14.05.2019
dotbrand Teil 3

Der Betrieb Ihrer dotBRAND teilt sich in drei Aufgabenbereiche auf: Die Technik als Kernbereich, dessen Rahmenbedingungen der ICANN-Vertrag vorgibt; dazu kommt die Zusammenarbeit mit der ICANN und als dritter Bereich die interne Vermarktung und Nutzung Ihrer TLD.

Der Betrieb Ihrer dotBRAND teilt sich in drei Aufgabenbereiche auf: Die Technik als Kernbereich, dessen Rahmenbedingungen der ICANN-Vertrag vorgibt; dazu kommt die Zusammenarbeit mit der ICANN und als dritter Bereich die interne Vermarktung und Nutzung Ihrer TLD.

Outsourcing technischer und administrativer Aufgaben einer dotBRAND

Die technische Infrastruktur einer dotBrand betreibt ein Unternehmen in der Regel nicht selbst. Denn eine weltweit erreichbare DNS-Infrastruktur, ein Domain-Registrierungssystem und die dazugehörige Datenbank sind komplexe Systeme, die sich in die weltweiten Internetstandards einzufügen haben. Betriebliche, administrative und auch ökonomische Skaleneffekte können erreicht werden, wenn Sie Systeme anmieten, die von Dienstleistern bereits für den Betrieb anderer Top-Level-Domains genutzt werden.
Den administrativen Betrieb sowie die Zusammenarbeit mit der ICANN geben Unternehmen in der Regel an kompetente und erfahrene Dienstleister ab. Zu diesen Aufgaben zählen das Monitoring und Management von Missbrauch unter der TLD, die Einhaltung der Vergaberichtlinien, die Umsetzung der Compliance-Vorgaben von ICANN sowie zahlreiche weitere administrative Aufgaben. ICANN verpflichtet TLD-Betreiber hierbei – analog wie im technischen Bereich – zur Einhaltung bestimmter Reaktionszeiten.

Entwicklung der Nutzungs- und Kommunikationsstrategie Ihrer dotBRAND

Durch den Einsatz von Dienstleistern können Sie sich komplett auf die Entwicklung der Nutzungsstrategie und das Konzept und die Umsetzung der Vermarktungs- und Kommunikationsstrategie konzentrieren. Für die Umsetzung der dotBrand-Strategie gibt es verschiedene Optionen, die es jeweils zu analysieren, zu bewerten und auszuwählen gilt: Soll Ihre Endung beispielsweise zunächst in einem ausgewählten Markt eingeführt werden? Soll sie für bestimmte Kampagnen eingesetzt werden oder steht die Nutzung für definierte technische Dienste im Vordergrund? Anregungen liefern können hier zwar die Nutzungsbeispiele bestehender dotBrands; trotzdem ist jede dotBrand-Strategie einzigartig und individuell für die Bedürfnisse des Unternehmens, seiner Produkte und Mitarbeiter zu erarbeiten.

Da die interne Entwicklung einer Strategie das gesamte Unternehmen und seine Prozesse betreffen kann, sollten alle betroffenen Abteilungen involviert werden. In der Regel arbeiten neben der Marketing- und Kommunikationsabteilung auch der IT-Bereich, das Markenmanagement und die Rechtsabteilung an den Konzepten mit. So können Sie für Ihre Top-Level-Domain die besten Ergebnisse erzielen.

Vereinbaren Sie Ihre kostenlose Erstberatung telefonisch oder über ohlmer (@) dotzon.consulting.

 

24.04.2019
dotbrand Teil 2

Haben Sie sich für eine eigene Top-Level-Domain entschieden, steht die Entwicklung der TLD-Strategie an. Diese können Sie auch für die Bewerbung bei der Internet-Verwaltungsorganisation ICANN nutzen.

Haben Sie sich für eine eigene Top-Level-Domain entschieden, steht die Entwicklung der TLD-Strategie an. Diese können Sie auch für die Bewerbung bei der Internet-Verwaltungsorganisation ICANN nutzen.

TLD-Strategie für die Bewerbung um eigene Top-Level-Domain

Neben der Ausarbeitung des Betriebsmodells sind die geplanten Vergaberichtlinien ebenso zu entwickeln wie die Entscheidung für die Bewerberentität und die Positionierung der Endung im ICANN-Kontext. Darüber hinaus fordert die ICANN ein technisches Konzept, zu dem der technische Dienstleister seinen Input liefert. Dieser Input ist um firmenspezifische Aspekte und Kriterien gemeinsam mit TLD-Experten auszuarbeiten. Weiterhin sind finanzielle Informationen – zu der finanziellen Solidität des Bewerbers, aber auch zum Finanzplan für den Betrieb der TLD – zu entwickeln. Diese Punkte fließen dann in die Bewerbungsunterlagen ein, die bei der ICANN für die Lizenz der dotBrand einzureichen sind. Gleichzeitig mit der Bewerbung fordert die ICANN zahlreiche weitere Unterlagen.

