Bewerbung für eine eigene gTLD
ICANN öffnet vom 30. April bis 12. August 2026 das Bewerbungsfenster für neue generische Top-Level-Domains (gTLDs). Damit besteht nach über 13 Jahren erstmal die Gelegenheit, eine eigene gTLD zu beantragen. Wir stellen die zentralen Punkte rund um die Bewerbung für eine eigene gTLD vor. Denn der Erwerb einer gTLD ist kein einfacher Domain-Kauf, sondern ein komplexes Antragsverfahren. Es umfasst hohe Anforderungen an Finanzen, Technik und Betrieb. Wir klären auf, welche Vorgaben und Kriterien Bewerber erfüllen müssen, und erläutern die mit der Bewerbung verbundenen Aufgaben und Kosten. Wir gehen auf die verschiedenen gTLD-Typen ein – etwa Marken-TLDs (auch dotBrands genannt), geoTLDs für Regionen und Städte sowie generische TLDs.
So beantragen Sie eine Top-Level-Domain (gTLD)
Die ICANN öffnet das Bewerbungsfenster für neue gTLDs am 30. April 2026 für 105 Tage. Nach dem Bewerbungsfenster im Jahr 2012 besteht damit erstmals wieder die Möglichkeit, eine eigene gTLD zu beantragen. Das ICANN-Bewerberhandbuch ist die Grundlage für die Bewerbung und erläutert detaillirt alle Anforderungen an Bewerber.
Vor der Bewerbung ist zunächst die Bewerbungsstrategie zu erarbeiten, die Ziele der gTLD und das Betriebsmodell. Für die Bewerbung selbst sind über 220 Fragen zu beantworten, zusätzlich zahlreiche Nachweise zu erbringen und eine umfangreiche Finanzplanung erstellen. Diese Antragsdokumente können ab April 2026 bei ICANN digital eingereicht werden.
Alle eigegangenen Bewerbungen werden von ICANN in mehreren Phasen geprüft. Mit der Zulassung der ersten gTLDs ist etwa im Herbst/Winter 2027 zu rechnen.
Welche Voraussetzung müssen Bewerber mitbringen?
Neben der Beantwortung der Bewerbungsfragen sind einige weitere Voraussetzungen zu erfüllen: Bewerbungen sind nur von Unternehmen, Organisationen und Regierungen möglich, nicht von Privatpersonen. Es können auch nicht alle gewünschten gTLDs beantragt werden, einige sind technisch nicht möglich, oder reserviert.
Zusammen mit der Bewerbung ist eine Bewerbungsgebühr über 227.000 US-Dollar an ICANN zu entrichten. Weitere Gebühren können in Abhängigkeit von der beantragten gTLD-Kategorie anfallen. Bei dotBrands, die ausschließlich von dem Markeninhaber genutzt werden, gelten Sonderregelungen.
Welche TLD-Arten gibt es?
Anträge sind für mehrere gTLD-Kategorien möglich:
- gTLD: Für Unternehmen und Organisationen mit breiten Einsatzoptionen.
- brandTLD: Für Unternehmen mit Markenrecht zur exklusiven Nutzung.
- geoTLD: Für Städte, Kommunen und Regionen zur Stärkung regionaler Identität.
- ccTLDs: Nationale Länderendungen auf Basis des ISO 3166-Standard. Diese können in der kommenden Bewerbungsrunde nicht beantragt werden!
Bewerbungen sind also möglich für dotBrands (Unternehmen), geoTLDs (Städte/Regionen) oder gTLDs (Unternehmen/Organisationen). Sie erweitern das Angebot neben ccTLDs und klassischen Endungen wie .com, .net oder .org.
Technische Infrastruktur bei gTLDs
Die anspruchsvolle Technik einer TLD (ähnlich .com oder .de) muss nicht selbst umgesetzt werden – externe Provider – sogenannte Registry Backend Provider – übernehmen diese Dienstleistung. ICANN verlangt allerdings keine Details zu der Technik, so dass Bewerber ausreichend Zeit für die Auswahl des passenden Partners haben. Dennoch empfehlen wir, rechtzeitig die Auswahl des geeigneten Partners anzugehen, wir stehen hierfür beratend zur Seite und können gerne einen RFP durchführen.
Wann startet die nächste gTLD-Runde?
Das Bewerbungsfenster öffnet ICANN am 30. April 2026 und endet am August 2026.
Welche Kosten entstehen für eine gTLD?
Die Grundgebühr für eine gTLD-Bewerbung beträgt 227.000 USD, die während des Bewerbungsfensters an ICANN zu überweisen ist. Für besondere Kategorien wie dotBrands oder geoTLDs fallen zusätzliche Gebühren an. Die jährlichen Betriebsgebühren bei ICANN belaufen sich auf 25.800 USD. Hinzu kommen Honorare für spezialisierte Berater wie Dotzon, die Sie bei der Bewerbungserstellung unterstützen.
