem Staats­kon­zern Chi­na Hua­xin unter dem Namen Nokia Shang­hai Bell zu ver­schmel­zen. Damit exis­tiert zwar der Brand „Nokia“ wei­ter­hin, aller­dings in Chi­na nur unter der erwei­ter­ten Ver­si­on „Nokia Shang­hai Bell“.

Wie Sie Ihre eige­ne dot­Brand nut­zen kön­nen, stel­len wir Ihnen ger­ne in einem per­sön­li­chen Gespräch vor. Sie errei­chen uns über die­se Kon­takt­mög­lich­kei­ten.

Die dotBrand für gebrandete E‑Mail-Kommunikation nutzen

dotBrand für gebrandete E-Mail-Kommunikation

Eine dot­Brand ist nicht nur per­fekt, um damit alle Web­sites unter einem ein­heit­li­chen Dach zu ver­ei­nen. Wie die dot­Brand für die gebran­de­te E‑Mail-Kom­mu­ni­ka­ti­on genutzt wer­den kann, stel­len wir in die­sem Bei­trag vor. Damit kom­mu­ni­zie­ren die Mit­ar­bei­ten­den von Brands per­ma­nent die Mar­ke in ihren täg­li­chen E‑Mails weltweit.

Wir stel­len drei aus­ge­wähl­te Bei­spie­le von Unter­neh­men aus Japan, Deutsch­land und Chi­na vor.

museum@hachiko.gmo

Das japa­ni­sche Inter­net-Unter­neh­men GMO Inter­net, Inc. ist an der Tokio­ter Bör­se notiert und erwirt­schaf­tet einen Umsatz von rund EUR 1,1 Mil­li­ar­den mit über 5.000 Mit­ar­bei­tern. GMO ist Inha­ber der gene­ri­schen Top-Level-Domain .shop mit ca. 1,29 Mil­lio­nen regis­trier­ten Domains. Sie betrei­ben auch das tech­ni­sche Backend für sechs geo­gra­phi­sche Domains (u.a. .toy­ko) und 41 .brand-Top-Level-Domains ande­rer japa­ni­scher Unter­neh­men (u.a. .toyo­ta).

GMO betreibt aber auch die eige­ne .gmo-Top-Level-Domain, die bis­her 12 Regis­trie­run­gen zählt. Unter www.hachiko.gmo hat GMO erst kürz­lich eine Web­sei­te online gestellt, die “The Smal­lest Muse­um in the World @ GMO Digi­tal Hachi­ko” digi­tal beher­bergt. Off­line kann die Aus­stel­lung mit nur drei, dafür aber iko­ni­schen Kunst­wer­ken, im GMO-Head­quar­ter besucht wer­den. Die auf der Web­sei­te und auf Print­ma­te­ria­li­en ver­wen­de­te E‑Mail-Adres­se museum@hachiko.gmo erschließt sich für Japa­ner über die über­lie­fer­te Geschich­te des Hun­des Hachi­ko und ist daher emo­tio­nal anspre­chend. Der MX-Record zur E‑Mail-Adres­se lau­tet cmx.gmo.jp.

kontakt-lux@charging-service.audi

Die Audi AG ist seit Zulas­sung ihrer .brand-Top-Level-Domain eines der füh­ren­den Unter­neh­men, was die Nut­zung der eige­nen Top-Level-Domain angeht. Mit gut 1.800 Domains betreibt Audi die meis­ten .brand-Domains unter den Fahrzeugherstellern.

Mit der über das Por­tal erreich­ba­ren myAu­di-App las­sen sich rund 200.000 Lade­sta­tio­nen in Euro­pa per Pre-Pay für das Strom­tan­ken frei­schal­ten. Mit dem Akti­vie­ren einer Euro­pa-Kar­te sind die Strom­tank­stel­len dann genau­es­tens lokalisierbar.Über die indi­vi­du­el­le E‑Mail-Adres­se kontakt-lux@charging-service.audi ist der jewei­li­ge Län­der­ser­vice – in die­sem Fall Luxem­burg – erreich­bar. Die E‑Mail-Adres­se wird online und off­line kom­mu­ni­ziert. Als MX-Record ver­wen­det Audi die Adres­se chargingservice-audi02b.mail.protection.outlook.com.

info@curiel.redstone

Reds­tone hat sei­ne Home­page unter redstone.com.cn und ist ein chi­ne­si­sches Mode­un­ter­neh­men mit Sitz in der Stadt Shen­zen im Süden Chi­nas, an der Gren­ze zu Hong­kong. Reds­tone hat über die letz­ten Jah­re die Anzahl der regis­trier­ten und genutz­ten Domain kon­ti­nu­ier­lich auf 11 Domains ausgebaut.