Aufwändige Prüfung der TLD-Bewerbung

Die Prüfung der TLD-Bewerbung unterliegt einem klar definierten Schema und Ablauf. Diese teilen sich Mitarbeiter der ICANN und mehrere externe Dienstleister. Die Überprüfung der für die dotBrand verantwortlichen Personen übernimmt beispielsweise Interpol, die Finanzzahlen prüft die Wirtschafts- und Steuerberatungsgesellschaft KPMG. ICANN und die externen Dienstleister können Nachfragen zu einzelnen Angaben in der Bewerbung stellen und weitere Informationen nachfordern. Besteht die eingereichte Bewerbung die Prüfung, stehen die nächsten Schritte im Zulassungsprozess an. Dazu gehören technische Zulassungstests, die Vertragsunterzeichnung und schließlich die Delegierung der TLD. Deren Ergebnis ist der Datenbankeintrag bei der IANA,dem Betreiber des Verzeichnisses aller validen Internetendungen. Die erste Adresse, die anschließend unter Ihrer eigenen dotBrand online geht, ist www.nic.tld.

Mit Inbetriebnahme wird die dotBRAND Teil der globalen Internetinfrastruktur

Nun gilt es einerseits, die Endung mit Leben zu füllen und gemäß der geplanten TLD-Strategie in Betrieb zu nehmen. Andererseits beginnen die Verpflichtungen, die Sie als Teil der globalen Internetinfrastruktur übernehmen. Hierzu gehört die dauerhafte Überwachung aller unter der eigenen TLD registrierten Internetadressen hinsichtlich Missbrauch –  beispielsweise für Spam oder Phishing. Ebenso fordert die ICANN die permanente Einhaltung von Reaktionszeiten der technischen Systeme, deren Kontrolle allerdings dem technischen Dienstleister obliegt.

09.04.2019
dotbrand Teil 1

Wer eine eigene Top-Level-Domain (TLD) betreibt, trifft eine Entscheidung für eine langfristige Investition. Denn mit einer eigenen Top-Level-Domain werden Sie Teil der globalen Internetinfrastruktur: Sie sind auf Augenhöhe mit anderen schon lange bestehenden Betreibern wie .com, .info und .de – mit den entsprechenden Rechten, aber auch Pflichten. Zudem wird die Lizenz für den Betrieb einer Top-Level-Domain für zehn Jahre vergeben.

Seit einigen Jahren können nicht nur Länder eine eigene Internetendung besitzen, die Möglichkeit steht auch Unternehmen offen beispielsweise für den eigenen Namen oder ein Produkt als so genannte dotBRAND.

dotBrand – eine langfristige Entscheidung

Wer eine eigene Top-Level-Domain (TLD) betreibt, trifft eine Entscheidung für eine langfristige Investition. Denn mit einer eigenen Top-Level-Domain werden Sie Teil der globalen Internetinfrastruktur: Sie sind auf Augenhöhe mit anderen schon lange bestehenden Betreibern wie .com, .info und .de – mit den entsprechenden Rechten, aber auch Pflichten. Zudem wird die Lizenz für den Betrieb einer Top-Level-Domain für zehn Jahre vergeben.

Entscheidungskriterien eigene dotBRAND

Ob sich eine eigene Top-Level-Domain für Sie und Ihr Unternehmen lohnt, will daher gut überlegt sein. In eine Beurteilung sollten in jedem Fall Kriterien wie Machbarkeit und potentielle Businessmodelle fließen, aber auch die Auswahl des konkreten Namens – denn natürlich wollen Sie unter Ihrer dotBrand möglichst gut auffindbar sein. Einfluss auf die Entscheidung haben auch die bisherige Domain-Struktur sowie die Abbildung der Organisationsstruktur mit Ländergesellschaften, Partnerorganisationen und Händlernetzen.

Für eine eigene Top-Level-Domain kann sich aber auch entscheiden, wer Sicherheitsprobleme mit seinen bisherigen Internetadressen hat. Die französische Bank BNP Paribas nahm die zunehmenden Phishing-Attacken mit vermeintlichen Bnpparibas-Webseiten zum Anlass, sich für die eigene Endung zu bewerben. Nun kommuniziert sie, dass nur Webseiten mit der Endung .bnpparibas valide Angebote der Bank sind und konnte Phishing-Attacken so deutlich minimieren.

Für Unternehmen wie den Hersteller von Trucks und Bussen MAN war die Entscheidung angesichts des bestehenden Domain-Portfolios einfach: MAN hatte frühzeitig verpasst, die Adresse www.man.com zu registrieren, die Hauptadresse war seitdem www.man.eu. Um für den weltweit tätigen Konzern und seine Mitarbeiter ein gemeinsames kommunikatives Dach zu schaffen, stellte MAN schließlich den Antrag für seine dotBrand .man.