Vorteile einer eigenen TLD
- Digitale Souveränität: Mit einer eigenen Top-Level-Domain gewinnen Sie volle Unabhängigkeit über Ihre digitale Infrastruktur und reduzieren die Abhängigkeit von Drittanbietern.
- Sicherheit: Sie behalten die komplette Kontrolle über Ihre Domain-Infrastruktur und minimieren Risiken durch Fremdabhängigkeiten erheblich.
- Kosteneffizienz: Langfristig sinken Ihre Domain-bezogenen Kosten wie Monitoring, defensive Registrierungen und Aufkäufe, interne Prozesse werden vereinfacht.
- Markenschutz: Die exklusive Endung stärkt Ihre digitale Identität und schützt effektiv gegen Markenimitate und Phishing-Angriffe.
- Kundenbindung: Eine einprägsame Markenendung verankert Ihre Marke nachhaltig im Gedächtnis Ihrer Kunden und schafft Vertrauen.
- Geschäftsmodell: Eigene Domains können direkt verkauft oder vermietet werden und eröffnen neue Einnahmequellen.
Nutzen Sie die kommenden Monate bis zum Start des Bewerbungsfensters im April, um eine Bewerbung zu evaluieren und Ihre digitale Infrastruktur zukunftssicher aufzustellen.
Unsere Unterstützung für Ihren gTLD-Antrag
Als ICANN-Experten und langjähriges Mitglied der Arbeitsgruppen haben wir aktiv an dem Bewerberhandbuch mitgewirkt. Daher kennen wir die Anforderungen an Bewerber bestens. Unsere Praxis aus dem Betrieb eigener TLDs sorgt zudem für eine praxisorientierte Beratung. Wir führen Sie von der Vision bis zum Start – engagiert, erfahren und maßgeschneidert. Mit über 20 Jahren ICANN-Know-how und mehr als 30 erfolgreichen Anträgen im letzten Bewerbungsfenster unterstützen wir Sie gerne. Bei Interesse oder Fragen sprechen Sie uns an: gTLDs@dotzon.com.
Erfolgsfaktoren von geoTLDs
Der Erfolg einer geoTLD hängt neben den messbaren Kriterien wie u. a. Markt-Durchdringung, Sichtbarkeit und Nutzungsquote von weiteren Faktoren ab. Wir stellen ausgewählte Erfolgsfaktoren von geoTLDs anhand konkreter Beispiele vor.
Sichtbarkeit einer geoTLD
Einer der Schlüsselfaktoren für die Attraktivität einer geoTLD ist eine hohe Sichtbarkeit. In digitalen Medien wie Suchmaschinenergebnissen, Newslettern, oder sozialen Medien wird die geoTLD sichtbar. So trägt sie zur digitalen Reputation und Marke der Stadt bei. Auch Offline-Medien wie Plakate, Anzeigen oder Beschriftungen auf Fahrzeugen tragen zu einer hohen Nutzungsrate bei.
Ein weiterer Faktor für den Erfolg einer geoTLD ist die Häufigkeit, mit der sie genutzt wird. Je öfter und selbstverständlicher die geoTLD von Unternehmen, Organisationen, Bürger:innen und der Stadt selbst genutzt wird, desto mehr wird sie zum integralen Bestandteil der digitalen Stadt.
Marketingkampagnen mit einer geoTLD
Stadtmarketingverantwortliche nehmen für ortsbezogene Marketingkampagnen gerne die Vorteile einer kurzen Domain in Anspruch. Dnen diese ist unter der nationalen Endung oftmals schon vergeben oder nur mit Bindestrichen noch frei. Die neuen Adressen sind kurz und prägnant, wie beispielsweise umweltkalender.berlin, pressefreiheit.hamburg, mail.zuerich und godman.stockholm.
Events nutzen geoTLDs
GeoTLDs sind besonders gut geeignet, um lokale Events zu kommunizieren. Sie ermöglichen eine sofortige und klare Identifikation mit der jeweiligen Stadt. So erkennen Nutzer auf einen Blick, dass es sich um ein lokales Angebot handelt, was Vertrauen schafft, und die Zielgruppe gezielt anspricht. Für Event-Veranstalter bieten geoTLDs die Möglichkeit, einprägsame und thematisch passende Webadressen zu nutzen, die noch viele attraktive Keyword-Kombinationen bereithalten. Zudem eignen sie sich ideal für Aktionsseiten oder Landingpages, die speziell auf lokale Zielgruppen und Ereignisse ausgerichtet sind. Diesen Effekt nutzen die Veranstalter der green-connect.hamburg, icc.moscow, strong.madrid, rising.melbourne und ki-festival.berlin.