Die .reds­tone-Domains wer­den vor­wie­gend für die Adres­sie­rung eines eng­lisch­spra­chi­gen Publi­kums ver­wen­det, da die wei­te­ren Web­sei­ten des Unter­neh­mens allein in chi­ne­si­scher Spra­che vor­lie­gen. Im Fokus ste­hen dabei Mar­ken-Web­sei­ten wie curiel.redstone oder giada.redstone, auf denen Info-E-Mail-Adres­sen wie info@curiel.redstone ver­wen­det wer­den. Als MX-Record wird dabei ein Syn­tax wie curiel-redstone.mail.protection.outlook.com verwendet.

Wie Sie Ihre eige­ne dot­Brand nut­zen kön­nen, stel­len wir Ihnen ger­ne in einem per­sön­li­chen Gespräch vor. Sie errei­chen uns über die­se Kon­takt­mög­lich­kei­ten.

Digitale Stadtmarken 2022

Digitale Stadtmarken 2022

DOTZON hat die Stu­die Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2022 ver­öf­fent­licht. Seit 2017 ana­ly­siert Dot­zon nun zum sechs­ten Mal das Poten­zi­al Digi­ta­ler Stadt­mar­ken im inter­na­tio­na­len Ver­gleich. Die Stu­die bil­det ab, wie erfolg­reich Städ­te ihre digi­ta­len Iden­ti­tä­ten nutzen.

Ergebnisse der Studie „Digitale Stadtmarken 2022”

In der dies­jäh­ri­gen Dot­zon-Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken“ belegt .ber­lin erneut den Spit­zen­platz, unver­än­dert gefolgt von .tokyo, .nyc und .ams­ter­dam. Nach 2019 konn­te die US-ame­ri­ka­ni­sche Stadt­mar­ke .vegas erneut einen Platz in dem Top 10 Ran­king errei­chen. Ihr folgt mit .miami auf Platz 6 eine wei­te­re US-ame­ri­ka­ni­sche Stadt­mar­ke. Um zwei Plät­ze ver­schlech­tert hat sich .koeln auf den sieb­ten Platz. Den Platz acht und neun haben .paris und .lon­don mit­ein­an­der getauscht. Den zehn­ten Platz tei­len sich in die­sem Jahr .ham­burg und .wien. Sie­ben Posi­tio­nen der Top 10 wer­den von Euro­pas Metro­po­len besetzt. Das zeigt, wie beliebt die Digi­ta­len Stadt­mar­ken wei­ter­hin in euro­päi­schen Städ­ten sind.

Was sind Digitale Stadtmarken

Mit­hil­fe Digi­ta­ler Stadt­mar­ken posi­tio­nie­ren sich Städ­te im digi­ta­len Raum. Sie unter­stüt­zen die Inter­ak­ti­on mit Bür­gern, machen die Stadt als attrak­ti­ves Ziel im glo­ba­len Wett­be­werb sicht­bar und iden­ti­fi­zie­ren loka­le Ange­bo­te und Dienst­leis­tun­gen. Sie schaf­fen einen digi­ta­len Raum, in dem sich Jede und Jeder reprä­sen­tie­ren kann. Gera­de im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de deut­lich, wie intui­tiv Digi­ta­le Stadt­mar­ken bei einer Pan­de­mie loka­len Zusam­men­halt, Hilfs­pro­jek­te und Unter­stüt­zung ermög­li­chen. Damit sind sie für Bür­ger, Unter­neh­men und den öffent­li­chen Sek­tor eine orts­be­zo­ge­ne Alter­na­ti­ve zu all­ge­mei­nen Endun­gen wie .com und .info.

Erfolgsfaktoren von Digitalen Stadtmarken

Erfolgs­fak­to­ren für Digi­ta­le Stadt­mar­ken sind der Ein­satz als Stadt­mar­ke­ting­kam­pa­gnen wie www.greater.berlin oder www.welcome.helsinki. Dane­ben zeich­nen auch eine hohe Nut­zungs­ra­te und Sicht­bar­keit in der Stadt den Erfolg aus. Ein wei­te­rer Erfolgs­fak­tor ist die Nut­zung durch die Stadt­ver­wal­tung und für inno­va­ti­ve Pro­jek­te und Kam­pa­gnen wie www.pride.amsterdam, www.du-bist-unsere-rettung.berlin und www.open-data.nyc.

Die aus­führ­li­che Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2022” kön­nen Sie als PDF-Datei herunterladen.

dotBrand im Lebensmitteleinzelhandel

dotBrand im Lebensmitteleinzelhandel

Die gro­ßen Lebens­mit­tel­ein­zel­händ­ler Euro­pas sind alle unter der eige­nen Top-Level-Domain online erreich­bar. Sie nut­zen sie, um ihr sozia­les Enga­ge­ment sicht­ba­rer zu machen, ein­fa­cher für Job­su­chen­de erreich­bar zu sein und ihr Sor­ti­ment über­sicht­lich zu prä­sen­tie­ren. Damit sind die dot­Brand im Lebens­mit­tel­ein­zel­han­del die sicht­bars­ten TLD-Betrei­ber europaweit.

