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Bewerbung für eine eigene gTLD

Top-Level-Domain beantragen

ICANN öff­net vom 30. April bis 12. August 2026 das Bewer­bungs­fens­ter für neue gene­ri­sche Top-Level-Domains (gTLDs). Damit besteht nach über 13 Jah­ren erst­mal die Gele­gen­heit, eine eige­ne gTLD zu bean­tra­gen. Wir stel­len die zen­tra­len Punk­te rund um die Bewer­bung für eine eige­ne gTLD vor. Denn der Erwerb einer gTLD ist kein ein­fa­cher Domain-Kauf, son­dern ein kom­ple­xes Antrags­ver­fah­ren. Es umfasst hohe Anfor­de­run­gen an Finan­zen, Tech­nik und Betrieb. Wir klä­ren auf, wel­che Vor­ga­ben und Kri­te­ri­en Bewer­ber erfül­len müs­sen, und erläu­tern die mit der Bewer­bung ver­bun­de­nen Auf­ga­ben und Kos­ten. Wir gehen auf die ver­schie­de­nen gTLD-Typen ein – etwa Mar­ken-TLDs (auch dot­Brands genannt), geoTLDs für Regio­nen und Städ­te sowie gene­ri­sche TLDs.

So beantragen Sie eine Top-Level-Domain (gTLD)

Die ICANN öff­net das Bewer­bungs­fens­ter für neue gTLDs am 30. April 2026 für 105 Tage. Nach dem Bewer­bungs­fens­ter im Jahr 2012 besteht damit erst­mals wie­der die Mög­lich­keit, eine eige­ne gTLD zu bean­tra­gen. Das ICANN-Bewer­ber­hand­buch ist die Grund­la­ge für die Bewer­bung und erläu­tert detail­lirt alle Anfor­de­run­gen an Bewerber.

Vor der Bewer­bung ist zunächst die Bewer­bungs­stra­te­gie zu erar­bei­ten, die Zie­le der gTLD und das Betriebs­mo­dell. Für die Bewer­bung selbst sind über 220 Fra­gen zu beant­wor­ten, zusätz­lich zahl­rei­che Nach­wei­se zu erbrin­gen und eine umfang­rei­che Finanz­pla­nung erstel­len. Die­se Antrags­do­ku­men­te kön­nen ab April 2026 bei ICANN digi­tal ein­ge­reicht werden.

Alle eige­gan­ge­nen Bewer­bun­gen wer­den von ICANN in meh­re­ren Pha­sen geprüft. Mit der Zulas­sung der ers­ten gTLDs ist etwa im Herbst/Winter 2027 zu rechnen.

Welche Voraussetzung müssen Bewerber mitbringen?

Neben der Beant­wor­tung der Bewer­bungs­fra­gen sind eini­ge wei­te­re Vor­aus­set­zun­gen zu erfül­len: Bewer­bun­gen sind nur von Unter­neh­men, Orga­ni­sa­tio­nen und Regie­run­gen mög­lich, nicht von Pri­vat­per­so­nen. Es kön­nen auch nicht alle gewünsch­ten gTLDs bean­tragt wer­den, eini­ge sind tech­nisch nicht mög­lich, oder reserviert.

Zusam­men mit der Bewer­bung ist eine Bewer­bungs­ge­bühr über 227.000 US-Dol­lar an ICANN zu ent­rich­ten. Wei­te­re Gebüh­ren kön­nen in Abhän­gig­keit von der bean­trag­ten gTLD-Kate­go­rie anfal­len. Bei dot­Brands, die aus­schließ­lich von dem Mar­ken­in­ha­ber genutzt wer­den, gel­ten Sonderregelungen.

Welche TLD-Arten gibt es?

Anträ­ge sind für meh­re­re gTLD-Kate­go­rien möglich:

  • gTLD: Für Unter­neh­men und Orga­ni­sa­tio­nen mit brei­ten Einsatzoptionen.
  • brandTLD: Für Unter­neh­men mit Mar­ken­recht zur exklu­si­ven Nutzung.
  • geoTLD: Für Städ­te, Kom­mu­nen und Regio­nen zur Stär­kung regio­na­ler Identität.
  • ccTLDs: Natio­na­le Län­de­ren­dun­gen auf Basis des ISO 3166-Stan­dard. Die­se kön­nen in der kom­men­den Bewer­bungs­run­de nicht bean­tragt werden!

Bewer­bun­gen sind also mög­lich für dot­Brands (Unter­neh­men), geoTLDs (Städte/Regionen) oder gTLDs (Unternehmen/Organisationen). Sie erwei­tern das Ange­bot neben ccTLDs und klas­si­schen Endun­gen wie .com, .net oder .org.

Technische Infrastruktur bei gTLDs

Die anspruchs­vol­le Tech­nik einer TLD (ähn­lich .com oder .de) muss nicht selbst umge­setzt wer­den – exter­ne Pro­vi­der – soge­nann­te Regis­try Backend Pro­vi­der – über­neh­men die­se Dienst­leis­tung. ICANN ver­langt aller­dings kei­ne Details zu der Tech­nik, so dass Bewer­ber aus­rei­chend Zeit für die Aus­wahl des pas­sen­den Part­ners haben. Den­noch emp­feh­len wir, recht­zei­tig die Aus­wahl des geeig­ne­ten Part­ners anzu­ge­hen, wir ste­hen hier­für bera­tend zur Sei­te und kön­nen ger­ne einen RFP durchführen.

Wann startet die nächste gTLD-Runde?

Das Bewer­bungs­fens­ter öff­net ICANN am 30. April 2026 und endet am August 2026.

Welche Kosten entstehen für eine gTLD?

Die Grund­ge­bühr für eine gTLD-Bewer­bung beträgt 227.000 USD, die wäh­rend des Bewer­bungs­fens­ters an ICANN zu über­wei­sen ist.  Für beson­de­re Kate­go­rien wie dot­Brands oder geoTLDs fal­len zusätz­li­che Gebüh­ren an. Die jähr­li­chen Betriebs­ge­büh­ren bei ICANN belau­fen sich auf 25.800 USD. Hin­zu kom­men Hono­ra­re für spe­zia­li­sier­te Bera­ter wie Dot­zon, die Sie bei der Bewer­bungs­er­stel­lung unterstützen.