Lokale Geschäften lieben geoTLDs
Für kleine lokale Geschäfte geht es insbesondere um ihre lokale Sichtbarkeit. Durch die eindeutige Ortskennung in der Internetadresse können sich kleine Unternehmen klar vom Wettbewerb
abheben. Sie vermitteln die regionale Zugehörigkeit und Verbundenheit zur eigenen Stadt, was Vertrauen bei Kunden schafft, und die lokale Identifikation stärkt. Lokale Händler in nahezu allen Städten mit einer Digitalen Stadtmarke setzen auf diesen Effekt. Wie beispielsweise mix.tokyo, pancakes.amsterdam, isabella.capetown, lat.london, pomad.paris, funera.sydney und urbanphysio.hamburg.
Weitere Erfolgsfaktoren von geoTLDs finden Sie in unseren jährlich erscheinenden Studien.
ICANN84 – Das Jahrestreffen der ICANN
Vom 25. bis 30. Oktober fand das Jahrestreffen der ICANN-Community ICANN84 in Dublin statt. Etwa 2.100 Teilnehmende aus 128 Ländern nahmen vor Ort und remote an den Beratungen teil. Sie diskutierten in über 100 Sessions über technische und rechtliche Aspekte der Internetverwaltung. In vielen Sitzungen arbeiteten die Teilehmenden an der Weiterentwicklung von Internet-Policies.
Das Highlight des ICANN-Meetings war zweifelsohne die Freigabe des Bewerbungsverfahrens um neue Top-Level-Domains durch das ICANN-Direktorium. Daneben gab es zahlreiche weitere Sitzungen, in denen Details zu dem Bewerbungsverfahren vorgestellt wurden. Daneben war auch das System, mit dem Inhaberdaten einer Domain beantragt werden können, Fokus des Meetings. Ebenso wie die aktuellen Konsultationen zum WSIS+20-Prozess.
Neue gTLD-Runde 2026
Die Community wurde über den Implementierungsstand des neuen gTLD-Programms informiert, einschließlich Support für Bewerber, der Vorevaluierung von Registry-Dienstleistern und dem Registry Agreement. Bei der regulären Vorstandssitzung am 30. Oktober haben die ICANN-Direktoren das Bewerbungsverfahren verabschiedet – ein bedeutender Meilenstein auf dem Weg zur Öffnung des Bewerbungsfensters im April 2026 und Ergebnis der jahrelangen Arbeit der ICANN-Community und Organisation. Wir haben unsere Erfahrungen aus der vergangenen Bewerbungsrunde 2012 in der Arbeitsgruppe konstruktiv seit 2015 eingebracht.
RDRS (Registration Data Request Service – Anfragedienst für Registrierungsdaten)
Die Pilotphase endet Ende des Monats. Der Vorstand beschloss daher am 30. Oktober, den Betrieb für bis zu zwei Jahre fortzusetzen, während die Community weiter über die Zukunft des Service beraten soll. Ein öffentliches Kommentierungsverfahren wurde eingeleitet, um Input zu einem Fahrplan zur Angleichung der Richtlinien einzuholen.
Internet Governance: WSIS+20
Die 20-Jahres-Überprüfung des Weltgipfels zur Informationsgesellschaft wird nächsten Monat bei der UN-Generalversammlung abgeschlossen. Der ICANN-Vorstand empfing UN-Botschafter und diskutierte das Ergebnisdokument mit Fokus auf das Multistakeholder-Modell der Internet-Governance.
Das nächste ICANN-Meeting findet vom 7.–12. März 2026 in Mumbai statt, eine Anmeldung ist hier möglich.
Digitale Unternehmensmarken 2025
Zum achten Mal analysieren wir, welche KPIs erfolgreiche dotBrands ausmachen und stellen die Top 10 in unserer Studie „Digitale Unternehmensmarken 2025” vor. Den ersten Platz erzielt .audi, gefolgt von .schwarz und .dvag. Unter den Top 10 finden sich vier dotBrands aus Deutschland, drei aus den USA sowie einer französischen, kanadischen und spanischen dotBrand. Unter den Top 10 finden sich durchweg dotBrands, die sehr aktiv genutzt werden – für interne Anwendungen, sichere Portale, aussagekräftige Kampagnen-Domains und die sichere E‑Mail-Kommunikation.
Im Rahmen unserer diesjährigen Analysen haben wir festgestellt, dass sich in den letzten Jahren der Fokus beim Einsatz von dotBrand-TLDs deutlich von einer reinen Marketingperspektive hin zu sicherheitsgetriebenen IT-Strategien verschoben hat. Immer mehr Unternehmen nutzen ihre eigene TLD, um die Integrität ihrer digitalen Infrastruktur zu erhöhen. Durch die konsequente Umsetzung von Sicherheitsstandards wie DNSSEC, DMARC und TLS 1.3 auf sämtlichen Subdomains entsteht eine homogene und kontrollierte Umgebung, die Manipulationen und unautorisierte Zugriffe effektiv erschwert.