Lidl lohnt sich – auch online

Mit der Kam­pa­gne „Kopf An“ unter kopfan.schwarz will Schwarz die Medi­en­kom­pe­tenz für Kin­der und Jugend­li­che sowie deren Eltern för­dern. Da an den Schu­len in der Regi­on Heil­bronn häu­fig die finan­zi­el­len Mit­tel für die Ver­mitt­lung von Medi­en­kom­pe­tenz für Schü­ler und Lehr­kräf­te feh­len, hat Schwarz ein Ver­an­stal­tungs­for­mat für Schu­len ent­wi­ckelt. Die Bot­schaft lau­tet „Nutzt digi­ta­le Medi­en! Aber tut das bewusst und schal­tet euren Kopf an.“

Unter www.karriere.lidl wer­den gezielt mög­li­che Arbeit­neh­mer ange­spro­chen, die sich für eine Kar­rie­re bei Lidl inter­es­sie­ren. Eine inter­ak­ti­ve Kar­te auf der Inter­net­sei­te reprä­sen­tiert ein­drucks­voll die welt­wei­te Ver­brei­tung von Lidl als Arbeit­ge­ber. Sie lei­tet mit Klicks auf die jewei­li­gen Stand­or­te und die dazu­ge­hö­ri­gen Web­sei­ten mit wei­ter­füh­ren­den Infor­ma­tio­nen weiter.

Edeka – Start-Up-Aktivitäten und soziales Engagement

Ede­ka hat mitt­ler­wei­le einen fes­ten Platz in der Ber­li­ner Start-Up-Sze­ne erobert. Mit sei­nen Food­tech-Inku­ba­tor techstarter.edeka ist er omni­prä­sent. Nicht nur Off­line, son­dern auch online in allen wich­ti­gen Kanä­len, allem vor­an auf Lin­ke­dIn und natür­lich der eige­nen Web­site unter techstarter.edeka.

Ede­ka hat eine eige­ne Stif­tung gegrün­det, die sozia­le Pro­jek­te mit Kin­dern rund um das The­ma gesun­de Ernäh­rung orga­ni­siert. Auf der über­sicht­li­chen Inter­net­sei­te www.stiftung.edeka wird unter der eige­nen Top-Level-Domain die Arbeit der Stif­tung vor­ge­stellt. Die web­sei­te bie­tet Infor­ma­tio­nen für Erzie­her und Leh­rer. Sie kön­nen sich Ange­bo­te und Lehr­ma­te­ri­al der Stif­tung anse­hen und sich für Kur­se anmelden.

Leclerc – C’est bon!

E.Leclerc bie­tet sei­nen Kun­den Haus­halts­strom unter der Domain energies.leclerc zu güns­ti­gen Kon­di­tio­nen an. Neben den öko­no­mi­schen Vor­tei­len des Ange­bo­tes erhält der Kun­de zusätz­lich stun­den­ak­tu­el­le Infor­ma­tio­nen in einer Elec­tri­ci­ty­Map. Sie stellt dar, woher der Strom stammt und wie sie ihn herstellen.

Leclerc nutzt die eige­ne Top-Level-Domain bei­spiels­wei­se mit der Adres­se www.culture.leclerc, um das eige­ne Sor­ti­ment opti­mal zu ord­nen und die Kom­mu­ni­ka­ti­on per­fekt an die jewei­li­ge Ziel­grup­pe anzu­pas­sen. Leclerc bie­tet unter dem ein­präg­sa­mem, kur­zem Namen haupt­säch­lich Pro­duk­te aus dem Bereich Kul­tur wie bei­spiels­wei­se Bücher, DVDs, Musik und ande­re Medi­en an.

Spotlight: Die geoTLD .london

dotLondon-Logo

Aktu­ell sind knapp 38.000 Domains unter .lon­don regis­triert. Damit liegt die bri­ti­sche geoTLD im euro­päi­schen Ver­gleich zusam­men mit .ber­lin auf den vor­de­ren Plät­zen, gefolgt von .ams­ter­dam und .paris. Seit dem Jahr 2014 kön­nen Bri­tin­nen und Bri­ten ihren Bezug zu der Metro­po­le an der Them­se auch digi­tal beken­nen. Ein paar Bei­spie­le stel­len wir hier vor.