Vorteile einer eigenen TLD

  • Digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät: Mit einer eige­nen Top-Level-Domain gewin­nen Sie vol­le Unab­hän­gig­keit über Ihre digi­ta­le Infra­struk­tur und redu­zie­ren die Abhän­gig­keit von Drittanbietern.
  • Sicher­heit: Sie behal­ten die kom­plet­te Kon­trol­le über Ihre Domain-Infra­struk­tur und mini­mie­ren Risi­ken durch Fremd­ab­hän­gig­kei­ten erheblich.
  • Kos­ten­ef­fi­zi­enz: Lang­fris­tig sin­ken Ihre Domain-bezo­ge­nen Kos­ten wie Moni­to­ring, defen­si­ve Regis­trie­run­gen und Auf­käu­fe, inter­ne Pro­zes­se wer­den vereinfacht.
  • Mar­ken­schutz: Die exklu­si­ve Endung stärkt Ihre digi­ta­le Iden­ti­tät und schützt effek­tiv gegen Mar­ken­imi­ta­te und Phishing-Angriffe.
  • Kun­den­bin­dung: Eine ein­präg­sa­me Mar­ken­en­dung ver­an­kert Ihre Mar­ke nach­hal­tig im Gedächt­nis Ihrer Kun­den und schafft Vertrauen.
  • Geschäfts­mo­dell: Eige­ne Domains kön­nen direkt ver­kauft oder ver­mie­tet wer­den und eröff­nen neue Einnahmequellen.

Nut­zen Sie die kom­men­den Mona­te bis zum Start des Bewer­bungs­fens­ters im April, um eine Bewer­bung zu eva­lu­ie­ren und Ihre digi­ta­le Infra­struk­tur zukunfts­si­cher aufzustellen.

Unsere Unterstützung für Ihren gTLD-Antrag

Als ICANN-Exper­ten und lang­jäh­ri­ges Mit­glied der Arbeits­grup­pen haben wir aktiv an dem Bewer­ber­hand­buch mit­ge­wirkt. Daher ken­nen wir die Anfor­de­run­gen an Bewer­ber bes­tens. Unse­re Pra­xis aus dem Betrieb eige­ner TLDs sorgt zudem für eine pra­xis­ori­en­tier­te Bera­tung. Wir füh­ren Sie von der Visi­on bis zum Start – enga­giert, erfah­ren und maß­ge­schnei­dert. Mit über 20 Jah­ren ICANN-Know-how und mehr als 30 erfolg­rei­chen Anträ­gen im letz­ten Bewer­bungs­fens­ter unter­stüt­zen wir Sie ger­ne. Bei Inter­es­se oder Fra­gen spre­chen Sie uns an: gTLDs@dotzon.com.

Erfolgsfaktoren von geoTLDs

Der Erfolg einer geoTLD hängt neben den mess­ba­ren Kri­te­ri­en wie u. a. Markt-Durch­drin­gung, Sicht­bar­keit und Nut­zungs­quo­te von wei­te­ren Fak­to­ren ab. Wir stel­len aus­ge­wähl­te Erfolgs­fak­to­ren von geoTLDs anhand kon­kre­ter Bei­spie­le vor.

Sichtbarkeit einer geoTLD

Einer der Schlüs­sel­fak­to­ren für die Attrak­ti­vi­tät einer geoTLD ist eine hohe Sicht­bar­keit. In digi­ta­len Medi­en wie Such­ma­schi­nen­er­geb­nis­sen, News­let­tern, oder sozia­len Medi­en wird die geoTLD sicht­bar. So trägt sie zur digi­ta­len Repu­ta­ti­on und Mar­ke der Stadt bei. Auch Off­line-Medi­en wie Pla­ka­te, Anzei­gen oder Beschrif­tun­gen auf Fahr­zeu­gen tra­gen zu einer hohen Nut­zungs­ra­te bei.

Ein wei­te­rer Fak­tor für den Erfolg einer geoTLD ist die Häu­fig­keit, mit der sie genutzt wird. Je öfter und selbst­ver­ständ­li­cher die geoTLD von Unter­neh­men, Orga­ni­sa­tio­nen, Bürger:innen und der Stadt selbst genutzt wird, des­to mehr wird sie zum inte­gra­len Bestand­teil der digi­ta­len Stadt.

Marketingkampagnen mit einer geoTLD

Stadt­mar­ke­ting­ver­ant­wort­li­che neh­men für orts­be­zo­ge­ne Mar­ke­ting­kam­pa­gnen ger­ne die Vor­tei­le einer kur­zen Domain in Anspruch. Dnen die­se ist unter der natio­na­len Endung oft­mals schon ver­ge­ben oder nur mit Bin­de­stri­chen noch frei. Die neu­en Adres­sen sind kurz und prä­gnant, wie bei­spiels­wei­se umweltkalender.berlin, pressefreiheit.hamburg, mail.zuerich und godman.stockholm.

Events nutzen geoTLDs

GeoTLDs sind beson­ders gut geeig­net, um loka­le Events zu kom­mu­ni­zie­ren. Sie ermög­li­chen eine sofor­ti­ge und kla­re Iden­ti­fi­ka­ti­on mit der jewei­li­gen Stadt. So erken­nen Nut­zer auf einen Blick, dass es sich um ein loka­les Ange­bot han­delt, was Ver­trau­en schafft, und die Ziel­grup­pe gezielt anspricht. Für Event-Ver­an­stal­ter bie­ten geoTLDs die Mög­lich­keit, ein­präg­sa­me und the­ma­tisch pas­sen­de Web­adres­sen zu nut­zen, die noch vie­le attrak­ti­ve Key­word-Kom­bi­na­tio­nen bereit­hal­ten. Zudem eig­nen sie sich ide­al für Akti­ons­sei­ten oder Landing­pa­ges, die spe­zi­ell auf loka­le Ziel­grup­pen und Ereig­nis­se aus­ge­rich­tet sind. Die­sen Effekt nut­zen die Ver­an­stal­ter der green-connect.hamburg, icc.moscow, strong.madrid, rising.melbourne und ki-festival.berlin.