Unterstützung bei der Entscheidung für eine dotBRAND

Um im ersten Schritt eine Entscheidung treffen zu können, ist eine TLD-Beratung hilfreich –beispielsweise im Rahmen einer Machbarkeitsanalyse. Sie ist Grundlage für die Entscheidung für oder gegen eine eigene dotBrand. Sofern eine Entscheidung für eigene Top-Level-Domain getroffen ist, folgt im nächsten Schritt die Ausarbeitung der konkreten TLD-Strategie.

Rufen Sie uns an unter +49 30 4980 2722, oder vereinbaren Sie einen ersten kostenlosen Beratungstermin per E-Mail.

27.03.2019
ICANN Meeting Kobe

Das gerade zu Ende gegangene ICANN-Meeting in Kobe hat es wieder einmal eindrucksvoll belegt: Deutlich geringere Teilnehmerzahlen (knapp 1.500) führen zu nicht minder intensiven Debatten. Denn die Themen bei ICANN sind weiterhin Auslöser für kontroverse Diskussionen rund um die künftige Gestaltung des Internets. Auch wenn wir auf dem vergangenen ICANN-Meeting gute Fortschritte erzielen konnten, werden uns einige Debatten mittelfristig weiter begleiten.

Die Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung in dauerhafte ICANN-Policies

Seitdem die Datenschutzgrundverordnung – international als GDPR bezeichnet – wirksam geworden ist, wurden die bis dato geltenden Verträge zwischen ICANN und Betreibern und Registraren durch eine sogenannte „Temporary Specification“ ersetzt. Gleichzeitig begann eine Arbeitsgruppe ihre Diskussionen mit dem Ziel, diese temporären Regeln innerhalb eines Jahres in dauerhafte Richtlinien zu überführen, wie personenbezogene Daten verarbeitet und veröffentlicht werden. Die Aufgaben der Arbeitsgruppe wurden aus Praktikabilitätsgründen in zwei Arbeitsschritte unterteilt: Im ersten Schritt sollten „nur“ die Richtlinien entwickelt werden. Im zweiten Schritt soll die Frage geprüft werden, ob und wie berechtigte Parteien Zugriff auf personenbezogene Daten erhalten.

Weitere Arbeit und Ergebnisse offen

Kurz vor dem ICANN-Meeting hat die Arbeitsgruppe nun den ersten Schritt abgeschlossen. Ihr Bericht steht bis April zur Kommentierung bereit. Inwieweit allerdings die Zeit ausreicht, um bis Mitte Mai verbindliche Richtlinien einzuführen, ist derzeit noch offen. Momentan ist die Arbeitsgruppe auf der Suche nach einem neuen Vorsitzenden für den zweiten Teil der Aufgabenstellung – allerdings gibt es bisher nur einen Bewerber. Es bleibt also spannend, wie die Arbeitsgruppe die von ICANN geforderten Aufgaben umsetzen kann.

Individuelle Lösungen sind von Datenschützern akzeptiert

Die Betreiber und Registrare haben zwischenzeitlich individuelle Lösungen entwickelt, die jeweils ihre nationalen Gesetze berücksichtigen und damit auch den Anforderungen der nationalen bzw. regionalen Datenschutzbeauftragten genügen. Laut ihnen sind diese Lösungen daher völlig ausreichend, und weitergehende Forderungen wie beispielsweise von Markenrechtkanzleien auf dauerhaften, unlimitierten Zugriff nicht rechtskonform.

 

Fortschritte bei der Diskussion um die Einführung neuer Top-Level-Domains

Aus allen fünf Arbeitsgruppen, die sich mit der Analyse der vorangegangenen Bewerbungsrunde beschäftigt haben, lagen die Zwischenberichte vor. In vier der fünf Arbeitsgruppen wurde bereits die Analyse der zu den Zwischenberichten eingegangenen Kommentare abgeschlossen. Lediglich in der Arbeitsgruppe, die sich mit geografischen Namen beschäftigt, ist die Auswertung noch im Gang.

Kontroverse Diskussion und Ausblick

Die Gruppen haben daher das ICANN-Meeting genutzt, um die Auswertung der Kommentare zu beginnen und neue Vorschläge aus den Kommentaren zu diskutieren. Kontrovers wurde beispielsweise die Frage diskutiert, ob sich Bewerber künftig für mehr als eine TLD bewerben dürfen und ob sie identische Texte mehrfach verwenden dürfen. Ebenfalls offen ist die Frage, in welchen Sprachen geografische Namen geschützt sein sollen – ob in der Landessprache, den UN-Sprachen oder allen Sprachen, die es auf der Welt gibt. Aufgrund der diversen Interessen der Arbeitsgruppenmitglieder wird die Diskussion derzeit in den Mailinglisten und Telefonkonferenzen der Arbeitsgruppen fortgesetzt, als aktives Mitglied der Gruppen bringen wir hier unsere Positionen ein.