Ausgewählte Beispiele von britischen Webseiten mit einer .london-Domain

Nach­hal­ti­ge Mode aus Lon­don: https://birdsong.london/

Bird­song ist eine ethi­sche und nach­hal­ti­ge Mode­mar­ke. Sie stellt durch­dach­te Klei­dung in leuch­ten­den Far­ben, aus­ge­fal­le­ne Sil­hou­et­ten und ori­gi­nel­le Dru­cke aus natür­li­chen Stof­fen her. Jump­suits in Block­far­ben, hand­be­druck­te Hosen und super­wei­che Strick­wa­ren sind wie ein Grund­nah­rungs­mit­tel, und sor­gen ein Leben lang für Gesprächs­stoff. Als sozia­les Unter­neh­men schaf­fen sie sinn­vol­le, men­schen­wür­di­ge Arbeit und exis­tenz­si­chern­de Löh­ne für mar­gi­na­li­sier­te Men­schen. So ist selbst in schwie­ri­gen Zei­ten wie die­ser glo­ba­len Kri­se für Bird­song das Wohl­erge­hen der Her­stel­ler und der Mit­ar­bei­ten­den obers­te Priorität.

Sozia­les Invest­ment auf https://future.london/

Die Wohl­tä­tig­keits­or­ga­ni­sa­ti­on „Foun­da­ti­on for Future Lon­don“ hat die Visi­on, eine leben­di­ge und inte­gra­ti­ve krea­ti­ve Gemein­schaft im neu­en East Bank zu schaf­fen. Sie betreibt Fund­rai­sing, um die Ver­ga­be von Zuschüs­sen an Gemein­den und Part­ner der East Bank zu ver­ein­fa­chen und die krea­ti­ve Gestal­tung von Orten zu erleich­tern. Loka­le Orte, Ler­nen, Aus­bil­dung und Beschäf­ti­gung wol­len sie durch Kunst, Bil­dung, Kul­tur und Inno­va­ti­on unter­stüt­zen. East Bank soll sich zu einem wider­stands­fä­hi­gen, flo­rie­ren­den Vier­tel von Welt­rang mit loka­ler und glo­ba­ler Bedeu­tung und damit einem unver­zicht­ba­ren Besuchs­ziel in Lon­don entwickeln.

Büros unter dem Express­way https://expressway.london

Arbei­ten unter der Auto­bahn und S‑Bahn? In Lon­don haben krea­ti­ve Stadt­pla­ner neue Räu­me für klei­ne Unter­neh­men erschlos­sen. Unter­schied­lich gro­ße Flä­chen mit gro­ßen hel­len Fens­ter­fron­ten bie­ten Unter­neh­men in der bri­ti­schen Metro­po­le neu­en Platz zum Arbei­ten und Netz­wer­ken. Damit auch der Aus­tausch nicht zu kurz kommt, haben die Betrei­ber mit loka­len Shops, Cafés und Sport­stu­di­os Son­der­ra­ten ver­ein­bart, so dass Mieter:innen sich auch jen­seits des Büros mit­ein­an­der ver­net­zen können.

Mehr Informationen zur geoTLD .london

Mehr Infor­ma­tio­nen zu der frie­si­schen Inter­neten­dung .lon­don fin­den Inter­es­sier­te unter https://domains.london/. Sie wün­schen sich mehr Infor­ma­tio­nen zu der eige­nen Stadt­en­dung? Anruf oder E‑Mail genügt.

ICANN73: DNS-Abuse, nächste Bewerbungsrunde und Registrierungsdaten

ICANN73-Logo

Erneut fand mit ICANN73 das ICANN-Mee­ting rein vir­tu­ell statt. Zu Beginn ver­la­sen zahl­rei­che Regie­rungs­ver­tre­ter ihre natio­na­le Stel­lung­nah­me zum Ukrai­ne­krieg. In dem Zusam­men­hang wur­de der Not­fall-Fond von ICANN aus­drück­lich begrüßt.

DNS-Abuse: Studie der EU-Kommission, Aktivitäten von Registries & Registraren

Für inten­si­ve Dis­kus­sio­nen sorg­te die Stu­die zu DNS-Abu­se der Euro­päi­schen Kom­mis­si­on, die sie am 31.1.2022 ver­öf­fent­licht hat. Kri­ti­ker bemän­gel­ten, dass die Anzahl der Befrag­ten nicht den sta­tis­ti­schen Grund­an­for­de­run­gen ent­spricht. Denn die Aus­wahl sei nicht reprä­sen­ta­tiv und zudem viel zu nied­rig. Daher sei die Aus­sa­ge­kraft frag­lich. Zudem hät­ten die Autoren vor­han­de­ne, zuver­läs­si­ge Quel­len in ihren tech­ni­schen Ana­ly­sen nicht berück­sich­tigt. Statt­des­sen hät­ten sie sich auf Schät­zun­gen ver­las­sen. In wei­te­ren Ses­si­ons prä­sen­tier­ten die TLD-Betrei­ber und Regis­tra­re erneut ihre Akti­vi­tä­ten zur Bear­bei­tung und Doku­men­ta­ti­on von Miss­brauch. Die­se Updates wur­den beson­ders von Regie­rungs­ver­tre­tern begrüßt.