Lokale Geschäften lieben geoTLDs

Für klei­ne loka­le Geschäf­te geht es ins­be­son­de­re um ihre loka­le Sicht­bar­keit. Durch die ein­deu­ti­ge Orts­ken­nung in der Inter­net­adres­se kön­nen sich klei­ne Unter­neh­men klar vom Wett­be­werb
abhe­ben. Sie ver­mit­teln die regio­na­le Zuge­hö­rig­keit und Ver­bun­den­heit zur eige­nen Stadt, was Ver­trau­en bei Kun­den schafft, und die loka­le Iden­ti­fi­ka­ti­on stärkt. Loka­le Händ­ler in nahe­zu allen Städ­ten mit einer Digi­ta­len Stadt­mar­ke set­zen auf die­sen Effekt. Wie bei­spiels­wei­se mix.tokyo, pancakes.amsterdam, isabella.capetown, lat.london, pomad.paris, funera.sydney und urbanphysio.hamburg.

Wei­te­re Erfolgs­fak­to­ren von geoTLDs fin­den Sie in unse­ren jähr­lich erschei­nen­den Stu­di­en.

ICANN84 – Das Jahrestreffen der ICANN

Freigabe Bewerbungsverfahren 2026 durch ICANN-Board

Vom 25. bis 30. Okto­ber fand das Jah­res­tref­fen der ICANN-Com­mu­ni­ty ICANN84 in Dub­lin statt. Etwa 2.100 Teil­neh­men­de aus 128 Län­dern nah­men vor Ort und remo­te an den Bera­tun­gen teil. Sie dis­ku­tier­ten in über 100 Ses­si­ons über tech­ni­sche und recht­li­che Aspek­te der Inter­net­ver­wal­tung. In vie­len Sit­zun­gen arbei­te­ten die Tei­leh­men­den an der Wei­ter­ent­wick­lung von Internet-Policies. 

Das High­light des ICANN-Mee­tings war zwei­fels­oh­ne die Frei­ga­be des Bewer­bungs­ver­fah­rens um neue Top-Level-Domains durch das ICANN-Direk­to­ri­um. Dane­ben gab es zahl­rei­che wei­te­re Sit­zun­gen, in denen Details zu dem Bewer­bungs­ver­fah­ren vor­ge­stellt wur­den. Dane­ben war auch das Sys­tem, mit dem Inhaber­da­ten einer Domain bean­tragt wer­den kön­nen, Fokus des Mee­tings. Eben­so wie die aktu­el­len Kon­sul­ta­tio­nen zum WSIS+20-Prozess.

Neue gTLD-Runde 2026

Die Com­mu­ni­ty wur­de über den Imple­men­tie­rungs­stand des neu­en gTLD-Pro­gramms infor­miert, ein­schließ­lich Sup­port für Bewer­ber, der Vor­eva­lu­ie­rung von Regis­try-Dienst­leis­tern und dem Regis­try Agree­ment. Bei der regu­lä­ren Vor­stands­sit­zung am 30. Okto­ber haben die ICANN-Direk­to­ren das Bewer­bungs­ver­fah­ren ver­ab­schie­det – ein bedeu­ten­der Mei­len­stein auf dem Weg zur Öff­nung des Bewer­bungs­fens­ters im April 2026 und Ergeb­nis der jah­re­lan­gen Arbeit der ICANN-Com­mu­ni­ty und Orga­ni­sa­ti­on. Wir haben unse­re Erfah­run­gen aus der ver­gan­ge­nen Bewer­bungs­run­de 2012 in der Arbeits­grup­pe kon­struk­tiv seit 2015 eingebracht.

RDRS (Registration Data Request Service – Anfragedienst für Registrierungsdaten)

Die Pilot­pha­se endet Ende des Monats. Der Vor­stand beschloss daher am 30. Okto­ber, den Betrieb für bis zu zwei Jah­re fort­zu­set­zen, wäh­rend die Com­mu­ni­ty wei­ter über die Zukunft des Ser­vice bera­ten soll. Ein öffent­li­ches Kom­men­tie­rungs­ver­fah­ren wur­de ein­ge­lei­tet, um Input zu einem Fahr­plan zur Anglei­chung der Richt­li­ni­en einzuholen.

Internet Governance: WSIS+20

Die 20-Jah­res-Über­prü­fung des Welt­gip­fels zur Infor­ma­ti­ons­ge­sell­schaft wird nächs­ten Monat bei der UN-Gene­ral­ver­samm­lung abge­schlos­sen. Der ICANN-Vor­stand emp­fing UN-Bot­schaf­ter und dis­ku­tier­te das Ergeb­nis­do­ku­ment mit Fokus auf das Mul­tistake­hol­der-Modell der Internet-Governance.

Das nächs­te ICANN-Mee­ting fin­det vom 7.–12. März 2026 in Mum­bai statt, eine Anmel­dung ist hier möglich.

Digitale Unternehmensmarken 2025

Digitale Unternehmensmarken 2025

Zum ach­ten Mal ana­ly­sie­ren wir, wel­che KPIs erfolg­rei­che dot­Brands aus­ma­chen und stel­len die Top 10 in unse­rer Stu­die „Digi­ta­le Unter­neh­mens­mar­ken 2025” vor. Den ers­ten Platz erzielt .audi, gefolgt von .schwarz und .dvag. Unter den Top 10 fin­den sich vier dot­Brands aus Deutsch­land, drei aus den USA sowie einer fran­zö­si­schen, kana­di­schen und spa­ni­schen dot­Brand. Unter den Top 10 fin­den sich durch­weg dot­Brands, die sehr aktiv genutzt wer­den – für inter­ne Anwen­dun­gen, siche­re Por­ta­le, aus­sa­ge­kräf­ti­ge Kam­pa­gnen-Domains und die siche­re E‑Mail-Kom­mu­ni­ka­ti­on.

