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ICANN73: DNS-Abuse, nächste Bewerbungsrunde und Registrierungsdaten

ICANN73-Logo

Erneut fand mit ICANN73 das ICANN-Mee­ting rein vir­tu­ell statt. Zu Beginn ver­la­sen zahl­rei­che Regie­rungs­ver­tre­ter ihre natio­na­le Stel­lung­nah­me zum Ukrai­ne­krieg, der Not­fall-Fond von ICANN wur­de aus­drück­lich begrüßt.

DNS-Abuse: Studie der EU-Kommission, Aktivitäten von Registries & Registraren

Für inten­si­ve Dis­kus­sio­nen sorg­te die Stu­die zu DNS-Abu­se. Die Euro­päi­sche Kom­mis­si­on hat­te sie in Auf­trag gege­ben und am 31.1.2022 ver­öf­fent­licht. Kri­ti­ker bemän­gel­ten, dass die Anzahl der Befrag­ten kei­nen sta­tis­ti­schen Grund­an­for­de­run­gen ent­spre­che. Denn die Aus­wahl sei nicht reprä­sen­ta­tiv, zudem viel zu nied­rig. Daher sei die Aus­sa­ge­kraft frag­lich. Zudem hät­ten die Autoren vor­han­de­ne, zuver­läs­si­ge Quel­len in ihren tech­ni­schen Ana­ly­sen nicht berück­sich­tigt. Statt­des­sen hät­ten sie sich auf Schät­zun­gen ver­las­sen. In wei­te­ren Ses­si­ons prä­sen­tier­ten die Betrei­ber und Pro­vi­der erneut ihre Akti­vi­tä­ten zur Bear­bei­tung und Doku­men­ta­ti­on von Miss­brauch. Die­se Updates wur­den beson­ders von Regie­rungs­ver­tre­tern begrüßt.

Ersatz zum WHOIS: Zugang zu Registrierungsdaten

Die Com­mu­ni­ty debat­tier­te inten­siv über die kürz­lich erschie­ne­ne Kos­ten­schät­zung von ICANN­org. Die­se erwar­tet einen hohen Mil­lio­nen­be­trag an Auf­wand, um ein Sys­tem für den Zugang zu Regis­trie­rungs­da­ten zu beauf­tra­gen. Das soge­nann­te „Ope­ra­tio­nal Design Assess­ment“ von ICANN­org wur­de daher inten­siv dis­ku­tiert. Als Lösung schlu­gen Stake­hol­der vor, einen Pilo­ten durch­zu­füh­ren, der die Pro­zes­se ana­ly­siert. ICANN­org selbst hat am 25.2.2022 eine Stu­die ange­kün­digt, die die Kos­ten und den Pro­zess genau­er ana­ly­sie­ren soll.

Die nächste Bewerbungsrunde: Update zu den neuen TLDs

Bei ICANN­org sind zahl­rei­che Mit­ar­bei­ten­de für The­men­be­rei­chen zustän­dig, die offe­ne Fra­gen für für die nächs­te Bewer­bungs­run­de klä­ren sol­len. Die­se haben im Rah­men der Sub­Pro ODP-Ses­si­on die mehr als 300 Ergeb­nis­se des Sub­Pro-Abschluss­be­richts geprüft. In Zusam­men­ar­beit mit dem Ver­tre­ter der Sub­Pro-Arbeits­grup­pe haben sie eine Rei­he ers­ter Annah­men erstellt und wäh­rend ICANN73 prä­sen­tiert. Mit die­sen Annah­men soll sicher­ge­stellt wer­den, dass es ein gemein­sa­mes Ver­ständ­nis für die Umset­zung der Emp­feh­lung der Arbeits­grup­pe Sub­Pro gibt. Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Sub­Pro-ODP Pro­zess fin­den sich hier.

ICANN73: Diskussion über „Global Public Interest“

Die Initia­ti­ve des ICANN-Boards wur­de wäh­rend ICANN73 in meh­re­ren Ses­si­ons dis­ku­tiert. Grund­sätz­lich begrüß­ten die Regie­rungs­ver­tre­ter die Initia­ti­ve. Sie stell­ten zur Debat­te, wie sie an der wei­te­ren Aus­ge­stal­tung teil­ha­ben kön­nen. Ande­re Stake­hol­der schlu­gen vor, in der Aus­ge­stal­tung die Dimen­si­on „Human Rights“ zu ergänzen.

Das nächs­te ICAN-Mee­ting, ICANN74, soll erst­mals als hybri­des Mee­ting statt­fin­den. Es ist geplant für Juni 2022 im nie­der­län­di­schen Den Haag.