Ersatz zum WHOIS: Zugang zu Registrierungsdaten

Die Com­mu­ni­ty debat­tier­te inten­siv über die kürz­lich erschie­ne­ne Kos­ten­schät­zung von ICANN für ein neu­es Aus­kunft­sys­tem. ICANN erwar­tet einen hohen Mil­lio­nen­be­trag an Auf­wand, um das Sys­tem für den Zugang zu Regis­trie­rungs­da­ten ent­wi­ckeln zu las­sen. Das soge­nann­te „Ope­ra­tio­nal Design Assess­ment“ von ICANN wur­de daher inten­siv dis­ku­tiert. Als Lösung schlu­gen Betei­lig­te vor, zunächst ein Pilot­pro­jekt durch­zu­füh­ren, das die Pro­zes­se tes­tet. ICANN selbst hat­te am 25.2.2022 eine Stu­die ange­kün­digt, die die Kos­ten und den Pro­zess genau­er ana­ly­sie­ren soll.

Die nächste Bewerbungsrunde: Update zu den neuen TLDs

Bei ICANN sind zahl­rei­che Mit­ar­bei­ten­de für The­men­be­rei­chen zustän­dig, die offe­ne Fra­gen für für die nächs­te Bewer­bungs­run­de klä­ren sol­len. Die­se haben im Rah­men der Sub­Pro PDP-Ses­si­on die mehr als 300 Ergeb­nis­se des Sub­Pro-Abschluss­be­richts geprüft. In Zusam­men­ar­beit mit Ver­tre­tern der Sub­Pro-Arbeits­grup­pe haben sie eine Rei­he ers­ter Annah­men erstellt und auf der ICAN­N73-Kon­fe­renz prä­sen­tiert. Mit die­sen Annah­men soll sicher­ge­stellt wer­den, dass es ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis für die Umset­zung der Emp­feh­lung der Arbeits­grup­pe Sub­Pro gibt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Sub­Pro-PDP Pro­zess fin­den sich hier.

ICANN73: Diskussion über „Global Public Interest“

Die Initia­ti­ve des ICANn-Direk­to­ri­ums zum „Glo­bal Public Inte­rest” wur­de wäh­rend ICANN73 in meh­re­ren Ses­si­ons dis­ku­tiert. Die Regie­rungs­ver­tre­ter begrüß­ten die Initia­ti­ve und stell­ten die Fra­ge, wie sie an der wei­te­ren Aus­ge­stal­tung teil­ha­ben. Ande­re Stake­hol­der schlu­gen vor, in der Aus­ge­stal­tung die Dimen­si­on „Human Rights“ zu ergänzen.

Das nächs­te ICAN-Mee­ting, ICANN74, soll erst­mals als hybri­des Mee­ting statt­fin­den. Es ist geplant für Juni 2022 im nie­der­län­di­schen Den Haag.

DOTZON-Studie: „Digitale Unternehmensmarken 2021“

DOTZON-Studie: „Digitale Unternehmensmarken 2021“
  • Die drei erfolg­reichs­ten Digi­ta­len Unter­neh­mens­mar­ken 2021 sind .leclerc, .abbott und .weber.
  • Neben der Auto­mo­bil­bran­che domi­nie­ren die­ses Jahr Unter­neh­men aus dem Ein­zel­han­del, der Indus­trie und der IT-Branche.
  • Mit .audi, .weber und .dvag sind drei deut­sche Unter­neh­men unter den Top 10.

Ber­lin, den 06.12.2021 – .leclerc, .abbott und .weber sind die welt­weit erfolg­reichs­ten Digi­ta­len Unter­neh­mens­mar­ken. Dies doku­men­tiert die DOT­ZON-Stu­die „Digi­ta­le Unter­neh­mens­mar­ken 2021“. Sie unter­sucht den Erfolg von als Top-Level-Domains genutz­ten Unter­neh­mens­mar­ken und stellt die erfolg­reichs­ten davon in einem detail­lier­ten Top-10-Ran­king vor.

Die Stu­die „Digi­ta­le Unter­neh­mens­mar­ken“ erscheint die­ses Jahr bereits zum vier­ten Mal und beruht auf einer Ana­ly­se aller .mar­ke-Betrei­ber mit ihren über 24.000 Domains. Ins­ge­samt sind das knapp 500 Endun­gen, hin­ter denen rund 330 Unter­neh­men ste­hen. Außer­dem zeigt die Stu­die auf, wie das Mar­ken­image durch eine digi­ta­le Mar­ke gestärkt wird und wel­che For­men der Umset­zung bereits bestehen.