Im Rah­men unse­rer dies­jäh­ri­gen Ana­ly­sen haben wir fest­ge­stellt, dass sich in den letz­ten Jah­ren der Fokus beim Ein­satz von dot­Brand-TLDs deut­lich von einer rei­nen Mar­ke­ting­per­spek­ti­ve hin zu sicher­heits­ge­trie­be­nen IT-Stra­te­gien ver­scho­ben hat. Immer mehr Unter­neh­men nut­zen ihre eige­ne TLD, um die Inte­gri­tät ihrer digi­ta­len Infra­struk­tur zu erhö­hen. Durch die kon­se­quen­te Umset­zung von Sicher­heits­stan­dards wie DNSSEC, DMARC und TLS 1.3 auf sämt­li­chen Sub­do­mains ent­steht eine homo­ge­ne und kon­trol­lier­te Umge­bung, die Mani­pu­la­tio­nen und unau­to­ri­sier­te Zugrif­fe effek­tiv erschwert.

Par­al­lel dazu set­zen die Unter­neh­men dot­Brand-Domains auch für inter­ne Kom­mu­ni­ka­ti­ons­platt­for­men ein. Anwen­dun­gen wie E‑Mail-Sys­te­me, inter­ne Mit­ar­bei­ter­por­ta­le oder API-Gate­ways pro­fi­tie­ren von einem geschlos­se­nen Namens­raum, der nur auto­ri­sier­ten Nut­zern zugäng­lich ist. Die­se Pra­xis för­dert nicht nur Com­pli­ance und Daten­schutz, son­dern eta­bliert die dot­Brand-TLD als zen­tra­le Platt­form für siche­re, mar­ken­in­ter­ne digi­ta­le Ökosysteme.

Die voll­stän­di­ge Stu­die ist hier abrufbar.

Wie kann ich eine dotBrand beantragen?

Wie beantragen Sie eine dotBrand

Die Inter­net-Ver­wal­tungs­or­ga­ni­sa­ti­on ICANN hat zuletzt im Jahr 2012 eine Bewer­bungs­mög­lich­keit für neue gTLDs ange­bo­ten. Nun plant sie erneut ein Bewer­bungs­fens­ter, das von April bis August 2026 geöff­net sein soll. Wer sich bewer­ben möch­te, hat die Wahl zwi­schen einer geoTLD, gTLD und brandTLD. Mar­ken­in­ha­ber kön­nen die eige­ne dot­Brand nut­zen, um siche­rer zu kom­mu­ni­zie­ren, ihre Mar­ke zu schüt­zen und inno­va­ti­ve Geschäfts­mo­del­le auf­set­zen. Anhand unse­rer Schritt-für-Schritt-Anlei­tung erfah­ren Sie, wie Sie eine dot­Brand bean­tra­gen können.

Schritt für Schritt zur eigenen dotBrand

Sie inter­es­sie­ren sich für den Schutz und die Sicher­heit Ihrer Mar­ke durch eine eige­ne TLD. Sie möch­ten daher eva­lu­ie­ren, ob die Bewer­bung um eine dot­Brand sinn­voll ist. Wir erläu­tern Schritt für Schritt, wel­che Kri­te­ri­en und Anfor­de­run­gen ICANN an Bewer­ber stellt, und wie Sie eine Ent­schei­dung tref­fen können.

Strategie und Projektplanung

Defi­nie­ren Sie die Zie­le Ihrer dot­Brand: Möch­ten Sie die Mar­ke schüt­zen, eine siche­re digi­ta­le Infra­struk­tur auf­bau­en oder sich inno­va­tiv posi­tio­nie­ren? Pla­nen Sie die für das Pro­jekt erfor­der­li­chen Res­sour­cen – also Bud­get und Pro­jekt­team, und stel­len Sie einen Zeit- und Pro­jekt­plan auf.

Technische Planung

Der Betrieb einer eige­nen Top-Level-Domain erfor­dert kei­ne eige­ne tech­ni­sche Infra­struk­tur. Es gibt zahl­rei­che pro­fes­sio­nel­le Dienst­leis­ter, die jahr­zehn­te­lan­ge Erfah­rung im Betrieb die­ser Sys­te­me haben. Wir unter­stüt­zen Sie bei der Aus­wahl geeig­ne­ter Partner.

Bewerbungsvorbereitung

Zur Vor­be­rei­tung der Bewer­bungs­un­ter­la­gen gehö­ren die Abstim­mung der kon­kre­ten Bewer­bungs­tex­te inner­halb des Pro­jekt­teams und das Zusam­men­stel­len von Unter­la­gen. Eben­so ist die Koor­di­na­ti­on mit den exter­nen Dienst­leis­tern und Kal­ku­la­ti­on des Betriebs in Form eines Busi­ness-Plans Bestand­teil der Vorbereitung.

Bewerbungsphase

Die Bewer­bungs­run­de bei ICANN star­tet im April 2026 und läuft bis August 2026. Wir rei­chen für Sie die Bewer­bungs­un­ter­la­gen zusam­men mit dem Busi­ness-Plan, tech­ni­schen Kon­zep­ten und recht­li­chen Doku­men­ten bei ICANN ein. Die Bewer­bungs­ge­bühr bei ICANN beträgt vor­aus­sicht­lich 227.000 USD.

Genehmigung und Betrieb

Der gesam­te Bewer­bungs­pro­zess bei ICANN dau­ert vom Ende des Bewer­bungs­fens­ters bis zur Zulas­sung Ihrer dot­Brand etwa ein bis ein­ein­halb Jah­re. Nach erfolg­rei­cher Prü­fung durch ICANN wird Ihre TLD zuge­las­sen und Sie unter­schrei­ben den Ver­trag mit ICANN. Sie kön­nen die TLD ab dann aktiv nut­zen und wir küm­mern uns um den Betrieb.