 

Beobachtungen zu neuen DNS-Entwicklungen

Durch jüngste Meldungen über groß angelegte Angriffe auf das DNS (DNSpionage) sind zwei DNS-Technologien auch bei ICANN in den Fokus geraten:

Sicherere DNS-Technologien mit DoH und DoT

Das Konzept „DNS over https“ (DoH) wird maßgeblich von Mozilla vorangetrieben. Es geht darum, dass DNS-Abfragen des Browsers nicht mehr an den lokalen Resolver – also an das Betriebssystem – geleitet werden, sondern direkt aus dem Browser heraus über https an ein DNS-Server-System. Zwar bietet https die Verschlüsselung der DNS-Anfrage, andererseits würden DNS-Abfragen bei wenigen Anbietern zentralisiert zusammentreffen, was DoH zu einem problematischem Konzept macht. Das Konzept „DNS over TLS“ (DoT) sieht vor, dass die bereits genutzten Transportwege des DNS durch TLS (SSL) verschlüsselt werden. Dieses Verfahren wurde von der IETF als Standard vorgeschlagen und wird im Gegensatz zu „DoH“ daher breiter unterstützt.

Umfassende Analyse des Missbrauchs auf Domain-Ebene

Alle Betreiber neuer Top-Level-Domains – sprich TLDs, die nach 2014 eingeführt wurden – sind gemäß Vertrag mit ICANN verpflichtet, alle registrierten Domains auf missbräuchliche Nutzung kontinuierlich zu analysieren. Liegt Missbrauch vor, sind sie gut beraten, mit dem Registrar und dem Inhaber Kontakt aufzunehmen, um den Missbrauch abzustellen und für einen vertrauenswürdigen Namensraum zu sorgen. Nicht immer liegt eine böswillige Absicht des Inhabers vor, gelegentlich ist auch ein „infizierter“ Server Auslöser der Missbrauchsmeldung.

Wir selbst bieten seit vielen Jahren eine ICANN-konforme Lösung an, die von vielen Kunden erfolgreich genutzt wird. Zudem werten wir regelmäßig den Missbrauch unter allen neuen Top-Level-Domains aus, mit interessanten Ergebnissen: Nur 21 Betreiber sind für den Großteil (gut 90 Prozent) missbräuchlich verwendeter Domains verantwortlich; der Großteil der Betreiber hat sehr wenige bis gar keine Missbrauchsfälle.

Analyse des Missbrauchs durch ICANN

Parallel zu der Verpflichtung der Registries beobachtet auch ICANN selbst, wie sich der Missbrauch entwickelt. ICANN zieht aus den erhobenen Daten andere Schlussfolgerungen, die gegensätzliche Interpretationen zu „unseren“ Zahlen zulassen. Daher fanden auf dem ICANN-Meeting intensive Gespräche zwischen ICANN und den Betreibern statt, mit dem Ziel, die Daten besser zu analysieren und aufzubereiten. Diese Diskussion wird sicherlich in den nächsten ICANN-Meetings fortgesetzt.

26.02.2019
dotmagazine-Interview Katrin Ohlmer

In der Februar-Ausgabe des dotmagazine erzählt DOTZON-Geschäftsführerin Katrin Ohlmer, wie anfällig Domains für Missbrauch sind – und was die Betreiber der neuen Top-Level-Domains dagegen tun können. Wir haben das Interview für Sie zusammengefasst.

In der Februar-Ausgabe des dotmagazine erzählt DOTZON-Geschäftsführerin Katrin Ohlmer, wie anfällig Domains für Missbrauch sind – und was die Betreiber der neuen Top-Level-Domains dagegen tun können. Wir haben das Interview zum Thema Abuse Management für Sie zusammengefasst.

Internetnutzer sind oft zu sorglos. Immer wieder beobachtet Katrin Ohlmer, dass sie unbekannte Links anklicken, ohne den Absender vorher zu überprüfen. Dabei können sich hinter vermeintlich harmlosen Internetadressen Betrüger verbergen, die persönliche Daten von Internetnutzern abgreifen und damit Schaden anrichten. Auf der anderen Seite wissen auch die Besitzer dieser Internetadressen oft nicht, dass damit gerade Missbrauch betrieben wird. Im schlimmsten Fall können sie den Zugriff auf ihre Domains verlieren.

Das DOTZON Abuse Management ist besonders für kleine und mittelständische Unternehmen geeignet

Die richtigen Sicherheitsvorkehrungen können die Bedrohungen im Netz jedoch minimieren. Effektives Abuse Management deckt etwaigen Missbrauch von Domains auf – und ist für die Betreiber der neuen Top-Level-Domains sogar Pflicht. So erfahren die Besitzer von Adressen mit einer der neuen Internet-Endungen normalerweise sofort, wenn ihre Domain unerlaubterweise in fremde Hände gerät. Dann schnell aktiv zu werden ist wichtig, weil Domain-Missbrauch für die Betroffenen nicht nur finanzielle Schäden nach sich zieht, sondern sich auch rufschädigend auswirken kann.