„Digi­ta­le Unter­neh­mens­mar­ken die­nen vor allem als digi­ta­le Weg­we­ser“,  äußert sich DOT­ZON-Geschäfts­füh­re­rin Kat­rin Ohl­mer. „Sie erzeu­gen Bil­der, Emo­tio­nen und Wer­te und tra­gen damit dazu bei, das gesam­te Mar­ken­image eines Unter­neh­mens zu stär­ken. Unse­re Stu­die gibt kon­kre­te Bei­spie­le für den opti­ma­len Nut­zen sol­cher Digi­tal­mar­ken.“ So kön­nen Top-Level-Domains unter ande­rem als star­kes Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­stru­ment ein­ge­setzt wer­den: Sie ermög­li­chen einen ein­fa­che­ren Aus­tausch zwi­schen Kun­den, Händ­lern und der Pres­se unter einem ein­heit­li­chen Dach.

Nach­dem das Top-10-Ran­king letz­tes Jahr vor allem vom Finanz‑, Auto­mo­bil- und IT-Bereich domi­niert war, fin­den sich die­ses Jahr die meis­ten Unter­neh­men aus dem Ein­zel­han­del, der Indus­trie, dem Auto­mo­bil- sowie dem IT-Bereich. Mit ihrer Endung .leclerc führt die fran­zö­si­sche Super­markt­ket­te E.Leclerc das dies­jäh­ri­ge Ran­king an, gefolgt von .abbott auf Platz 2 und .weber auf Platz 3. Mit .weber, .audi und .dvag sind außer­dem drei deut­sche Unter­neh­men unter den Top 10 vertreten.

Für die Bewer­tung ori­en­tiert sich die Stu­die an sie­ben Para­me­tern, mit wel­chen sowohl qua­li­ta­ti­ve als auch quan­ti­ta­ti­ve Kri­te­ri­en berück­sich­tigt wer­den. Zu die­sen Para­me­tern gehö­ren die Anzahl der regis­trier­ten Domains unter der .mar­ke-Endung, das Ver­hält­nis zwi­schen auf­lö­sen­den und nicht-auf­lö­sen­den Domains und die Nut­zung für die E‑Mail-Kom­mu­ni­ka­ti­on. Eben­falls aus­schlag­ge­bend für eine hohe Plat­zie­rung im Ran­king ist das Abschnei­den in Such­ma­schi­nen und die Sicht­bar­keit im öffent­li­chen Raum. 

Die aus­führ­li­che Stu­die steht als PDF-Datei zum Down­load bereit.

Alle Stu­di­en von DOTZON fin­den Sie auf unse­rer Stu­di­en­sei­te: https://dotzon.consulting/studien

Über DOTZON

DOTZON ist eine inter­na­tio­na­le Manage­ment­be­ra­tung für digi­ta­le Iden­ti­tä­ten. Seit 2005 ver­trau­en Unter­neh­men, Städ­te und Orga­ni­sa­tio­nen DOTZON bei der Kon­zep­ti­on, der Rea­li­sie­rung und dem Betrieb ihrer eige­nen Top-Level-Domain. Als viel­sei­tig ver­netz­te Spe­zia­lis­ten und Initia­to­ren der neu­en geo­gra­fi­schen Inter­net-Endun­gen ver­fügt DOTZON über einen brei­ten Erfah­rungs­schatz aus über fünf­zehn Jah­ren Zusam­men­ar­beit mit der ICANN. Seit 2017 gibt DOTZON jähr­lich die Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken“ her­aus und seit 2018 die Stu­die „Digi­ta­le Unternehmensmarken“.

DOTZON-Studie „Digitale Stadtmarken 2021“ – .berlin auf Platz 1

DOTZON-Studie „Digitale Stadtmarken 2021“ – .berlin auf Platz 1
  • „Digi­ta­le Stadt­mar­ken“ unter­sucht, wie erfolg­reich Städ­te ihre digi­ta­len Iden­ti­tä­ten nutzen
  • Sicht­bar wird die Digi­ta­le Stadt­mar­ke anhand der Endung einer Inter­net­adres­se – wie z. B. www.helfen.ber­lin oder www.future.ham­burg
  • Erfolg­reichs­te Digi­ta­le Stadt­mar­ke 2021 ist .ber­lin, gefolgt von .tokyo auf Platz 2 und .nyc auf Platz 3

Ber­lin, den 15.07.2021  ̶  .ber­lin ist die welt­weit erfolg­reichs­te Digi­ta­le Stadt­mar­ke. Zu die­sem Schluss kommt die DOT­ZON-Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken“, die in die­sem Jahr in ihrer fünf­ten Auf­la­ge erscheint. Die Stu­die unter­sucht das Poten­zi­al Digi­ta­ler Stadt­mar­ken im inter­na­tio­na­len Ver­gleich und stellt detail­liert die Top 10 des Ran­kings vor. Hin­ter .ber­lin lan­det .tokyo auf dem zwei­ten Platz, gefolgt von .nyc auf dem drit­ten Platz.