Welche Vorteile bietet eine dotBrand?

Eine dot­Brand ist eine stra­te­gi­sche Inves­ti­ti­on, denn sie bie­tet lang­fris­ti­ge Vor­tei­le, indem sie die digi­ta­le Mar­ke stärkt und vor gleich­na­mi­gen Mar­ken schützt. Sie mini­miert Sicher­heits­ri­si­ken durch eine eige­ne Infra­struk­tur, bie­tet Fle­xi­bi­li­tät in der Domain-Ver­füg­bar­keit und dif­fe­ren­ziert im Wett­be­werbs­um­feld. Sie ist eine Ant­wort auf die seit Ein­füh­rung der DSGVO nicht mehr ein­seh­ba­ren Domain-Inhaber­da­ten frem­der Inhaber.

Wie können wir Sie auf dem Weg zur TLD unterstützen?

Wir ken­nen die Anfor­de­run­gen an TLD-Bewer­ber aus ers­ter Hand, denn als akti­ves Mit­glied der rele­van­ten ICANN-Arbeits­grup­pen sind wir seit dem Jahr 2015 in die Gestal­tung des aktu­el­len Bewer­bungs­ver­fah­rens invol­viert. Unse­re Exper­ti­se in der Zusam­men­ar­beit mit ICANN seit 2005 unter­stützt Sie dabei, The­men ein­zu­ord­nen und zu bewerten.

Wir bera­ten Sie bei der stra­te­gi­schen Aus­rich­tung Ihrer brandTLD und den damit ver­bun­de­nen Anfor­de­run­gen und Son­der­rech­ten für eine Mar­ken-TLD. Wir bera­ten Sie bei der Aus­wahl der tech­ni­schen Part­ner, erstel­len alle Unter­la­gen und rei­chen die Bewer­bung bei ICANN ein. Sie pro­fi­tie­ren von unse­rer Erfah­rung aus vor­he­ri­gen Bewer­bungs­ver­fah­ren, in denen wir weit über 30 Unter­neh­men und Antrag­stel­ler aus Euro­pa bei der erfolg­rei­chen Zulas­sung ihrer TLD unter­stützt haben. Wenn Sie sich für eine eige­ne dot­Brand inter­es­sie­ren oder Fra­gen zur Mach­bar­keit haben, kon­tak­tie­ren Sie bit­te unse­re Exper­ten unter marketing@dotzon.com.

DOTZON veröffentlicht Studie „Digitale Stadtmarken 2025“

DOTZON veröffentlicht Studie „Digitale Stadtmarken 2025“
  • Bereits zum neun­ten Mal ana­ly­siert DOTZON die welt­wei­ten Stadt-TLDs und ihre digi­ta­le Strahlkraft
  • Ange­führt wird das Ran­king 2025 von .ber­lin, gefolgt von .tokyo und .ham­burg
  • Sicht­bar wird die Nut­zung der Digi­ta­len Stadt­mar­ken anhand von Adres­sen wie www.wir.berlin oder www.polizei.hamburg

Ber­lin, den 12.06.2025 – .ber­lin, .tokyo und .ham­burg sind die drei füh­ren­den Digi­ta­len Stadt­mar­ken 2025. Das zeigt die aktu­el­le DOT­ZON-Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2025“. Die Unter­su­chung ver­gleicht jähr­lich, wie Städ­te welt­weit ihre eige­ne Inter­neten­dung ein­set­zen und wel­che Dyna­mik sich dar­aus für Mar­ken­füh­rung und Stadt­mar­ke­ting ergibt.

Die Ana­ly­se umfasst die der­zeit ver­füg­ba­ren 40 Stadt-TLDs. Über einen Zeit­raum von zwölf Mona­ten wur­den acht mess­ba­re Kri­te­ri­en aus­ge­wer­tet – dar­un­ter die Rela­ti­on von Domains zu Ein­woh­nern, die Zahl aktiv genutz­ter Adres­sen und wirt­schaft­li­che Kenn­zah­len wie Umsatz.

„Eine Digi­ta­le Stadt­mar­ke ist weit mehr als eine Inter­net­adres­se – sie ist ein Aus­druck von Iden­ti­tät und Zuge­hö­rig­keit im digi­ta­len Raum“, erläu­tert DOT­ZON-Geschäfts­füh­re­rin Kat­rin Ohl­mer. „Gera­de in einer Zeit, in der Städ­te welt­weit um Auf­merk­sam­keit kon­kur­rie­ren, bie­ten eige­ne Endun­gen einen kla­ren Vor­teil, um Pro­fil und Bin­dung zu stärken.“

Im dies­jäh­ri­gen Ran­king behaup­tet .ber­lin erneut sou­ve­rän die Spit­zen­po­si­ti­on, wäh­rend .tokyo sei­nen zwei­ten Platz fes­tigt. Mit Platz 3 neu auf das Podi­um geschafft hat es .ham­burg, das sei­ne digi­ta­le Mar­ken­füh­rung in den ver­gan­ge­nen Jah­ren deut­lich aus­ge­baut hat. Zu den wei­te­ren Auf­stei­gern zäh­len .wien auf Platz 8 und .gent auf Platz 10, die in den ver­gan­ge­nen Jah­ren nicht unter den Top 10 ver­tre­ten waren.

Neben den quan­ti­ta­ti­ven Indi­ka­to­ren betrach­tet die Stu­die auch qua­li­ta­ti­ve Aspek­te, etwa den Ein­satz der Stadt-Endung durch Ver­wal­tun­gen und Insti­tu­tio­nen, die Prä­senz im öffent­li­chen Raum oder die media­le Sicht­bar­keit. Die­se Fak­to­ren tra­gen ent­schei­dend dazu bei, wie stark sich eine Stadt auch digi­tal positioniert.

Die voll­stän­di­ge Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2025“ steht als PDF-Down­load zur Verfügung.