Spotlight: dotBrand .leclerc

dotBrand .leclerc auf PKW

E.Leclerc ist eine fran­zö­si­sche Ein­zel­han­dels­ket­te mit Sitz in Ivry-sur-Sei­ne, und nutzt sein eige­ne dot­Brand .leclerc seit Janu­ar 2015. E.Leclerc ist laut unse­rer jähr­li­chen .brand-Stu­die eines der welt­weit fort­ge­schrit­tens­ten Unter­neh­men, wenn es um die akti­ve Nut­zung der eige­nen dot­Brand geht.

Perfekt zugeschnittene dotBrand-Adresse für Produktkategorie

Leclerc nutzt die eige­ne Top-Level-Domain bei­spiels­wei­se mit der Adres­se www.culture.leclerc, um das eige­ne Sor­ti­ment opti­mal zu ord­nen und die Kom­mu­ni­ka­ti­on per­fekt an die jewei­li­ge Ziel­grup­pe anzu­pas­sen. Die Inter­net­sei­te mit dem ein­präg­sa­mem, kur­zem Namen und gleich­zei­ti­ger Ver­bin­dung zur Mar­ke bie­tet haupt­säch­lich Pro­duk­te aus dem Bereich Kul­tur wie bei­spiels­wei­se Bücher, DVDs, Musik und ande­re Medi­en an. 

dotBrand .leclerc
Quel­le: https://www.facebook.com/Leclerc

Kun­den kön­nen sich außer­dem über aktu­el­le Ange­bo­te infor­mie­ren und den Kun­den­ser­vice in Anspruch neh­men. Sie kön­nen sich auf der Web­sei­te auch die aus­ge­wähl­ten Pro­duk­te in eine der über 600 Filia­len der Ket­te lie­fern lassen.

Intuitive dotBrand-Adresse für zusätzliches Angebot

Wie seit eini­ger Zeit deut­sche Ein­zel­händ­ler, so bie­tet auch E.Leclerc sei­nen Kun­den Haus­halts­strom an. Unter der Domain energies.leclerc ist das Ange­bot auf­find­bar. Leclerc löst dort sein Ver­spre­chen sein, dass sei­ne Kun­den den Strom durch einen zen­tra­len Ein­kauf zu güns­ti­gen Kon­di­tio­nen erhalten. 

Neben­bei hilft Leclerc sei­nen Kun­den, die Strom­kos­ten durch digi­ta­le Tools im Blick zu hal­ten. Ergän­zend zu den finan­zi­el­len Vor­tei­len erhal­ten Kun­den zusätz­lich stun­den­ak­tu­el­le Infor­ma­tio­nen in einer Elec­tri­ci­ty­Map. Sie zeigt an, woher der Strom stammt und wie er her­ge­stellt wird. So will Leclerc für den Erhalt des Pla­ne­ten Erde sor­gen und ergänzt damit sei­ne Nach­hal­tig­keits­in­for­ma­tio­nen auf der Home­page des Unter­neh­mens unter e.leclerc.

Wei­te­re Details, wie Leclerc sei­ne dot­Brand .leclerc nutzt, fin­den Sie auch in unse­rer jähr­li­chen .brand-Stu­die.

Weihnachtsspende an das Robert-Blum-Gymnasium

Das Jahr 2021 neigt sich lang­sam dem Ende zu. Bevor wir mit neu­er Kraft ins Jahr 2022 star­ten, möch­ten wir als Abschluss unse­re Tra­di­ti­on in Form einer Weih­nachts­spen­de wei­ter­füh­ren. Hier­bei haben wir uns, wie auch im letz­ten Jahr, für das Robert-Blum-Gym­na­si­um in Ber­lin-Schö­ne­berg entschieden.

Unsere diesjährige Weihnachtsspende

Vor der Pan­de­mie haben wir all­jähr­lich in der Weih­nachts­zeit in unse­rem Büro Schuh­kar­tons für das Pro­jekt „Geschen­ke der Hoff­nung“ ver­packt. Doch seit Coro­na und den spür­ba­ren Aus­wir­kun­gen wur­de uns immer deut­li­cher, dass wir auch in unse­rem direk­ten Umfeld etwas Gutes tun kön­nen und hel­fen wollen.

Bereits im letz­ten Jahr haben wir das Robert-Blum-Gym­na­si­um mit einer Spen­de in Höhe von 500 Euro unter­stützt. Die Pan­de­mie hat ins­be­son­de­re auf Schü­le­rin­nen und Schü­ler einen Ein­fluss. Um in Zei­ten von Home­schoo­ling und digi­ta­lem Arbei­ten nicht den Anschluss zu ver­lie­ren, ist die Ver­bes­se­rung der Digi­ta­li­sie­rung in Schu­len wich­ti­ger denn je. Das Robert-Blum-Gym­na­si­um hat die Spen­de haupt­säch­lich zum Aus­bau des WLAN-Netz­wer­kes inner­halb des Schul­ge­bäu­des sowie zur Anschaf­fung neu­er Gerä­te genutzt. Damit die Schu­le ihre Kapa­zi­tä­ten noch wei­ter aus­bau­en kann, haben wir uns dazu ent­schie­den, in die­sem Jahr erneut eine Weih­nachts­spen­de zu täti­gen. Wir unter­stüt­zen das Robert-Blum-Gym­na­si­um mit 1.000 Euro bei der Anschaf­fung zwei neu­er Laptops.