Grund­la­ge der Stu­die sind die der­zeit 36 welt­weit exis­tie­ren­den Digi­ta­len Stadt­mar­ken, deren Ent­wick­lung DOTZON über einen Zeit­raum von zwölf Mona­ten ana­ly­siert hat. Ins­ge­samt acht Para­me­ter bestim­men das Abschnei­den der Digi­ta­len Stadt­mar­ken: Dazu gehört etwa die Gesamt­zahl der regis­trier­ten Inter­net­adres­sen, der erziel­te Umsatz sowie der Ver­gleich der Stadt-Endung mit der jewei­li­gen Länder-Endung.

„Digi­ta­le Stadt­mar­ken schaf­fen einen digi­ta­len Raum, in dem sich Jede und Jeder reprä­sen­tie­ren kann“, sagt DOT­ZON-Geschäfts­füh­re­rin Kat­rin Ohl­mer. „Das ver­gan­ge­ne Jahr hat gezeigt, wie intui­tiv Digi­ta­le Stadt­mar­ken bei einer Pan­de­mie loka­len Zusam­men­halt, Hilfs­pro­jek­te und Unter­stüt­zung ermög­li­chen. Für Bür­ger, Unter­neh­men und den öffent­li­chen Sek­tor sind sie eine orts­be­zo­ge­ne Alter­na­ti­ve zu all­ge­mei­nen Endun­gen wie .com und .info.“ Wie die Stu­die zeigt, ist die Nut­zungs­ra­te beson­ders bei den euro­päi­schen Digi­ta­len Stadt­mar­ken hoch: Sie­ben der zehn bes­ten Stadt-Endun­gen stam­men aus Europa. 

Wäh­rend .ber­lin zum fünf­ten Mal in Fol­ge den ers­ten Platz belegt, konn­ten beson­ders .miami und .brussels über­ra­schen. .miami hat­te es zuletzt 2017 unter die Top 10 geschafft und lan­de­te in die­sem Jahr auf dem sechs­ten Platz. .brussels ist mit Platz 10 zum ers­ten Mal über­haupt unter den Top 10 ver­tre­ten. Nicht mehr in der Spit­zen­grup­pe dabei sind .moscow und .wien, die im ver­gan­ge­nen Jahr noch Platz 6 bzw. Platz 9 erreicht hatten.

Neben den acht quan­ti­ta­tiv mess­ba­ren Kri­te­ri­en hängt der Erfolg einer Digi­ta­len Stadt­mar­ke von wei­te­ren Fak­to­ren ab. Dazu gehört zum Bei­spiel die Nut­zung der Stadt-Endung durch Stadt­ver­wal­tung und Stadt­mar­ke­ting, die Sicht­bar­keit im Stadt­bild oder die Häu­fig mit der über die Stadt-Endung kom­mu­ni­ziert wird.

Die aus­führ­li­che Stu­die steht als PDF-Datei zum Down­load bereit.

Alle Stu­di­en von DOTZON fin­den Sie auf unse­rer Stu­di­en­sei­te: https://dotzon.consulting/studien.

Über DOTZON

DOTZON ist eine inter­na­tio­na­le Manage­ment­be­ra­tung für digi­ta­le Iden­ti­tä­ten. Seit 2005 ver­trau­en Unter­neh­men, Städ­te und Orga­ni­sa­tio­nen DOTZON bei der Kon­zep­ti­on, der Rea­li­sie­rung und dem Betrieb ihrer eige­nen Top-Level-Domain. Als viel­sei­tig ver­netz­te Spe­zia­lis­ten und Initia­to­ren der neu­en geo­gra­fi­schen Inter­net-Endun­gen ver­fügt DOTZON über einen brei­ten Erfah­rungs­schatz aus über fünf­zehn Jah­ren Zusam­men­ar­beit mit der ICANN. Seit 2017 gibt DOTZON jähr­lich die Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken“ her­aus und seit 2018 die Stu­die „Digi­ta­le Unternehmensmarken“. 

DOTZON-Studie: „Digitale Unternehmensmarken 2020“

DOTZON-Studie: „Digitale Unternehmensmarken 2020“
  • Die drei erfolg­reichs­ten Digi­ta­len Unter­neh­mens­mar­ken 2020 sind .audi, .abbott und .leclerc.
  • Ins­ge­samt domi­nie­ren Unter­neh­men aus der Automobil‑, Finanz- und IT-Bran­che das Top-10-Ranking.
  • Mit .audi, .weber und .dvag sind drei deut­sche Unter­neh­men unter den Top 10.