Über DOTZON

DOTZON ist eine inter­na­tio­na­le Manage­ment­be­ra­tung für digi­ta­le Iden­ti­tä­ten. Seit 2005 beglei­tet DOTZON Unter­neh­men, Städ­te und Orga­ni­sa­tio­nen bei der Ent­wick­lung, Ein­füh­rung und dem Betrieb eige­ner Top-Level-Domains. Mit ihrer Exper­ti­se in TLD-Stra­te­gien, DNS-Tech­no­lo­gien und Mar­ken­füh­rung gilt DOTZON als Vor­rei­ter auf die­sem Gebiet. Jähr­lich ver­öf­fent­licht das Unter­neh­men die Stu­di­en „Digi­ta­le Stadt­mar­ken“ (seit 2017) und „Digi­ta­le Unter­neh­mens­mar­ken“ (seit 2018).

DOTZON stellt Studie „Digitale Stadtmarken 2024“ vor

DOTZON stellt Studie „Digitale Stadtmarken 2024“ vor
  • Zum mitt­ler­wei­le ach­ten Mal unter­sucht DOTZON, wie erfolg­reich Städ­te ihre digi­ta­len Iden­ti­tä­ten nutzen
  • Erfolg­reichs­te Digi­ta­le Stadt­mar­ke 2024 ist .ber­lin, gefolgt von .tokyo und .brussels auf den Plät­zen zwei und drei
  • Sicht­bar wird die Digi­ta­le Stadt­mar­ke anhand der Endung einer Inter­net­adres­se – wie etwa www.karriere.ham­burg oder www.110prozent.ber­lin

Ber­lin, den 18.06.2024 – .ber­lin, .tokyo und .brussels sind die erfolg­reichs­ten Digi­ta­len Stadt­mar­ken. Zu die­sem Schluss kommt die DOT­ZON-Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2024“, die in die­sem Jahr bereits zum ach­ten Mal erscheint. Die Stu­die unter­sucht das Poten­zi­al Digi­ta­ler Stadt­mar­ken im welt­wei­ten Ver­gleich und stellt ein detail­lier­tes Top-10-Ran­king vor.

Grund­la­ge der Stu­die sind die der­zeit 40 exis­tie­ren­den Digi­ta­len Stadt­mar­ken, deren Ent­wick­lung DOTZON über einen Zeit­raum von zwölf Mona­ten ana­ly­siert hat. Ins­ge­samt acht Para­me­ter ent­schei­den über ihr Abschnei­den – dar­un­ter bei­spiels­wei­se die Zahl der Domains pro Ein­woh­ner, der Anteil der aktiv genutz­ten Domains und der erziel­te Umsatz.

„Der Auf­bau einer Mar­ke im Digi­ta­len ist eben­so span­nend wie her­aus­for­dernd“, sagt DOT­ZON-Geschäfts­füh­re­rin Kat­rin Ohl­mer. „Im Strom der per­ma­nen­ten Ver­än­de­run­gen bil­det sie einen ver­läss­li­chen und loka­len Anker und stärkt damit die emo­tio­na­le Bin­dung an die Stadt.“ Beson­ders im euro­päi­schen Raum ent­wi­ckeln sich die Digi­ta­len Stadt­mar­ken sehr posi­tiv: Fünf Posi­tio­nen der Top 10 wer­den von Euro­pas Metro­po­len besetzt.

Wäh­rend .ber­lin und .tokyo seit Jah­ren Spit­zen­plät­ze ein­neh­men, hat es .brussels zum ers­ten Mal nicht nur unter die Top 10, son­dern direkt unter die Top 3 geschafft. Als wei­te­rer Neu­ein­stei­ger ist die aus­tra­li­sche Stadt­mar­ke .syd­ney in den Top 10 ver­tre­ten. Nicht mehr unter den bes­ten Zehn befin­den sich hin­ge­gen .paris und .lon­don, die in die­sem Jahr die Plät­ze 11 und 16 einnehmen.

Neben den acht quan­ti­ta­tiv mess­ba­ren Kri­te­ri­en hängt der Erfolg einer Digi­ta­len Stadt­mar­ke von qua­li­ta­ti­ven Fak­to­ren ab. Dazu gehö­ren etwa die Nut­zung der Stadt-Endung durch Stadt­ver­wal­tung und Stadt­mar­ke­ting, die Sicht­bar­keit im Stadt­bild oder die Häu­fig­keit, mit der über die Stadt­mar­ke kom­mu­ni­ziert wird.

Die aus­führ­li­che Stu­die steht als PDF-Datei zum Down­load bereit.

Über Dotzon

DOTZON ist eine inter­na­tio­na­le Manage­ment­be­ra­tung für digi­ta­le Iden­ti­tä­ten. Unse­re Exper­ti­se
in TLD-Stra­te­gien, DNS-Tech­no­lo­gie und Stadt­mar­ke­ting unter­stützt unse­re Kun­den dabei,
ein­zig­ar­ti­ge Digi­ta­le Stadt­mar­ken für Mor­gen zu schaf­fen. DOTZON gibt seit dem Jahr 2017
jähr­lich die Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken“ und seit 2018 die Stu­die „Digi­ta­le Unter­neh­mens­mar­ken“ heraus.

Kon­takt
Ann-Kath­rin Grä­fe
graefe@dotzon.consulting
+49 (ß)173 2175140
www.dotzon.consulting

Digitale Unternehmensmarken 2024: DOTZON veröffentlicht aktuelles Ranking

Digitale Unternehmensmarken 2024: DOTZON veröffentlicht aktuelles Ranking
  • Die Stu­die bewer­tet alle Unter­neh­men mit eige­ner Domain-Endung und stellt detail­liert die zehn erfolg­reichs­ten Digi­ta­len Unter­neh­mens­mar­ken vor
  • An der Spit­ze des Ran­kings 2024 ste­hen .audi, .leclerc und .schwarz
  • Unter­neh­men aus der Finanz­wirt­schaft, Auto­mo­bil­in­dus­trie sowie den Bran­chen Inter­net­wirt­schaft und Han­del sind beson­ders stark vertreten

Ber­lin, 11.11.2024 – .audi, .leclerc und .schwarz sind die erfolg­reichs­ten Digi­ta­len Unter­neh­mens­mar­ken welt­weit. Zu die­sem Ergeb­nis kommt die aktu­el­le DOT­ZON-Stu­die „Digi­ta­le Unter­neh­mens­mar­ken 2024“. Sie zeigt, wie Unter­neh­men ihre Mar­ken­en­dun­gen als Top-Level-Domains ein­set­zen und wel­chen Bei­trag die­se zur digi­ta­len Mar­ken­füh­rung leisten.