Wer eine Domain unter einer der neuen Top-Level-Domains registrieren möchte, sollte vorab also sicherstellen, dass deren Betreiber tatsächlich zuverlässiges Abuse Management betreibt. Mit dem DOTZON Abuse-System bietet DOZON eine Lösung speziell für kleine und mittelständische Betreiber von Top-Level-Domains mit bis zu einigen hundert Domains an: Das Abuse-System analysiert regelmäßig alle registrierten Domains auf Missbrauch und protokolliert die Analyseergebnisse. Im Fall von Missbrauch sorgt DOTZON für dessen schnelle Beseitigung sowie die Dokumentation des Ergebnisses. So ist schnelles und effektives Handeln sichergestellt.

Das vollständige Interview finden Sie auf der Website des dotmagazine:
https://www.dotmagazine.online/issues/security-trust-in-digital-services/cybersecurity-data-protection-doteditorial/abuse-management-for-domain-names

 

04.01.2019
Prognosen für 2019

Unsere Prognosen für das Jahr 2018 sind weitgehend so eingetreten, wie erwartet. Wichtigster Punkt war dabei sicherlich die nachhaltigen Auswirkungen der Datenschutzgrundverordnung für unsere Industrie in Form des stark reduzierten WHOIS und damit verbunden der deutlich verbesserte Schutz personenbezogener Daten. Zeit, nun einen Blick auf das Jahr 2019 und seine Perspektiven zu werfen.

Unsere Prognosen für das Jahr 2018 sind weitgehend so eingetreten, wie erwartet. Wichtigster Punkt war dabei sicherlich die nachhaltigen Auswirkungen der Datenschutzgrundverordnung für unsere Industrie in Form des stark reduzierten WHOIS und damit verbunden der deutlich verbesserte Schutz personenbezogener Daten. Zeit, nun einen Blick auf das Jahr 2019 und seine Perspektiven zu werfen.

1.  Prognose: Auswirkungen der Datenschutzgrundverordnung bleibt weiter offen

Das Jahr 2018 stand bei ICANN ganz im Zeichen der bevorstehenden Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), die seit Mai 2018 durchgesetzt wird. Im Fokus stand dabei die Erarbeitung von Richtlinien, die die temporären Regeln im Mai 2019 ablösen sollen. Die derzeit laufenden Debatten, wie die Domain-Industrie die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO, englisch GDPR) umsetzt, werden daher sicherlich einen großen Teil des Jahres 2019 einnehmen. Insbesondere ist zu klären, welche Richtlinien künftig Grundlage für Domain-Registrierungen und die öffentliche Anzeige der Inhaberdaten sein werden. Denn die derzeitige temporäre Lösung – also eine Reduzierung des WHOIS auf nicht-personenbezogene Daten – basiert auf einem Beschluss von ICANN, aber nicht auf einem Richtlinien-Entwicklungsprozess durch die weltweite Community. Dieser läuft bis Mai 2019 mit unklarem Ausgang. ICANN ist dabei Spielball zwischen den Interessen der amerikanischen IP-Lobby mit weitreichenden Forderungen, was die Veröffentlichung und Nutzung personenbezogener Daten angeht und der EU-Verwaltung mit ihrer sehr restriktiven Haltung. Am Ende wird es allerdings eine Lösung geben müssen, die rechtskonform ist, auch wenn nicht alle Interessen gleichermaßen berücksichtigt werden können. Daher erwarten wir, dass sich die Europäische Verwaltung durchsetzen wird.

2. Prognose: Mehr Marken und Unternehmen nutzen ihre .marke aktiv

Die Nutzung der eigenen Top-Level-Domain, die identisch ist mit Unternehmensnamen, Marken oder Produkten, ist in 2018 weiter gestiegen. Auch wenn noch nicht alle knapp 700 Unternehmen weltweit ihre .marke-Endungen für Marketing- und Kommunikationszwecke nutzen, wurden im Jahr 2018 eine Reihe bekannter .marke-Top-Level-Domains aktiv genutzt. Canon richtete beispielsweise die Umstellung auf die E-Mail-Adressen @mail.canon für alle Mitarbeiter weltweit ein und der französische Bahnkonzern SNCF ist seit kurzem unter www.oui.sncf erreichbar.

Wir erwarten, dass diese Beispiele auch in diesem Jahr weitere Marken dazu veranlassen werden, selbst mit eigenen Kampagnen, Webprojekten und neuen Landing Pages auf sich aufmerksam zu machen.

3. Prognose: Registrierungen unter den neuen Top-Level-Domains steigen

Laut www.ntldstats.com sind im Jahr 2018 die Registrierungen unter allen neuen Top-Level-Domains um drei Millionen auf einen Jahresendstand von ca. 26,8 Millionen Domains gestiegen. Die Registrierungen ergeben sich aus den 1.212 neuen Top-Level-Domains, von denen zum Jahresende 2018 die TLDs .top, .xyz, .loan, .club und .online zu den TOP 5 gehörten. Etwa 49 Prozent der registrierten Domains sind in Nutzung. Wir erwarten für 2019, dass sich der solide Aufwärtstrend weiter fortsetzt und neben den geografischen insbesondere sprechende Top-Level-Domains wie .club, .shop und .app beliebt sind.