Ber­lin, den 04.11.2020 – .audi, .abbott und .leclerc sind die welt­weit erfolg­reichs­ten Digi­ta­len Unter­neh­mens­mar­ken. Zu die­sem Schluss kommt die DOT­ZON-Stu­die „Digi­ta­le Unter­neh­mens­mar­ken 2020“. Sie unter­sucht, wie Unter­neh­mens­mar­ken erfolg­reich als Top-Level-Domains genutzt wer­den und stellt die bes­ten Ergeb­nis­se detail­liert in einem Top-10-Ran­king vor.

Nach 2018 und 2019 erscheint „Digi­ta­le Unter­neh­mens­mar­ken“ bereits zum drit­ten Mal. Mit­tel­punkt der Stu­die ist das Top-10-Ran­king, für das alle der­zeit exis­tie­ren­den Mar­ken-Endun­gen ana­ly­siert wur­den. Ins­ge­samt sind das knapp 500 Endun­gen, hin­ter denen etwa 330 Unter­neh­men ste­hen. Zudem ver­an­schau­licht die Stu­die anhand zahl­rei­cher kon­kre­ter Bei­spie­le, wie Unter­neh­men ihre Domain-Endung als digi­ta­le Mar­ke ver­an­kern und damit ihr Mar­ken­image stärken.

„Unter­neh­men, die ihrer Mar­ke einen hohen Wert bei­mes­sen, wol­len die­se auch im Digi­ta­len nut­zen“, sagt DOT­ZON-Geschäfts­füh­re­rin Kat­rin Ohl­mer. „Hier soll unse­re Stu­die als Anre­gung die­nen: Sie ent­hält vie­le kon­kre­te Anwen­dungs­fäl­le, die zei­gen, wie die eige­ne Domain-Endung die Unter­neh­mens­mar­ke stärkt.“ So nut­zen vie­le Unter­neh­men ihre Top-Level-Domain bei­spiels­wei­se als star­kes Kom­mu­ni­ka­ti­ons­in­stru­ment, das den Aus­tausch mit Kun­den, Händ­lern, Zulie­fe­rern oder der Pres­se unter einem welt­weit ein­heit­li­chen Dach ermöglicht.

Ins­ge­samt bele­gen vor allem Unter­neh­men aus der Automobil‑, Finanz- und IT-Bran­che die vor­de­ren Plät­ze der Stu­die. Aus jedem der drei Berei­che sind jeweils zwei Unter­neh­men unter den Top 10 ver­tre­ten: .audi auf Platz 1 und .seat auf Platz 10, .bnppa­ri­bas auf Platz 4 und .dvag auf Platz 9 sowie .goog­le auf Platz 6 und .neu­star auf Platz 8. Außer­dem haben es drei deut­sche Unter­neh­men unter die bes­ten zehn geschafft: .audi und .dvag – sowie .weber auf Platz 5.

Die Bewer­tung der Digi­ta­len Unter­neh­mens­mar­ken beruht auf ins­ge­samt sie­ben Para­me­tern, die sowohl quan­ti­ta­ti­ve als auch qua­li­ta­ti­ve Wer­te berück­sich­ti­gen. So sind die Anzahl der regis­trier­ten Domains unter der Top-Level-Domain, das Ver­hält­nis zwi­schen auf­lö­sen­den und nicht-auf­lö­sen­den Domains oder die Nut­zung für die E‑Mail-Kom­mu­ni­ka­ti­on für den Erfolg der Digi­ta­len Unter­neh­mens­mar­ken genau­so aus­schlag­ge­bend wie etwa das Abschnei­den in Such­ma­schi­nen oder die Sicht­bar­keit im öffent­li­chen Raum. 

Die aus­führ­li­che Stu­die steht als PDF-Datei zum Down­load bereit.

Alle Stu­di­en von DOTZON fin­den Sie auf unse­rer Stu­di­en­sei­te: https://dotzon.consulting/studien.

Über DOTZON

DOTZON ist eine inter­na­tio­na­le Manage­ment­be­ra­tung für digi­ta­le Iden­ti­tä­ten. Seit 2005 ver­trau­en Unter­neh­men, Städ­te und Orga­ni­sa­tio­nen DOTZON bei der Kon­zep­ti­on, der Rea­li­sie­rung und dem Betrieb ihrer eige­nen Top-Level-Domain. Als viel­sei­tig ver­netz­te Spe­zia­lis­ten und Initia­to­ren der neu­en geo­gra­fi­schen Inter­net-Endun­gen ver­fügt DOTZON über einen brei­ten Erfah­rungs­schatz aus über fünf­zehn Jah­ren Zusam­men­ar­beit mit der ICANN. Seit 2017 gibt DOTZON jähr­lich die Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken“ her­aus und seit 2018 die Stu­die „Digi­ta­le Unternehmensmarken“.