Warum das Robert-Blum-Gymnasium?

Auf­merk­sam auf das Robert-Blum-Gym­na­si­um wur­de DOT­ZON-Geschäfts­füh­re­rin Kat­rin Ohl­mer. Seit Beginn der Pan­de­mie pas­sier­te sie regel­mä­ßig das beein­dru­cken­de Schul­ge­bäu­de auf der Roten Insel in Ber­lin-Schö­ne­berg. Von drau­ßen erhält man einen wun­der­schö­nen Blick auf das Gesche­hen im Schul­all­tag. Je wei­ter die Pan­de­mie fort­schritt, des­to sel­te­ner konn­te sie dort jedoch noch Bewe­gung sehen. Das gesam­te Schul­le­ben hat­te sich ins Home­schoo­ling ver­ab­schie­det und fand nur noch digi­tal statt. Mitt­ler­wei­le kann der Unter­richt zum Glück wie­der vor Ort gehal­ten wer­den. In Form von regel­mä­ßi­gen Spen­den möch­ten wir dazu bei­tra­gen, dort auch künf­tig gute Bedin­gun­gen für einen rei­bungs­lo­sen Schul­all­tag zu schaffen.

Das Mot­to des Robert-Blum-Gym­na­si­ums und ihres Schul­lei­ters Jörg Häger ist „Viel­fäl­tig zusam­men leben und ler­nen“. Das zuge­hö­ri­ge Leit­bild bil­den die Begrif­fe Freu­de, Ent­wick­lung, Mut, Ver­ant­wor­tung und Wert­schät­zung. Neben den 70 Lehr­kräf­ten besu­chen über 700 Schü­le­rin­nen und Schü­ler das Gym­na­si­um. Um mehr über die Schu­le zu erfah­ren, kön­nen sie die gut struk­tu­rier­te und infor­ma­ti­ve Web­site besu­chen. Wir freu­en uns, dass wir auch in die­sem Jahr lokal unse­re Unter­stüt­zung anbie­ten und damit direkt in Ber­lin etwas bewe­gen konnten.

Corona – Mehr DNS-Missbrauch im Internet?

Seit Beginn der Coro­na-Epi­de­mie mel­den Medi­en regel­mä­ßig neue Bedro­hun­gen aus dem Inter­net. Die Schlag­zei­len sug­ge­rie­ren, dass das Inter­net ein Hort des Bösen sei und der Miss­brauch im Inter­net zunimmt – von „Coro­na­vi­rus: Betrug und Erpres­sung im Inter­net“ bis zu „Coro­na­vi­rus: Betrugs­ma­schen und Abzo­cke“. Bezug genom­men wird dabei auf Online-Shops, die gefälsch­te Pro­duk­te anbie­ten, ver­wir­rend ähn­lich klin­gen­de Domain-Namen und E‑Mails, die den Emp­fän­gern Pass­wör­ter und Anmel­de­da­ten ent­lo­cken wol­len. Der EIn­druck ent­steht, dass DNS-Miss­brauch im Inter­net deut­lich zuge­nom­men hat.

Fake-Shops, Phar­ming, Phis­hing-Mails und Bot­net­ze – über die Inter­net­in­fra­struk­tur pas­sie­ren Betrug und Ver­bre­chen. Genau wie im nicht-digi­ta­len Leben. Wir haben hin­ter die Kulis­sen geschaut und ein dif­fe­ren­zier­te­res Bild gewonnen. 

Missbrauch im Internet nimmt in einigen Bereichen zu

Seit Beginn der Coro­na-Pan­de­mie wur­den zehn­tau­sen­de Domains regis­triert, die einen Bezug zu den gän­gi­gen Schlag­wor­ten rund um Coro­na auf­wei­sen. Zum klei­nen Teil wer­den die­se Domains genutzt, um Infor­ma­ti­ons­platt­for­men zu betrei­ben. Der grö­ße­re Anteil wird de fac­to gar nicht genutzt, son­dern steht zum Ver­kauf. Eine Suche nach „Coro­na“ oder „Covid“ in den Domain-Han­dels­platt­for­men gibt einen Ein­druck der ver­füg­ba­ren Domains. Eini­ge Domains wer­den aller­dings auch miss­bräuch­lich, u. a. für Fake Shops genutzt. 