Parallel dazu setzen die Unternehmen dotBrand-Domains auch für interne Kommunikationsplattformen ein. Anwendungen wie E‑Mail-Systeme, interne Mitarbeiterportale oder API-Gateways profitieren von einem geschlossenen Namensraum, der nur autorisierten Nutzern zugänglich ist. Diese Praxis fördert nicht nur Compliance und Datenschutz, sondern etabliert die dotBrand-TLD als zentrale Plattform für sichere, markeninterne digitale Ökosysteme.
Die vollständige Studie ist hier abrufbar.
Wie kann ich eine dotBrand beantragen?
Die Internet-Verwaltungsorganisation ICANN hat zuletzt im Jahr 2012 eine Bewerbungsmöglichkeit für neue gTLDs angeboten. Nun plant sie erneut ein Bewerbungsfenster, das von April bis August 2026 geöffnet sein soll. Wer sich bewerben möchte, hat die Wahl zwischen einer geoTLD, gTLD und brandTLD. Markeninhaber können die eigene dotBrand nutzen, um sicherer zu kommunizieren, ihre Marke zu schützen und innovative Geschäftsmodelle aufsetzen. Anhand unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung erfahren Sie, wie Sie eine dotBrand beantragen können.
Schritt für Schritt zur eigenen dotBrand
Sie interessieren sich für den Schutz und die Sicherheit Ihrer Marke durch eine eigene TLD. Sie möchten daher evaluieren, ob die Bewerbung um eine dotBrand sinnvoll ist. Wir erläutern Schritt für Schritt, welche Kriterien und Anforderungen ICANN an Bewerber stellt, und wie Sie eine Entscheidung treffen können.
Strategie und Projektplanung
Definieren Sie die Ziele Ihrer dotBrand: Möchten Sie die Marke schützen, eine sichere digitale Infrastruktur aufbauen oder sich innovativ positionieren? Planen Sie die für das Projekt erforderlichen Ressourcen – also Budget und Projektteam, und stellen Sie einen Zeit- und Projektplan auf.
Technische Planung
Der Betrieb einer eigenen Top-Level-Domain erfordert keine eigene technische Infrastruktur. Es gibt zahlreiche professionelle Dienstleister, die jahrzehntelange Erfahrung im Betrieb dieser Systeme haben. Wir unterstützen Sie bei der Auswahl geeigneter Partner.
Bewerbungsvorbereitung
Zur Vorbereitung der Bewerbungsunterlagen gehören die Abstimmung der konkreten Bewerbungstexte innerhalb des Projektteams und das Zusammenstellen von Unterlagen. Ebenso ist die Koordination mit den externen Dienstleistern und Kalkulation des Betriebs in Form eines Business-Plans Bestandteil der Vorbereitung.
Bewerbungsphase
Die Bewerbungsrunde bei ICANN startet im April 2026 und läuft bis August 2026. Wir reichen für Sie die Bewerbungsunterlagen zusammen mit dem Business-Plan, technischen Konzepten und rechtlichen Dokumenten bei ICANN ein. Die Bewerbungsgebühr bei ICANN beträgt voraussichtlich 227.000 USD.
Genehmigung und Betrieb
Der gesamte Bewerbungsprozess bei ICANN dauert vom Ende des Bewerbungsfensters bis zur Zulassung Ihrer dotBrand etwa ein bis eineinhalb Jahre. Nach erfolgreicher Prüfung durch ICANN wird Ihre TLD zugelassen und Sie unterschreiben den Vertrag mit ICANN. Sie können die TLD ab dann aktiv nutzen und wir kümmern uns um den Betrieb.
Welche Vorteile bietet eine dotBrand?
Eine dotBrand ist eine strategische Investition, denn sie bietet langfristige Vorteile, indem sie die digitale Marke stärkt und vor gleichnamigen Marken schützt. Sie minimiert Sicherheitsrisiken durch eine eigene Infrastruktur, bietet Flexibilität in der Domain-Verfügbarkeit und differenziert im Wettbewerbsumfeld. Sie ist eine Antwort auf die seit Einführung der DSGVO nicht mehr einsehbaren Domain-Inhaberdaten fremder Inhaber.
Wie können wir Sie auf dem Weg zur TLD unterstützen?
Wir kennen die Anforderungen an TLD-Bewerber aus erster Hand, denn als aktives Mitglied der relevanten ICANN-Arbeitsgruppen sind wir seit dem Jahr 2015 in die Gestaltung des aktuellen Bewerbungsverfahrens involviert. Unsere Expertise in der Zusammenarbeit mit ICANN seit 2005 unterstützt Sie dabei, Themen einzuordnen und zu bewerten.
