Bewer­bun­gen ab Febru­ar 2010 mög­lich / Bericht der DOTZON GmbH vom 35. ICANN-Mee­ting in Sydney

Syd­ney, 25. Juni 2009 – Das Ber­li­ner Bera­tungs­un­ter­neh­men DOTZON GmbH hat sich auf dem der­zeit in Syd­ney statt­fin­den­den 35. ICANN-Mee­ting dafür ein­ge­setzt, dass auch die spe­zi­fi­schen Inter­es­sen deut­scher Unter­neh­men bei der bevor­ste­hen­den Ein­füh­rung neu­er gene­ri­scher Top-Level-Domains berück­sich­tigt wer­den. Die­ses The­ma stand ein­mal mehr im Mit­tel­punkt des Tref­fens der Inter­net­ver­wal­tungs­or­ga­ni­sa­ti­on Inter­net Cor­po­ra­ti­on for Assi­gned Names and Num­bers (ICANN), das mit mehr als 1.000 Dele­gier­ten aus der gan­zen Welt mor­gen zu Ende geht. ICANN bestä­tig­te in Syd­ney, dass Anträ­ge für die Ein­rich­tung neu­er Namens­räu­me wie .STADT oder .FIRMA Anfang 2010 abge­ge­ben wer­den können.

„Aus der Sicht von Unter­neh­men, die sich für die Regis­trie­rung einer Top-Level-Domain .MARKE oder .FIRMA inter­es­sie­ren, sind vor allem die Dis­kus­sio­nen über die vor­ge­schla­ge­nen Mecha­nis­men zum Schutz von Kenn­zei­chen­rech­ten wich­tig“, berich­tet Kat­rin Ohl­mer, Geschäfts­füh­re­rin von DOTZON, aus Syd­ney. „Wir haben uns aber bei­spiels­wei­se auch dafür ein­ge­setzt, dass die von den Regie­run­gen gewünsch­te Sper­re von Län­der­na­men als Domain­na­men für Unter­neh­mens-TLDs nicht gel­ten soll­te – gera­de dies ist doch für vie­le Fir­men ein wich­ti­ges Mit­tel für die Struk­tu­rie­rung eige­ner Namensräume.“

Ende Mai waren von einer Son­der­ar­beits­grup­pe, die aus Ver­tre­tern der Inha­ber von Mar­ken­rech­ten bestand, umfang­rei­che Vor­schlä­ge für den Schutz von Kenn­zei­chen­rech­ten bei den neu­en TLDs vor­ge­legt wor­den. Dar­in wer­den unter Ande­rem eine Lis­te welt­weit geschütz­ter Namen (Glo­bal­ly Pro­tec­ted Marks List) und die Ein­rich­tung einer neu­en Clea­ring­stel­le für Mar­ken (IP Clea­ring­house) gefor­dert. Der Bericht des soge­nann­ten Imple­men­tai­on Recom­men­da­ti­on Team (IRT) wur­de in Syd­ney aus­ge­spro­chen kon­tro­vers diskutiert.

„Es ist bis dato voll­kom­men offen, wel­che der Vor­schlä­ge der ICANN-Vor­stand über­haupt anneh­men wird“, so Kat­rin Ohl­mer. „Die vom IRT erar­bei­te­ten Schutz­me­cha­nis­men grei­fen vor­aus­sicht­lich nur bei gut 100 welt­weit bekann­ten und glo­bal auf­ge­stell­ten Mar­ken mit Regis­trie­run­gen in einer Viel­zahl von Län­dern und Kon­ti­nen­ten. Die Kenn­zei­chen zahl­rei­cher deut­scher Mar­ken­ar­tik­ler, aber auch DAX-Unter­neh­men wer­den durch die­ses Ver­fah­ren vor­aus­sicht­lich nicht erfasst werden.“

Der ICANN-Vor­stand tagt am mor­gi­gen Frei­tag zum Abschluss des Mee­tings öffent­lich (02:30 CET).

Über DOTZON

DOTZON berät Unter­neh­men und Insti­tu­tio­nen bei der Ent­wick­lung, der Ein­füh­rung und der Ver­mark­tung von Top-Level-Domains. Das Team besteht aus Exper­ten der Domain­in­dus­trie und Inter­net­wirt­schaft. DOTZON ver­fügt über das not­wen­di­ge Know-how, die Erfah­rung und die Kon­tak­te, die zur Vor­be­rei­tung und Durch­füh­rung eines TLD-Bewer­bungs­ver­fah­rens bei ICANN erfor­der­lich sind.

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Mehr Infor­ma­tio­nen zum 35. ICANN Mee­ting fin­den Sie unter http://syd.icann.org/