Bei der Aus­wahl und Regis­trie­rung von Domains spielt der Preis eine wich­ti­ge Rol­le. Daher ist es nicht ver­wun­der­lich, dass häu­fi­ger preis­wer­te Domains von Kri­mi­nel­len regis­triert wer­den, um dar­un­ter bei­spiels­wei­se Phis­hing-Mails zu ver­sen­den. Einen guten Über­blick gibt bei­spiels­wei­se Spam­haus, die täg­lich u. a. die zehn Top-Level-Domains mit dem meis­ten Miss­brauch listen. 

Neben dem DNS-Miss­brauch tau­chen seit eini­ger Zeit soge­nann­te „Fake Shops“ im Inter­net auf. Sie basie­ren auf gelösch­ten Domains und set­zen einen Online-Shop auf, der häu­fig mit dem Domain-Namen nichts zu hat. Bestel­lun­gen und Zah­lun­gen wer­den ent­ge­gen­ge­nom­men, aber nicht aus­ge­lie­fert. Laut der Ver­brau­cher­zen­tra­le Baden-Würt­tem­berg haben sich im Jahr 2020 rund vier­mal so vie­le Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher über Fake-Shops beschwert als im Jahr zuvor.

Missbrauch im Internet in einigen Bereichen kaum vorhanden

Domains mit Coro­na-Bezug wur­den auch unter den neu­en Top-Level-Domains regis­triert. Zu unter­schei­den sind dabei Regis­trie­run­gen durch Mar­ken­in­ha­ber unter ihrer eige­nen Top-Level-Domain, wie bei­spiels­wei­se www.coronavirus.abbott, www.hotline.audi, www.againstcovid19.cern und www.coronavirus.google. Die­se infor­mie­ren Mit­ar­bei­ter, Kun­den oder die all­ge­mei­ne Öffent­lich­keit über den Umgang mit der Pan­de­mie. Auch unter den geo­gra­fi­schen Top-Level-Domains ent­stan­den viel­fach Infor­ma­ti­ons­pro­jek­te, wie bei­spiels­wei­se www.alert.swiss, www.nhsinform.scot, www.impfservice.wien, www.test-to-go.berlin, coronavirus.sergas.gal und www.covid-19.eus. 

War­um pas­sie­ren unter die­sen Top-Level-Domains kaum oder gar kein Miss­brauch? Bei Brand-TLDs sind nur die Mar­ken­in­ha­ber selbst berech­tigt, Domains zu regis­trie­ren. Ein Miss­brauch ist daher aus­ge­schlos­sen. Bei geoTLDs ist der Miss­brauch sowie­so schon sehr nied­rig, was viel­fach auf den Preis bzw. beschränk­ten Kun­den­kreis zurück­zu­füh­ren ist. Zudem hilft das akti­ve Moni­to­ring der neu regis­trier­ten Domains dabei, poten­zi­ell miss­bräuch­lich regis­trier­te Domains schnell abzustellen.

Missbrauch der DNS-Infrastruktur wirksam begegnen

Das Abu­se-Sys­tem von DOTZON ana­ly­siert kon­ti­nu­ier­lich Domain-Port­fo­li­os und dazu­ge­hö­ri­gen IP-Adres­sen auf Domain-Miss­brauch und doku­men­tiert die Ergeb­nis­se. Zu Domain-Miss­brauch gehö­ren die Kate­go­rien Spam, Mal­wa­re, Phis­hing, Phar­ming und Bot­nets. Wei­te­re optio­na­le Dienst­leis­tun­gen prü­fen ande­re Kanä­le auf Missbrauch.

Tritt ein Fall von Miss­brauch auf, erfol­gen manu­el­le Prü­fun­gen durch die Exper­ten von Dot­zon sowie die Inter­ak­ti­on mit tech­ni­schen Dienst­leis­tern, um den Miss­brauch abzu­stel­len. Das Ergeb­nis wird in monat­li­chen sowie jähr­li­chen Reports dokumentiert.

Die geoTLDs .ber­lin und .ham­burg konn­ten dank des Abu­se-Sys­tems von Dot­zon in den ver­gan­ge­nen Jah­ren die weni­gen auf­tre­ten­den Fäl­le (ein Fall bzw. zwei Fäl­le) kurz­fris­tig beseitigen.

Unsere Spende an das Robert-Blum-Gymnasium

Dotzon Spende Robert Blum Gymnasium

Ein außer­ge­wöhn­li­ches Jahr liegt hin­ter uns, in dem es auch bei DOTZON vie­le Ver­än­de­run­gen gege­ben hat. An ICANN-Mee­tings haben wir vir­tu­ell teil­ge­nom­men, unse­re Tätig­keit über­wie­gend ins Home-Office ver­la­gert und auch mit unse­ren Kun­den neue, vir­tu­el­le Kom­mu­ni­ka­ti­ons­we­ge beschrit­ten. Unser Blick rich­te­te sich jetzt viel häu­fi­ger auf unse­re direk­te Umge­bung und die Men­schen, die die­se berei­chern. Des­halb begrün­den wir in die­sem Jahr mit unse­rer jähr­li­chen Weih­nachts­spen­de eine neue Tradition.