Wir beraten Sie bei der strategischen Ausrichtung Ihrer brandTLD und den damit verbundenen Anforderungen und Sonderrechten für eine Marken-TLD. Wir beraten Sie bei der Auswahl der technischen Partner, erstellen alle Unterlagen und reichen die Bewerbung bei ICANN ein. Sie profitieren von unserer Erfahrung aus vorherigen Bewerbungsverfahren, in denen wir weit über 30 Unternehmen und Antragsteller aus Europa bei der erfolgreichen Zulassung ihrer TLD unterstützt haben. Wenn Sie sich für eine eigene dotBrand interessieren oder Fragen zur Machbarkeit haben, kontaktieren Sie bitte unsere Experten unter marketing@dotzon.com.
Nutzung der dotBrand für sichere E‑Mail-Kommunikation
Die Ikano Group ist eine schwedische Unternehmensgruppe, zu der u. a. die Ikano Bank gehört. Ursprünglich gehörte sie zu Ikea, und ist mittlerweile eine eigenständige Firmengruppe im Besitz der Ikea-Familie rund um Ingvar Kamprad. Die Ikano-Gruppe besitzt und entwickelt Nischenunternehmen vorwiegend in Europa und Asien in den Bereichen Finanzen, Immobilien, Vermögensverwaltung, Versicherung und Einzelhandel. Aufgrund der Geschäfttsfelder ist die Nutzung der dotBrand für sichere E‑Mail-Kommunikation ein großes Thema für Ikano.
Mit der dotBrand neue Startseite für Ikano
Von der bisherigen Domain www.ikano.lu ist Ikano auf die kurze und einprägsame Internetadresse group.ikano umgezogen. Dort präsentiert Ikano eine einheitliche und prägnante Markenbotschaft und bietet Informationen zu den einzelnen Angeboten wie Banking, Versicherung und Wohnen an. Potenzielle Mitarbeiter können sich über offene Stellen, die Werte von Ikano und Karrieremöglichkeiten des Unternehmens informieren. Trotz der verschiedenen Tätigkeitsschwerpunkte des Unternehmens werden unter der gemeinsamen TLD die Ziele und Werte schlüssig formuliert und damit ein einheitlicher Markenkern kommuniziert.
Intuitive Weiterleitungen mit der dotBrand
Nach der Zulassung im Sommer 2016 nahm Ikano nach und nach erste Domains unter .ikano in Betrieb. Dazu gehörte auch die Bilddatenbank neuer Immobilien-Objekte in Asien, die Pressevertreter nach einmaliger Registrierung nutzen können.
Mit der dotBrand einheitliche E‑Mail-Adressen
Vor dem Antrag für die dotBrand .ikano nutze Ikano für die E‑Mail-Kommunikation die recht lange Adresse nutzer@ikano-group.com. Nach der Inbetriebnahme konnte Ikano daher die E‑Mail-Adressen auf nutzer@group.ikano umstellen, was nicht nur kürzer ist, sondern auch alle Standorte des Unternehmens unter einer einheitlichen Adresse zusammenfasst. Damit entfallen länderspezifische E‑Mail-Adressen wie beispielsweise @ikano.lu, @ikano.de und @ikano.se. Die gesamte Ikano-Familie ist damit unter einem einheitlichen kommunikativen Dach erreichbar, die deutlich einfacher zu verwalten ist und weniger anfällig für Angriffe ist.
Ausblick
Ab 2026 kann nach langer Pause wieder ein Antrag für eine dotBrand bei ICANN gestellt werden. Alle Details zum Verfahren, Preisen und Prozess stellen wir gerne im persönlichen Gespräch vor – Anruf oder E‑Mail genügt.
Die dotBrand in der Automobilindustrie
Wie wird eine dotBrand genutzt? Wir stellen die Optionen anhand eines konkreten Beispiels aus der Luxusautomobilbranche vor: Lamborghini nutzt seit dem Jahr 2016 seine eigene Top-Level-Domain .lamborghini als sicheres Kommunikationstool, um die bekannte Marke zu stärken und mit Kunden ein digitales Marken-Erlebnis zu teilen. Unter seiner Top-Level-Domain betreibt Lamborghini 245 Domains, die es dem Unternehmen ermöglichen, gezielt Informationen über ihre Fahrzeuge, aktuelle Innovationen und ihr Engagement bereitzustellen und gleichzeitig die Interaktion mit Kunden und Partnern zu fördern.
www.learning.lamborghini
Auf der Webseite www.learning.lamborghini erhalten berechtigte Nutzer Zugang zu einer Vielzahl von Informationen über die Marke und Produkte von Lamborghini. Die Login-Funktion beschränkt den Zugang zu den Inhalten auf registrierte Benutzer, wie beispielsweise Kunden und Partner. Diese können interaktive Inhalte, Videos und Artikel entdecken, die das Verständnis für die Marke und ihre Produkte vertiefen.
munich.lamborghini
Auf der Webseite munich.lamborghini finden Internetnutzer Informationen über die Lamborghini-Präsenz in München, einschließlich der neuesten Modelle, Veranstaltungen und Angebote des lokalen Händlers. Die Seite bietet Einblicke in exklusive Events, Probefahrten und die Möglichkeit, sich über die neuesten Entwicklungen der Marke zu informieren. Internetnutzer finden direkt Kontaktinformationen und Details zur Wartung und Zubehörangebote. Lamborghini stärkt so die lokale Community in München und stellt eine Beziehung zwischen der Marke, potenziellen Kunden und Enthusiasten her.