4. Prognose: Verlangsamtes Wachstum bei Länder-Endungen und generischen Endungen

Der Verisign Domain Name Industry Brief vom dritten Quartal 2018 macht deutlich, dass die älteren Top-Level-Domains wie .com, .net, .org und .info sowie die Länderendungen seit Einführung der neuen generischen Endungen langsamer wachsen. So weisen zwar .com und .net ein stabiles Wachstum von gut fünf Millionen Domains von 2017 auf 2018 (insgesamt auf 151,7 Mio.) auf, was einen jährlichen Zuwachs von knapp vier Prozent gegenüber 2017 darstellt − bei den Länder-Endungen sieht es hingegen nicht ganz so positiv aus: Die Domain-Registrierungen unter allen Länder-Endungen (ccTLD) betrugen rund 149,3 Millionen, was einem Wachstum von nur drei Prozent entspricht. Im Vergleich zu den Vorjahren war das Wachstum mit 4,3 Prozent im Jahr 2017 und 5,2 Prozent im Jahr 2016 noch höher ausgefallen.

Wir erwarten, dass sich diese Trends auch in diesem Jahr weiter fortsetzen, da einerseits die Preise unter den älteren Top-Level-Domains weiter anziehen und andererseits gerade unter den neuen Top-Level-Domains viele intuitive Adressen noch frei sind.

5. Prognose: Missbrauchsfälle überwiegend unter .com, .net, .org und .info

Die Anzahl von Missbrauchsfällen von Markenrechten unter Domain-Registrierungen ist laut WIPO im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen. Die 3.073 WIPO-Fälle im Jahr 2017 sind 2018 auf 3.446 Fälle angewachsen. Dabei ist .com für das größte Wachstum an Streitigkeiten verantwortlich: 2018 stieg die Fallzahl auf 73, während .com-Domains im Vorjahr nur gut 70 Prozent aller Fälle betrafen. An zweiter Stelle steht .net gefolgt von .org-Domains und .info-Domains. Erst danach folgt mit 1,5 Prozent aller Fälle .online.
Wir erwarten, dass die Anzahl der Klagen bei den neuen Top-Level-Domains weiter stabil bleibt und Domain-Missbrauch weiterhin überwiegend unter den alten Top-Level-Domains wie .com stattfindet. Denn die Anzahl registrierter Adressen unter den alten Top-Level-Domains ist immer noch deutlich größer als die Anzahl registrierter Adressen unter den neuen Top-Level-Domains. Zudem ziehen die im Schnitt günstigeren Preise der alten Top-Level-Domains eher Spekulanten an.

6. Prognose: Konsolidierung in der Branche wird weitergehen

Die Branche hat sich auch im Jahr 2018 weiter konsolidiert, sowohl was die Betreiber von Top-Level-Domains als auch ihre Vertriebspartner betrifft. Unter anderem hat Com Laude den Registrar Demys gekauft, Minds&Machines den Betreiber von .xxx, .sex und .porn, ICM Registry; Donuts wurde von der Investmentgesellschaft Abry Partners übernommen und Key-Systems von der britischen Centralnic. Wir erwarten, dass sich diese Dynamik auch 2019 weiter fortsetzt und gehen daher von weiteren Konsolidierungen aus.

7. Prognose: ICANN gibt grünes Licht für neue Bewerbungsrunde

Die Entwicklung der Rahmenbedingungen für die nächste Bewerbungsrunde hat große Fortschritte gemacht. Alle Arbeitsgruppen haben ihre Analysen veröffentlicht, 2019 werden nach derzeit laufenden Analysen der eingegangenen Kommentare die finalen Berichte erwartet. Wir sind aktives Mitglied dieser Debatten und erwarten, dass die ICANN-Direktoren in diesem Jahr grünes Licht und damit den Auftrag für die konkrete Ausgestaltung der nächsten Bewerbungsrunde geben werden.

8. Prognose: Globale Debatte um Internet Governance gewinnt an Bedeutung

In den vergangenen Jahren haben wir erlebt, dass die Ausgestaltung der Internet Governance zunehmend Thema auf politischer und wirtschaftlicher Ebene ist, in Deutschland u. a. mit den Diskussionen rund um die Datenschutzgrundverordnung und auf globaler Ebene mit der Debatte um die Zuständigkeit. Daher erwarten wir, dass nicht zuletzt durch internationale Akteure das Thema auch im Jahr 2019 kontrovers diskutiert werden wird. Die Vorbereitungen von Deutschland als Gastgeber des globalen Internet Governance Forums im Herbst 2019 in Berlin ist eine gute Gelegenheit, unser demokratisches und liberales Verständnis von Internet Governance in die Gestaltung des Programms einfließen zu lassen.