Warum mit der Spende in die Ferne schweifen?

Es war eine Tra­di­ti­on in unse­rem Unter­neh­men – Spe­ku­la­ti­us, Weih­nachts­mu­sik und Geschen­ke packen bereits im Novem­ber. Seit eini­gen Jah­ren pack­ten wir als Spen­de Schuh­kar­tons im Rah­men des Pro­jek­tes „Geschen­ke der Hoff­nung“. Mit der Covi­d19-Pan­de­mie 2020 wur­de aller­dings mehr als deut­lich, dass es auch in unse­rem direk­ten Umfeld gro­ßen Bedarf nach Unter­stüt­zung gibt. Mit einem deut­lich ein­ge­schränk­ten Bewe­gungs­ra­di­us wur­den wir auf den Bedarf nach Soli­da­ri­tät in unse­rer direk­ten Nach­bar­schaft in Ber­lin Schö­ne­berg auf­merk­sam – und beschlos­sen, hier vor Ort zu helfen.

Geschäfts­füh­re­rin Kat­rin Ohl­mer pas­siert meh­re­re Male in der Woche das impo­san­te Gebäu­de des Robert-Blum-Gym­na­si­ums auf der Roten Insel in Ber­lin Schö­ne­berg, das mit sei­nem glä­ser­nen Leh­rer­zim­mer einen unge­wohnt offe­nen Ein­blick in den Schul­all­tag gibt. Seit dem Früh­jahr 2020 und dem Beginn der Pan­de­mie war dort immer sel­te­ner Lehr­per­so­nal zu sehen – und auch die Schü­le­rin­nen und Schü­ler blie­ben im Home-Office. Hier sahen wir einen ein­deu­ti­gen Bedarf für eine gut aus­ge­bau­te IT-Struk­tur, die sowohl Home­schoo­ling als auch digi­ta­les Arbei­ten nach der Pan­de­mie ermöglicht.

Das Robert-Blum-Gymnasium

Das Robert-Blum-Gyn­ma­si­um in Ber­lin-Schö­ne­berg arbei­tet unter dem Mot­to „Viel­fäl­tig zusam­men leben und ler­nen“ und hat in sei­nem Leit­bild die Begrif­fe Freu­de, Ent­wick­lung, Mut, Ver­ant­wor­tung und Wert­schät­zung zen­tral ver­an­kert. Über 700 Schü­le­rin­nen und Schü­ler besu­chen die Schu­le und wer­den von über 70 Lehr­kräf­ten unter­rich­tet und betreut. Auf der infor­ma­ti­ven und über­sicht­li­chen Web­sei­te der Schu­le gibt es wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Schulalltag.

Bei unse­rem Besuch der Schu­le für die Über­ga­be unse­rer Spen­de von 500 Euro für den IT-Bereich wur­den wir freund­lich vom Schul­lei­ter Herr Fiehn emp­fan­gen. Als beson­ders wich­ti­ge Bau­stel­len sieht er die wei­te­re Anschaf­fung von Gerä­ten, den Aus­bau des WLAN-Netz­wer­kes inner­halb des Schul­ge­bäu­des und schließ­lich den Aus­bau des Breit­band­net­zes in ganz Ber­lin. Wir freu­en uns, dass wir mit unse­rer Spen­de eini­ge Berei­che die­ses Bedarfs unter­stüt­zen kön­nen und wer­den auch Ende 2021 unse­re Unter­stüt­zung anbieten.

ICANN69-Meeting im Oktober 2020 in Hamburg

ICANN69-Logo

Das ICAN­N69-Mee­ting fand in den ver­gan­ge­nen zwei Wochen in Ham­burg erneut rein vir­tu­ell statt. Von Dot­zon nah­men Kat­rin Ohl­mer, Dirk Kri­schenow­ski und Mat­thi­as Pfei­fer am Mee­ting teil. In den Sit­zun­gen stan­den erneut die The­men­be­rei­che Domain-Miss­brauch, die Ein­füh­rung neu­er gTLDs und Zugriff auf WHOIS-Daten im Fokus.