esports.lamborghini
Auf der Webseite esports.lamborghini finden Internetnutzer Informationen über die Aktivitäten von Lamborghini im Bereich eSports. Die Seite bietet Einblicke in aktuelle Turniere, Wettbewerbe und Partnerschaften, die Lamborghini im Gaming-Sektor eingeht. Nutzer können Neuigkeiten über die neuesten Entwicklungen, Events und die Community rund um Lamborghini eSports verfolgen. Die Webseite verknüpft die Marke Lamborghini mit der dynamischen Welt des eSports, und spricht damit eine jüngere Zielgruppe an. Insgesamt fördert Lamborghini durch diese Plattform die Interaktion mit Fans und Gamern und stärkt seine Position im digitalen Raum.
Mehr Beispiele zur Nutzung einer dotBrand finden sich in unseren jährlichen Studien „Digitale Unternehmensmarken”.
DOTZON-Studie „Digitale Stadtmarken 2025“
Unsere Studie „Digitale Stadtmarken 2025“ erscheint in diesem Jahr bereits zum neunten Mal in Folge und analysiert, wie Städte ihre digitalen Marken erfolgreich nutzen. Im Fokus der Studie steht, wie Städte sie nutzen, um ihre Präsenz und Wettbewerbsfähigkeit im digitalen Raum zu stärken. Sie analysiert, wie diese digitalen Marken die Beziehung zwischen Stadt und Stakeholdern fördern. „Digitale Stadtmarken 2025“ analysiert 35 Städte weltweit, die über eine eigene digitale Identität in Form einer City-Top-Level-Domain (cityTLD) verfügen. Insgesamt haben wir 40 Digitale Stadtmarken untersucht, da fünf Städte sogar zwei cityTLDs betreiben.
Bedeutung der Digitalen Stadtmarken
Die Digitale Stadtmarke spiegelt die digitale Ausprägung einer Stadtmarke wider und ist ein Indikator für den digitalen Fortschritt einer Stadt. Sie ergänzt nicht nur die analoge Stadtkommunikation, sondern fördert auch den digitalen Dialog mit Bürgern, positioniert die Stadt im globalen Wettbewerb und bietet lokalen Akteuren eine einheitliche digitale Plattform. Nach den Vorreitern Berlin, Paris und London folgten Metropolen wie Tokio, New York, Sydney und Rio de Janeiro. Heute sind Digitale Stadtmarken weltweit etabliert und werden von Einwohnenden, Unternehmen und Verwaltungen gleichermaßen genutzt und geliebt. Die cityTLDs gehören zu der Kategorie der geoTLDs, also geografischen Top-Level-Domains. Neben den cityTLDs sind auch regionale und linguistische TLDs Teil der geografischen Top-Level-Domains.
Methodik der Studie „Digitale Stadtmarken 2025”
Die Analyse für die Studie „Digitalen Stadtmarken 2025“ basiert auf acht Key Performance Indikatoren (KPIs):
- Anzahl der registrierten Domains
- Jahresumsatz
- Anzahl aktiver Domains
- Anzahl der bei Google gelisteten Seiten pro TLD
- Anzahl der Domains in Sichtbarkeitsrankings (z.B. Majestic, Alexa)
- Domains pro 1.000 Einwohner
- Bruttoinlandsprodukt pro Domain
- Vergleich der cityTLD mit der nationalen Top-Level-Domain (ccTLD)
Die Daten stammen vollständig aus öffentlich verfügbaren Datenbanken und städtespezifischen Parametern.
Top 10 Ranking „Digitale Stadtmarken 2025″
Die Studie ermöglicht einen direkten Vergleich aller Städte mit eigener digitaler Identität. Die Top 10 der Digitalen Stadtmarken 2025 sind:
| Platz | CityTLD | Stadt | Bemerkungen |
| 1 | .berlin | Berlin | Erneut Spitzenreiter, fast 45.000 Domains, hohe Umsätze, starke Sichtbarkeit (Tranco-Ranking) |
| 2 | .tokyo | Tokio | Über 99.000 Domains, führend bei Umsatz und Tranco-Ranking |
| 3 | .hamburg | Hamburg | Verbesserte Platzierung, starke Werte bei Google, aktiven Domains und Umsatz |
| 4 | .brussels | Brüssel | Gute Platzierungen bei Google-Seiten und Domains pro Einwohner |
| 5 | .koeln | Köln | Starke Entwicklung, hohe Domains pro Einwohner, Top bei BIP pro Domain |
| 6 | .amsterdam | Amsterdam | Gute Werte bei Domains und Umsatz, viele Domains pro Einwohner |
| 7 | .nyc | New York | Viele Domains, hoher Umsatz, starke Tranco-Platzierung |
| 8 | .wien | Wien | Rückkehr in die Top 10, gute Werte bei Umsatz und registrierten Domains |
| 9 | .vegas | Las Vegas | Gute Domains pro Einwohner, hohe Popularität im Vergleich zur .us-Domain |
| 10 | .gent | Gent | Führend bei aktiven Domains, starke Google-Präsenz trotz niedrigem BIP |
Weitere Beobachtungen zu den Top 10 der Studie:
- Die cityTLDs .sydney und .okinawa sind aus den Top 10 gefallen (nun auf Platz 18 bzw. 12).