9. Prognose: Multistakeholder-Konzept in deutscher Internet-Community verankert

Das Multistakeholder-Konzept – also die Beteiligung von Wirtschaft, Politik und Bürgern an Entscheidungsprozessen - ist in Deutschland (wie auch in anderen Ländern) auch in der Politik angekommen und wird genutzt, um Informationen auszutauschen und Entscheidungen informierter und besser vorzubereiten.

Daher erwarten wir, dass die Umsetzung des Multistakeholder-Konzeptes in Europa weiter zunehmen wird, um in Regierungsgremien das Wissen, die Ressourcen und das Engagement nicht-staatlicher Akteure einzubringen und somit Entscheidungen auf eine breitere Basis zu stellen. Nicht zuletzt trägt die weltweite Vernetzung der Akteure und die daraus entstehende Dynamik zur Stabilität und Verlässlichkeit des Internet-Governance-Ökosystems bei.

 

06.12.2018
Geschenke der Hoffnung

Ein weiteres ereignis- und inhaltsreiches Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Bei DOTZON blicken wir auf spannende Projekte und viele Begegnungen mit tollen Kunden zurück. Wir freuen uns sehr, dass unsere Kunden mit ihrer eigenen Top-Level-Domain online sind und damit das Internet vielfältiger machen. Wir bedanken uns sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit bei unseren Kunden, Partnern und dem gesamten Team!

Ein weiteres ereignis- und inhaltsreiches Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Bei DOTZON blicken wir auf spannende Projekte und viele Begegnungen mit tollen Kunden zurück. Wir freuen uns sehr, dass unsere Kunden mit ihrer eigenen Top-Level-Domain online sind und damit das Internet vielfältiger machen. Wir bedanken uns sehr herzlich für die gute Zusammenarbeit bei unseren Kunden, Partnern und dem gesamten Team! Statt Geschenke zu versenden, haben wir uns auch in diesem Jahr entschieden, Kinder zu unterstützen, denen es nicht so gut geht. Daher haben wir bereits im November zwanzig Schuhkartons für die Aktion Weihnachten im Schuhkarton gespendet.

Was ist Weihnachten im Schuhkarton?

Mit der Aktion Weihnachten im Schuhkarton erhalten Kinder aus bedürftigen Familien, deren Eltern kein Geld für Weihnachtsgeschenke haben, einen festlich geschmückten Schuhkarton voller kleiner und großer Überraschungen. Das Paket haben wir gefüllt mit Nützlichem, hübschen Kleinigkeiten und süßen Freudemachern, wie zum Beispiel einem Pulli, StarWars-Aufklebern, Schreibutensilien, Mütze, Süßigkeiten, Zahnbürste, einer selbstgebastelten Karte und vielem mehr. So hoffen wir, auch dieses Jahr wieder ein paar Kinder glücklich zu machen und zu einem fröhlichen Weihnachtsfest beizutragen.

Mehr Informationen zur Aktion Weihnachten im Schuhkarton gibt es hier.

In diesem Sinne wünschen wir eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

29.11.2018
spotlight .aco

ACO bietet seinen Kunden Entwässerungslösungen für Haus, Garten und Bau. Das Unternehmen verwendet seit 2015 zahlreiche Internetadressen in Kombination mit der eigenen Marke, darunter www.imlandlauf.aco, www.service.aco, www.drinkcooler.aco, www.architekten-planertag.aco, www.industrietechnik.aco, www.draindesign.aco, www.showerfloor.aco, www.online-academy.aco und www.rain4me.aco.

ACO bietet seinen Kunden Entwässerungslösungen für Haus, Garten und Bau. Das Unternehmen verwendet seit 2015 zahlreiche Internetadressen in Kombination mit der eigenen Marke, darunter www.service.aco, www.drinkcooler.aco, www.architekten-planertag.aco, www.industrietechnik.aco und www.draindesign.aco

.aco im Einsatz

Unter der Internetadresse www.rain4me.aco informiert das Unternehmen über das Sammeln, Reinigen und Nutzen von Regenwasser für Garten und Haushalt. Kunden können den rain4me-Konfigurator nutzen, um das passende System für die individuelle Regenwasserverarbeitung auszuwählen.

Mit dem ACO ShowerFloor Bodendesign entwickelte das Unternehmen eine barrierefreie und moderne Dusch-Lösung in Kombination mit unterschiedlichen ACO-Entwässerungsdesigns. Auf www.showerfloor.aco können Privatpersonen und Großkunden sich über das System informieren sowie Produktdatenblätter und Broschüren herunterladen.

In Zusammenarbeit mit der Imland Klinik Rendsburg organisierte das Unternehmen im Juni 2018 bereits zum 7. Mal den Benefizlauf „imland Lauf“ . ACO unterstützt damit die Tätigkeit des Landesverbandes Schleswig-Holstein der Deutschen Multiple Sklerose Gesellschaft. Unter www.imlandlauf.aco finden Teilnehmer alle Informationen rund um das Event, sowie Laufstrecke, Ergebnisse und Fotos vom Lauf.