Mehrere Sitzungen zu Empfehlungen für neue gTLDs 

Nach­dem die Frist für öffent­li­che Kom­men­ta­re zum Ent­wurf des Berichts der Arbeits­grup­pe am 30. Sep­tem­ber abge­lau­fen ist, hat die Arbeits­grup­pe, in der wir seit deren Beginn im Jahr 2016 mit­ar­bei­ten, mit der Ana­ly­se der ein­ge­gan­ge­nen Kom­men­ta­re begon­nen. Wäh­rend des ICAN­N69-Mee­ting hat­te die Arbeits­grup­pe am 14. Okto­ber zwei Sit­zun­gen, in denen sie die Kom­men­ta­re zu zwei The­men dis­ku­tier­te: Bewer­ber-Sup­port und Com­mu­ni­ty-Bewer­bun­gen. Als nächs­te Schrit­te wird die Arbeits­grup­pe wei­ter die öffent­li­chen Kom­men­ta­re und ana­ly­sie­ren, mit dem Ziel, ihre Emp­feh­lun­gen abzu­schlie­ßen und ihren Abschluss­be­richt zu ver­öf­fent­li­chen, der im Dezem­ber 2020 vor­lie­gen soll.

Im Fokus des ICANN69-Meeting: Debatten zwischen Betreibern und anderen Stakeholdern zu Domain-Missbrauch

In diver­sen Debat­ten tausch­ten sich Betrei­ber, Pro­vi­der, Inter­net­nut­zer­ver­tre­ter und IP-Anwäl­te zu dem aktu­el­len Stand bei Domain-Miss­brauch aus. Sowohl Betrei­ber als auch Pro­vi­der wie­sen erneut dar­auf hin, dass sie durch viel­fäl­ti­ge ver­pflich­ten­de und frei­wil­li­ge Maß­nah­men alles in ihrer Macht Ste­hen­de tun, um Domain-Miss­brauch zu mini­mie­ren. Hin­ge­gen for­der­ten Inter­net­nut­zer­ver­tre­ter und IP-Anwäl­te, dass mehr Mecha­nis­men genutzt wer­den soll­ten, u.a. mehr pro­ak­ti­ve Maß­nah­men. Eine Eini­gung auf ein gemein­sa­mes Ziel war lei­der nicht mög­lich. Die Debat­te wird sicher­lich in den kom­men­den Mona­ten und Jah­ren fortgesetzt.

Debatten um Zugriff auf Inhaberdaten von Domains 

Seit Inkraft­tre­ten der DSGVO sind Inhaber­da­ten von Domains nicht mehr öffent­lich ein­seh­bar. Die ent­spre­chen­de ICANN-Arbeits­grup­pe hat mitt­ler­wei­le einen Bericht mit Vor­schlä­gen erar­bei­tet, wie berech­tig­te Par­tei­en auto­ma­ti­siert Zugriff auf Inhaber­da­ten von Domains erhal­ten könn­ten, der der­zeit wei­ter kon­kre­ti­siert und aus­ge­ar­bei­tet wird. Danach wird das ICANN-Board dar­über bera­ten und entscheiden.

Eine Über­sicht des Kon­fe­renz­pro­gramms des ICAN­N69-Mee­ting ist nach Regis­trie­rung hier ein­seh­bar: 69.schedule.icann.org.

Geschenke packen für den guten Zweck

Weihnachten im Schuhkarton 2019

Auch klei­ne Auf­merk­sam­kei­ten kön­nen Gro­ßes bewir­ken. Des­halb haben wir uns in die­sem Jahr zum wie­der­hol­ten Mal an der Spen­den­ak­ti­on „Weih­nach­ten im Schuh­kar­ton“ betei­ligt. Bereits im Novem­ber hieß es daher erneut für unser Team „Geschen­ke packen für den guten Zweck”: Wir haben Kar­tons lie­be­voll beklebt, Kar­ten gebas­telt, Kar­tons gepackt und auf die Rei­se zu ihren klei­nen Emp­fän­gern geschickt.

Weiter Weg für „Geschenke packen für den guten Zweck”

Dabei liegt zwi­schen den Päck­chen­pa­ckern und den Beschenk­ten ein lan­ger Weg: Bestimmt sind die Geschen­ke für die Ver­tei­lung an benach­tei­lig­te Kin­der in Ost­eu­ro­pa und Asi­en, für die es durch von Armut und Ent­beh­rung gepräg­te Lebens­um­stän­de nicht selbst­ver­ständ­lich ist, zu Weih­nach­ten etwas geschenkt zu bekommen. 

Ein Karton voller Überraschungen

Gefüllt haben wir die Päck­chen mit aller­lei Nütz­li­chem für die Schu­le und Zuhau­se, net­ten Klei­nig­kei­ten und süßen Freu­de­ma­chern – zum Bei­spiel mit Müt­ze und Schal, Schreib­uten­si­li­en, Jojo und Papier­flie­ger, selbst geschrie­be­nen Gruß­kar­ten und natür­lich einem Weih­nachts­mann und Scho­ko­la­de. So hof­fen wir, auch in die­sem Jahr ein paar Kin­der­au­gen zum Leuch­ten zu brin­gen und zu einem fröh­li­chen Weih­nachts­fest beizutragen.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Akti­on „Weih­nach­ten im Schuh­kar­ton“ gibt es hier.