- Die cityTLDs .wien und .gent sind nach längerer Pause wieder in den Top 10 vertreten.
- Sieben der Top 10 stammen aus europäischen Metropolen, was die positive Entwicklung in Europa unterstreicht.
Praxisbeispiele für die Nutzung von cityTLDs
Die Digitalen Stadtmarken werden von lokalen Unternehmen, Stadtmarketing und Verwaltungen gerne genutzt. Im Rahmen der Studie stellen wir Beispiele zusammen, wie die Akteure sie verwenden. Die folgenden Beispiele sind ein kleiner Ausschnitt:
- Stadtmarketing: Kurze, prägnante Domains werden für lokale Marketingkampagnen genutzt, z.B. mail.zuerich, godman.stockholm, umweltkalender.berlin und pressefreiheit.hamburg.
- Tourismus: Digitale Stadtmarken erhöhen die Sichtbarkeit bei lokalen Suchanfragen und schaffen Vertrauen, z.B. parkguell.barcelona, miniport.istanbul, riotur.rio und greeters.paris.
- Lokale Events: cityTLDs ermöglichen eine klare Identifikation mit der Stadt und sprechen gezielt die lokale Zielgruppe an, z.B. icc.moscow, strong.madrid, rising.melbourne, green-connect.hamburg und ki-festival.berlin.
Ausblick
Die DOTZON-Studie zeigt, dass Digitale Stadtmarken einen entscheidenden Beitrag zur digitalen Positionierung von Städten leisten. Besonders europäische Metropolen entwickeln sich dynamisch und nutzen cityTLDs erfolgreich für Kommunikation, Marketing und Bürgerdialog. Die digitale Markenidentität wird damit zum integralen Bestandteil moderner Stadtentwicklung und Wettbewerbsfähigkeit.
Die Studie steht hier zum Download bereit: https://dotzon.consulting/wp-content-784723398/uploads/250611-Digitale-Stadtmarken-2025.pdf.
ICANN83 Policy Meeting in Prag
Vom 9. bis 12. Juni traf sich die ICANN-Community zum ICANN83 Policy Meeting in Prag. Etwa 1.900 Teilnehmende aus 130 Ländern diskutierten in 99 Sessions über technische und rechtliche Aspekte der Internetverwaltung. Unser Team hat sowohl persönlich als auch remote teilgenommen. In vielen Sitzungen wurde an der Weiterentwicklung von Policies gearbeitet, u.a. mit diesen Ergebnissen:
Treffen der ccNSO
Die Country Code Names Supporting Organization (ccNSO) hat sich zu den Themenfeldern DNS-Missbrauch, die Verwaltung des Internets im Rahmen des bewährten Multi-Stakeholder Bottom-Up Modells und die globale Nutzbarkeit von Domains in anderen Skripten ausgetauscht.
Diskussionen in der GNSO
Die Generic Names Supporting Organization (GNSO) hat ihre Arbeit am Policy Development Process (PDP) zur Nutzbarkeit von generischen Top-Level-Domains (gTLDs) in anderen Skripten fortgesetzt. Außerdem gab es zwei Sitzungen zum Abfrageservice privater Domain-Registrierungsdaten mit dem Ergebnis einer Handlungsempfehlung, die dem ICANN-Vorstand als Grundlage für die Prüfung dienen soll. Fünf neue Vorschläge wurden diskutiert, wie DNS-Abuse im Rahmen von Policy Development Prozessen von Registries und Registraren stärker bekämpft werden kann.

Bewerbungsrunde für neue Top-Level-Domains
Das für das neue Applicant Guidebook verantwortliche Team bei ICANN präsentierte die Ergebnisse unserer Arbeitsgruppe in allen Stakeholdergruppen. Es hat geduldig sämtliche Fragen zu der bevorstehenden Bewerbungsrunde für neue Top-Level-Domains beantwortet.

Themen des Governmental Advisory Committee
Das Governmental Advisory Committee hat sich, ebenso wie die Vertretung der Internetnutzer (ALAC) – auch mit dem DNS-Missbrauch und dem Programm zur Einführung neuer Top-Level-Domains beschäftigt. Die Regierungsvertreter tauschten sich auch aus, wie Bewerber aus benachteiligten Regionen das Unterstützungsprogramm nutzen können.