Die Stu­die erscheint bereits zum sieb­ten Mal und ana­ly­siert alle der­zeit exis­tie­ren­den Mar­ken­en­dun­gen. Grund­la­ge ist ein umfas­sen­des Ran­king der Top 10. Unter­sucht wur­den alle 438 welt­wei­ten .mar­ke-Top-Level-Domain-Betrei­ber mit ihren ins­ge­samt 26.631 Domains. Zahl­rei­che Pra­xis­bei­spie­le machen sicht­bar, wie Mar­ken ihre eige­ne Domain-Endung stra­te­gisch nut­zen, um Sicht­bar­keit und Mar­ken­wert zu steigern.

„Mit einer eige­nen Top-Level-Domain wird die Mar­ke nicht nur im rea­len, son­dern auch im digi­ta­len Raum fest ver­an­kert“, erklärt DOT­ZON-Geschäfts­füh­re­rin Kat­rin Ohl­mer. „Sie ermög­licht eine unver­wech­sel­ba­re Prä­senz im Netz, stärkt das Mar­ken­image und schafft einen kla­ren Wett­be­werbs­vor­teil. Damit wird die Domain-Endung zu einem wich­ti­gen Instru­ment der Mar­ken­kom­mu­ni­ka­ti­on und Differenzierung.“

Auch in die­sem Jahr domi­nie­ren Bran­chen mit star­ker digi­ta­ler und inter­na­tio­na­ler Aus­rich­tung das Ran­king. Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist der Erfolg von .audi, die bereits zum vier­ten Mal die Spit­zen­po­si­ti­on errei­chen konn­te. Mit .leclerc auf Platz 2 und .schwarz auf Platz 3 fin­den sich zudem zwei star­ke Mar­ken aus dem Han­del unter den ers­ten drei. Neu in den Top 10 ver­tre­ten sind .all­fi­nanz auf Platz 8, .bnppa­ri­bas auf Platz 9 und .man auf Platz 10.

Die Bewer­tung der Digi­ta­len Unter­neh­mens­mar­ken basiert auf sie­ben Para­me­tern – dar­un­ter die Anzahl der regis­trier­ten Domains, die Sicht­bar­keit in Such­ma­schi­nen sowie die Rela­ti­on zwi­schen akti­ven und inak­ti­ven Domains.

Die voll­stän­di­ge Stu­die „Digi­ta­le Unter­neh­mens­mar­ken 2024“ steht als PDF zum Down­load bereit.

Alle wei­te­ren Stu­di­en von DOTZON fin­den Sie hier: https://dotzon.consulting/studien

Über DOTZON

DOTZON ist eine inter­na­tio­na­le Manage­ment­be­ra­tung für digi­ta­le Iden­ti­tä­ten. Seit 2005 ver­trau­en Unter­neh­men, Städ­te und Orga­ni­sa­tio­nen auf DOTZON bei der Kon­zep­ti­on, Umset­zung und dem Betrieb eige­ner Top-Level-Domains. Als Initia­to­ren zahl­rei­cher geo­gra­fi­scher Inter­neten­dun­gen ver­fügt DOTZON über umfas­sen­de Exper­ti­se aus fast zwei Jahr­zehn­ten Zusam­men­ar­beit mit der ICANN. Seit 2017 ver­öf­fent­licht DOTZON die jähr­li­che Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken“, seit 2018 die Stu­die „Digi­ta­le Unternehmensmarken“.

Kontakt

Ann-Kath­rin Grä­fe
graefe@dotzon.consulting
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Nutzung der dotBrand für sichere E‑Mail-Kommunikation

Sichere E-Mail-Kommunikation mit der dotBrand

Die Ika­no Group ist eine schwe­di­sche Unter­neh­mens­grup­pe, zu der u. a. die Ika­no Bank gehört. Ursprüng­lich gehör­te sie zu Ikea, und ist mitt­ler­wei­le eine eigen­stän­di­ge Fir­men­grup­pe im Besitz der Ikea-Fami­lie rund um Ing­var Kam­prad. Die Ika­no-Grup­pe besitzt und ent­wi­ckelt Nischen­un­ter­neh­men vor­wie­gend in Euro­pa und Asi­en in den Berei­chen Finan­zen, Immo­bi­li­en, Ver­mö­gens­ver­wal­tung, Ver­si­che­rung und Ein­zel­han­del. Auf­grund der Geschäftts­fel­der ist die Nut­zung der dot­Brand für siche­re E‑Mail-Kom­mu­ni­ka­ti­on ein gro­ßes The­ma für Ikano.

Mit der dotBrand neue Startseite für Ikano

Von der bis­he­ri­gen Domain www.ikano.lu ist Ika­no auf die kur­ze und ein­präg­sa­me Inter­net­adres­se group.ikano umge­zo­gen. Dort prä­sen­tiert Ika­no eine ein­heit­li­che und prä­gnan­te Mar­ken­bot­schaft und bie­tet Infor­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Ange­bo­ten wie Ban­king, Ver­si­che­rung und Woh­nen an. Poten­zi­el­le Mit­ar­bei­ter kön­nen sich über offe­ne Stel­len, die Wer­te von Ika­no und Kar­rie­re­mög­lich­kei­ten des Unter­neh­mens infor­mie­ren. Trotz der ver­schie­de­nen Tätig­keits­schwer­punk­te des Unter­neh­mens wer­den unter der gemein­sa­men TLD die Zie­le und Wer­te schlüs­sig for­mu­liert und damit ein ein­heit­li­cher Mar­ken­kern kommuniziert.