In die­sem Sin­ne wün­schen wir eine besinn­li­che Weih­nachts­zeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Digitale Stadtmarken 2019

IMG Digitale Stadtmarken 2019

DOTZON hat die Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2019” ver­öf­fent­licht. Nach 2017 und 2018 unter­sucht sie zum bereits drit­ten Mal das Poten­zi­al Digi­ta­ler Stadt­mar­ken im inter­na­tio­na­len Ver­gleich. Sie bil­det ab, wie erfolg­reich Städ­te ihre digi­ta­len Iden­ti­tä­ten nutzen.

Was sind digitale Stadtmarken

Mit­hil­fe Digi­ta­ler Stadt­mar­ken posi­tio­nie­ren sich Städ­te im digi­ta­len Raum. Sie unter­stüt­zen die Inter­ak­ti­on mit Bür­gern und machen die Stadt als attrak­ti­ves Ziel im glo­ba­len Wett­be­werb sicht­bar. Digi­ta­le Stadt­mar­ken iden­ti­fi­zie­ren loka­le Ange­bo­te und Dienst­leis­tun­gen. Für Bür­ger, Unter­neh­men und Ver­wal­tung sind sie eine loka­le Alter­na­ti­ve zu all­ge­mei­nen Endun­gen wie .com und .info.

Ergebnisse der Studie „Digitale Stadtmarken 2019”

In der Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2019” lan­den .ber­lin und .tokyo erneut unan­ge­foch­ten auf den Plät­zen eins und zwei. Den drit­ten Platz sichert sich die han­sea­ti­sche Endung .ham­burg, und hat damit eine star­ke Ent­wick­lung hin­ter sich. 2018 war sie noch auf dem elf­ten Platz gelan­det. Zum ers­ten Mal in den Top 10 ver­tre­ten sind .wien auf Platz neun und .gent auf Platz zehn. Sie haben .istan­bul, .moscow und .miami aus den Top 10 ver­drängt, die im letz­ten Jahr noch die Plät­ze fünf, acht und zehn belegt hatten.

Erfolgs­fak­to­ren für Digi­ta­le Stadt­mar­ken sind Stadt­mar­ke­ting­kam­pa­gnen wie www.visit.rio oder www.visit.brussels. Wei­te­re Erfolgs­fak­to­ren sind eine hohe Nut­zungs­ra­te und Sicht­bar­keit in der Stadt. Wei­te­re Fak­to­ren sind die Nut­zung durch die Stadt­ver­wal­tung und für inno­va­ti­ve Pro­jek­te und Kam­pa­gnen wie www.smartcountry.berlin, www.project.amsterdam und www.voting.nyc.

Die aus­führ­li­che Stu­die kön­nen Sie als PDF-Datei herunterladen.

For the Eng­lish ver­si­on, plea­se click here.

Weihnachtsspende von DOTZON

Geschenke der Hoffnung

Ein wei­te­res ereig­nis- und inhalts­rei­ches Jahr neigt sich dem Ende ent­ge­gen. Bei DOTZON bli­cken wir auf span­nen­de Pro­jek­te und vie­le Begeg­nun­gen mit tol­len Kun­den zurück. Wir freu­en uns sehr, dass unse­re Kun­den mit ihrer eige­nen Top-Level-Domain online sind und damit das Inter­net viel­fäl­ti­ger machen. Wir bedan­ken uns sehr herz­lich für die gute Zusam­men­ar­beit bei unse­ren Kun­den, Part­nern und dem gesam­ten Team! Statt Geschen­ke zu ver­sen­den, haben wir uns auch in die­sem Jahr ent­schie­den, mit einer Weih­nachts­spen­de von Dot­zon Kin­der zu unter­stüt­zen, denen es nicht so gut geht. Daher haben wir bereits im Novem­ber zwan­zig Schuh­kar­tons für die Akti­on Weih­nach­ten im Schuh­kar­ton gespendet.

Was ist Weihnachten im Schuhkarton?

Mit der Akti­on Weih­nach­ten im Schuh­kar­ton erhal­ten Kin­der aus bedürf­ti­gen Fami­li­en, deren Eltern kein Geld für Weih­nachts­ge­schen­ke haben, einen fest­lich geschmück­ten Schuh­kar­ton vol­ler klei­ner und gro­ßer Über­ra­schun­gen. Das Paket haben wir gefüllt mit Nütz­li­chem, hüb­schen Klei­nig­kei­ten und süßen Freu­de­ma­chern, wie zum Bei­spiel einem Pul­li, Star­Wars-Auf­kle­bern, Schreib­uten­si­li­en, Müt­ze, Süßig­kei­ten, Zahn­bürs­te, einer selbst­ge­bas­tel­ten Kar­te und vie­lem mehr. So hof­fen wir, auch die­ses Jahr wie­der ein paar Kin­der glück­lich zu machen und zu einem fröh­li­chen Weih­nachts­fest beizutragen.