Weitere Themen und Events beim ICANN83 Policy Meeting
- Diskussionen darüber, wie sich ICANN an dem WSIS+20 Prozesses beteiligt.
- Ein Update zur Verbesserung der Effektivität von ICANN-Meetings, die sogenannte „How We Meet“-Initiative.
- Die Address Supporting Organization (ASO) hat ihre Arbeit zur Stärkung der Verwaltung des Regional Internet Registry (RIR)-Systems fortgesetzt.
- Für den kürzlich nach schwerer Krankheit verstorbenen britischen Regierungsvertreter, Nigel Hickson, fand eine Gedenkveranstaltung statt.
Das nächste ICANN-Meeting findet vom 25.–30. Oktober 2025 im Oman statt.
Was ist das Bewerbungshandbuch – das „Applicant Guidebook“?
Endlich ist es wieder soweit! Im April 2026 öffnet die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) erneut das Bewerbungsfenster, um sich für eine eigene Top-Level-Domain (TLD) zu bewerben. Bis August 2026 nimmt die Organisation dann Bewerbungen entgegen. Das Bewerbungshandbuch ist der zentrale Leitfaden für alle Bewerber.
Zuletzt hatte ICANN von Januar bis Mai 2012 ein Bewerbungsfenster geöffnet, in der sich Unternehmen für eine gTLD und dotBrand sowie Städte & Regionen für eine geoTLD bewerben konnten. Daraus resultierten gut 1900 Bewerbungen, aus denen über 1.100 Top-Level-Domains zugelassen wurden. Dazu gehören allgemeine Endungen wie .blog, .shop und app, geografische Endungen wie .berlin, .nyc und .sydney und branchenspezifische Endungen wie .gmbh, .immo und .bank.
Was ist das Bewerbungshandbuch?
Welche Informationen für die Bewerbungserstellung nötig sind, gibt das so genannte „Applicant Guidebook“ von ICANN vor. Das Bewerbungshandbuch enthält detaillierte Informationen über die notwendigen Unterlagen, die für eine Bewerbung benötigt werden. In ihm sind alle Anforderungen, die rechtlichen und finanziellen Verpflichtungen sowie die einzelnen Schritte der Antragstellung, Bewertung und Entscheidung durch ICANN aufgeführt.
Seit dem Jahr 2015 hat eine ehrenamtlich tätige Arbeitsgruppe unter unserer Beteiligung das vergangene Bewerbungsverfahren im Jahr 2012 analysiert. In intensiven Diskussionen sind daraus Empfehlungen entstanden, die nun in die aktuelle Version des Bewerbungshandbuchs eingeflossen sind. Auf über 390 Seiten ist dort detailliert beschrieben, was Bewerber für eine neue gTLD beachten müssen.
Wenig Änderungen im Bewerbungshandbuch
- Grundsätzlich: Die technischen, finanziellen und rechtlichen Anforderungen an Bewerber sind im Kern erhalten geblieben.
- Neu: Neu ist die Möglichkeit, dass technische Backend-Anbieter sich vorab im Rahmen des RSP-Programms akkreditieren lassen können. Das vereinfacht für Bewerber die Auswahl eines Dienstleisters.
- Neu: Das Bewerbersupport-Programm (ASP) ist nach Kritik an der letzten Runde grundlegend überarbeitet. Bewerbungen, insbesondere aus dem globalen Süden, sollen so stärker gefördert werden.
- Neu: Alternative Wahl einer TLD bei Wettbewerbern: Private Auktionsverfahren zur Klärung von Namenskonflikten sind abgeschafft. Bewerber können nun eine alternative Wunsch-TLD angeben, falls es mehrere Bewerbungen für denselben String gibt.
Antragsgebühren für eine TLD-Bewerbung
- Die Bewerbungsgebühr an ICANN beträgt 227.000 USD.
- Weitere Gebühren können in Abhängigkeit von der Art der Top-Level-Domain hinzukommen.
- Das Prinzip der Kostendeckung bleibt erhalten.
- Die jährlichen Gebühren an ICANN liegen bei 25.750 USD.
Das Fazit zu dem aktuellen Bewerbungshandbuch
Im Kern bleibt das TLD-Bewerbungshandbuch das zentrale Regelwerk für neue generische TLDs, mit nur wenigen, aber gezielten Neuerungen, die vor allem die Fairness und Transparenz des Prozesses stärken. Die größten Änderungen betreffen die technische Akkreditierung, die Unterstützung für Bewerber aus weniger privilegierten Regionen und die Regelung bei Namenskonflikten.
Ab sofort nimmt ICANN Kommentare zum Bewerberhandbuch entgegen, die Möglichkeit endet am 23. Juli 2025. Wer also schon immer mal das Internet ein Stück mitgestalten wollte: Jetzt ist die Gelegenheit!