12.11.2018
IGF 2018

Das von den Vereinten Nationen jährlich ausgerichtete Internet-Governance-Forum (IGF) ist ein Multi-Stakeholder Event, bei dem Regierungen, die Zivilgesellschaft, der Privatsektor und die akademische Welt mit dem Generalsekretariat der Vereinten Nationen und der UNESCO zusammentreffen, um über die Zukunft des Internet zu diskutieren.

Dirk Krischenowski beim IGF 2018 in ParisDas von den Vereinten Nationen jährlich ausgerichtete Internet-Governance-Forum (IGF) ist ein Multi-Stakeholder Event, bei dem Regierungen, die Zivilgesellschaft, der Privatsektor und die akademische Welt mit dem Generalsekretariat der Vereinten Nationen und der UNESCO zusammentreffen, um über die Zukunft des Internet zu diskutieren.

Unser Co-Gründer Dirk Krischenowski war bereits beim allerersten IGF in Athen dabei und hat dort mit einer vielbeachteten Veröffentlichung die zukünftige Expansion des Domain-Namen-Systems (DNS) um geographische Top-Level-Domains (geoTLDs) vorgestellt, die im Jahr 2014 Realität werden sollte. Auch in den Folgejahren nutzten wir das IG, um in den Panels über die Chancen von geografischen TLDs zu sprechen.

Zum diesjährigen IGF, das erstmals in der französischen Hauptstadt stattfindet, sagt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron:

Die digitale Revolution steht an einem beispiellosen Wendepunkt, bei der es um die Zukunft der Menschheit geht. Es liegt in unserer gemeinsamen Verantwortung, zusammen nach innovativen, praktischen und nachhaltigen Lösungen zu suchen, um die anstehenden Herausforderungen anzugehen und das Potenzial der Internet-Technologien effektiv zu nutzen.

Bereits am Montag, den 12. November, wird in der für uns wichtigen Session eine Debatte und Diskussion über aktuelle Themen zwischen der Internet-Community und ICANN geführt. In dme so genannten „Open Forum“ diskutieren der Vorsitzende des ICANN-Vorstandes sowie der CEO und Präsident Themen wie der Umgang der ICANN mit der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO), der Prozess zur Einführung neuer Top-Level-Domains sowie die Rolle von ICANN als Regulator, Verwalter und technischer Root-Zonen-Admin für Domain-Namen und IP-Adressen im globalen Ökosystem.

Panel beim IGF Paris 2018

Zu den Teilnehmern dieser offenen Debatte gehören Cherine Chalaby als Vorsitzender des ICANN-Vorstands, Göran Marby als ICANN-CEO und -Präsident, Theresa Swinehart (ICANN VP), Becky Burr aus dem ICANN-Vorstand sowie Tarek Kamel, ebenfalls von ICANN. Wir bringen uns aktiv in die Debatte ein, und vertreten so die Interessen unserer Kunden auch auf politischer Ebene.

Im kommenden Jahr 2019 findet das IGF erstmals in Deutschland unter der Schirmherrschaft des Wirtschaftsministeriums statt. Auch hier werden wir wieder einen Beitrag für die deutsche Internet-Community leisten.

 

06.11.2018
geoTLD group brochure

39 Betreiber von geographischen Top-Level-Domains, u.a. .berlin, .nyc, .tokyo und .corsica, haben sich im Jahr 2016 zu einem internationalen Verband mit Sitz in Brüssel zusammengeschlossen. Der Verband vertritt die Interessen geografischer Domain-Endungen (geoTLDs), die eine Stadt, Region, Sprache oder Kultur identifizieren, gegenüber ICANN, der Politik und anderen Stakeholdern.

39 Betreiber von geographischen Top-Level-Domains, u.a. .berlin, .nyc, .tokyo und .corsica, haben sich im Jahr 2016 zu einem internationalen Verband mit Sitz in Brüssel zusammengeschlossen. Der Verband vertritt die Interessen geografischer Domain-Endungen (geoTLDs), die eine Stadt, Region, Sprache oder Kultur identifizieren, gegenüber ICANN, der Politik und anderen Stakeholdern. Zu den Mitgliedern gehören nationale und regionale Regierungsstellen, Unternehmen und Stiftungen. Die Vision des Verbandes ist es, dass die geoTLDs das Internet von morgen mit digitalen Identitäten für Orte und Gemeinschaften prägen. Der Verband ist zudem bestrebt, das Potenzial der lokaler digitaler Identitäten zum Nutzen und im Sinne der Städte, Regionen, Kulturen und Sprachen zu fördern und zu entwickeln.

Im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit hat unser Mit-Gründer Dirk Krischenowski eine Image-Broschüre für den Verband entwickelt. Sie gibt neben der strategischen Übersicht, warum sich eine Stadt oder Region für ihre eigene Endungen bewirbt, insbesondere in vielen Beispielen einen umfassenden Überblick über den Verband, seine Mitglieder und Tätigkeiten.