Mehr Infor­ma­tio­nen zur Akti­on Weih­nach­ten im Schuh­kar­ton gibt es hier.

In die­sem Sin­ne wün­schen wir eine besinn­li­che Weih­nachts­zeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Internet Governance Forum in Paris 2018

IGF 2018

Das von den Ver­ein­ten Natio­nen jähr­lich aus­ge­rich­te­te Inter­net-Gover­nan­ce-Forum (IGF) ist ein Mul­ti-Stake­hol­der Event, bei dem Regie­run­gen, die Zivil­ge­sell­schaft, der Pri­vat­sek­tor und die aka­de­mi­sche Welt mit dem Gene­ral­se­kre­ta­ri­at der Ver­ein­ten Natio­nen und der UNESCO zusam­men­tref­fen, um über die Zukunft des Inter­net zu dis­ku­tie­ren. Nun fand gera­de das Inter­net Gover­nan­ce Forum in Paris 2018 statt.

Dotzon ist regelmäßig IGF-Teilnehmer

Unser Co-Grün­der Dirk Kri­schenow­ski war bereits beim aller­ers­ten IGF in Athen dabei und hat dort mit einer viel­be­ach­te­ten Ver­öf­fent­li­chung die zukünf­ti­ge Expan­si­on des Domain-Namen-Sys­tems (DNS) um geo­gra­phi­sche Top-Level-Domains (geoTLDs) vor­ge­stellt. Sie konn­ten wir im Jahr 2014 in die Rea­li­tät umset­zen. Auch in den Fol­ge­jah­ren nutz­ten wir das IG, um in den Panels über die Chan­cen von geo­gra­fi­schen TLDs zu sprechen.

Dirk Krischenowski beim IGF in Paris

Zum dies­jäh­ri­gen IGF, das erst­mals in der fran­zö­si­schen Haupt­stadt statt­fin­det, sagt Frank­reichs Prä­si­dent Emma­nu­el Macron:

Die digi­ta­le Revo­lu­ti­on steht an einem bei­spiel­lo­sen Wen­de­punkt, bei der es um die Zukunft der Mensch­heit geht. Es liegt in unse­rer gemein­sa­men Ver­ant­wor­tung, zusam­men nach inno­va­ti­ven, prak­ti­schen und nach­hal­ti­gen Lösun­gen zu suchen, um die anste­hen­den Her­aus­for­de­run­gen anzu­ge­hen und das Poten­zi­al der Inter­net-Tech­no­lo­gien effek­tiv zu nutzen.

Quel­le: Emma­nu­el Macron, 2018

Die Agenda des Internet Governance Forum in Paris

Bereits am Mon­tag, den 12. Novem­ber, wird eine Debat­te und Dis­kus­si­on über aktu­el­le The­men zwi­schen der Inter­net-Com­mu­ni­ty und ICANN geführt. In dem „Open Forum“ des IGF in Paris 2018 dis­ku­tie­ren der Vor­stands­vor­sit­zen­de von ICANN und der CEO zahl­rei­che The­men. Auf der Agen­da ste­hen Punk­te wie der Umgang der ICANN mit der EU-Daten­schutz­grund­ver­ord­nung und der Pro­zess zur Ein­füh­rung neu­er Top-Level-Domains. Erör­tert wer­den soll auch die Rol­le von ICANN als Regu­la­tor, Ver­wal­ter und tech­ni­scher Root-Zonen-Admin für Domain-Namen und IP-Adressen.

Zu den Teil­neh­mern die­ser offe­nen Debat­te gehö­ren Che­ri­ne Chala­by als Vor­sit­zen­der des ICANN-Vor­stands, Gör­an Mar­by als ICANN-CEO und ‑Prä­si­dent, The­re­sa Swi­ne­hart (ICANN VP), Becky Burr aus dem ICANN-Vor­stand sowie Tarek Kamel, eben­falls von ICANN. Wir brin­gen uns aktiv in die Debat­te ein, und ver­tre­ten so die Inter­es­sen unse­rer Kun­den auch auf poli­ti­scher Ebene.

Im kom­men­den Jahr 2019 fin­det das IGF erst­mals in Deutsch­land unter der Schirm­herr­schaft des Wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums statt. Auch hier wer­den wir wie­der einen Bei­trag für die deut­sche Inter­net-Com­mu­ni­ty leisten.