Intuitive Weiterleitungen mit der dotBrand

Nach der Zulas­sung im Som­mer 2016 nahm Ika­no nach und nach ers­te Domains unter .ika­no in Betrieb. Dazu gehör­te auch die Bild­da­ten­bank neu­er Immo­bi­li­en-Objek­te in Asi­en, die Pres­se­ver­tre­ter nach ein­ma­li­ger Regis­trie­rung nut­zen können.

Mit der dotBrand einheitliche E‑Mail-Adressen

Vor dem Antrag für die dot­Brand .ika­no nut­ze Ika­no für die E‑Mail-Kom­mu­ni­ka­ti­on die recht lan­ge Adres­se nutzer@ikano-group.com. Nach der Inbe­trieb­nah­me konn­te Ika­no daher die E‑Mail-Adres­sen auf nutzer@group.ikano umstel­len, was nicht nur kür­zer ist, son­dern auch alle Stand­or­te des Unter­neh­mens unter einer ein­heit­li­chen Adres­se zusam­men­fasst. Damit ent­fal­len län­der­spe­zi­fi­sche E‑Mail-Adres­sen wie bei­spiels­wei­se @ikano.lu, @ikano.de und @ikano.se. Die gesam­te Ika­no-Fami­lie ist damit unter einem ein­heit­li­chen kom­mu­ni­ka­ti­ven Dach erreich­bar, die deut­lich ein­fa­cher zu ver­wal­ten ist und weni­ger anfäl­lig für Angrif­fe ist.

Ausblick

Ab 2026 kann nach lan­ger Pau­se wie­der ein Antrag für eine dot­Brand bei ICANN gestellt wer­den. Alle Details zum Ver­fah­ren, Prei­sen und Pro­zess stel­len wir ger­ne im per­sön­li­chen Gespräch vor – Anruf oder E‑Mail genügt.

Die dotBrand in der Automobilindustrie

dotBrand .lamborghini

Wie wird eine dot­Brand genutzt? Wir stel­len die Optio­nen anhand eines kon­kre­ten Bei­spiels aus der Luxus­au­to­mo­bil­bran­che vor: Lam­bor­ghi­ni nutzt seit dem Jahr 2016 sei­ne eige­ne Top-Level-Domain .lam­bor­ghi­ni als siche­res Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tool, um die bekann­te Mar­ke zu stär­ken und mit Kun­den ein digi­ta­les Mar­ken-Erleb­nis zu tei­len. Unter sei­ner Top-Level-Domain betreibt Lam­bor­ghi­ni 245 Domains, die es dem Unter­neh­men ermög­li­chen, gezielt Infor­ma­tio­nen über ihre Fahr­zeu­ge, aktu­el­le Inno­va­tio­nen und ihr Enga­ge­ment bereit­zu­stel­len und gleich­zei­tig die Inter­ak­ti­on mit Kun­den und Part­nern zu fördern.

www.learning.lamborghini

Auf der Web­sei­te www.learning.lamborghini erhal­ten berech­tig­te Nut­zer Zugang zu einer Viel­zahl von Infor­ma­tio­nen über die Mar­ke und Pro­duk­te von Lam­bor­ghi­ni. Die Log­in-Funk­ti­on beschränkt den Zugang zu den Inhal­ten auf regis­trier­te Benut­zer, wie bei­spiels­wei­se Kun­den und Part­ner. Die­se kön­nen inter­ak­ti­ve Inhal­te, Vide­os und Arti­kel ent­de­cken, die das Ver­ständ­nis für die Mar­ke und ihre Pro­duk­te vertiefen.

munich.lamborghini

Auf der Web­sei­te munich.lamborghini fin­den Inter­net­nut­zer Infor­ma­tio­nen über die Lam­bor­ghi­ni-Prä­senz in Mün­chen, ein­schließ­lich der neu­es­ten Model­le, Ver­an­stal­tun­gen und Ange­bo­te des loka­len Händ­lers. Die Sei­te bie­tet Ein­bli­cke in exklu­si­ve Events, Pro­be­fahr­ten und die Mög­lich­keit, sich über die neu­es­ten Ent­wick­lun­gen der Mar­ke zu infor­mie­ren. Inter­net­nut­zer fin­den direkt Kon­takt­in­for­ma­tio­nen und Details zur War­tung und Zube­hör­an­ge­bo­te. Lam­bor­ghi­ni stärkt so die loka­le Com­mu­ni­ty in Mün­chen und stellt eine Bezie­hung zwi­schen der Mar­ke, poten­zi­el­len Kun­den und Enthu­si­as­ten her.

esports.lamborghini

Auf der Web­sei­te esports.lamborghini fin­den Inter­net­nut­zer Infor­ma­tio­nen über die Akti­vi­tä­ten von Lam­bor­ghi­ni im Bereich eSports. Die Sei­te bie­tet Ein­bli­cke in aktu­el­le Tur­nie­re, Wett­be­wer­be und Part­ner­schaf­ten, die Lam­bor­ghi­ni im Gam­ing-Sek­tor ein­geht. Nut­zer kön­nen Neu­ig­kei­ten über die neu­es­ten Ent­wick­lun­gen, Events und die Com­mu­ni­ty rund um Lam­bor­ghi­ni eSports ver­fol­gen. Die Web­sei­te ver­knüpft die Mar­ke Lam­bor­ghi­ni mit der dyna­mi­schen Welt des eSports, und spricht damit eine jün­ge­re Ziel­grup­pe an. Ins­ge­samt för­dert Lam­bor­ghi­ni durch die­se Platt­form die Inter­ak­ti­on mit Fans und Gamern und stärkt sei­ne Posi­ti­on im digi­ta­len Raum.

Mehr Bei­spie­le zur Nut­zung einer dot­Brand fin­den sich in unse­ren jähr­li­chen Stu­di­en „Digi­ta­le Unternehmensmarken”.