Die aktu­el­le Aus­ga­be unse­rer Digi­tal City Brands 2026 Stu­die zeigt erneut, dass digi­ta­le Stadt­mar­ken nur dann nach­hal­tig stark sind, wenn sie über vie­le Kenn­zah­len hin­weg über­zeu­gen. Die Über­sicht der Key Per­for­mance Indi­ca­tors (KPIs) macht deut­lich, wie unter­schied­lich sich cityTLDs ent­wi­ckeln kön­nen: von regis­trier­ten Domains über akti­ve Nut­zung bis hin zu Sicht­bar­keit in Such­ma­schi­nen und wirt­schaft­li­cher Rele­vanz. Die Kom­bi­na­ti­on aus Reich­wei­te, Akti­vi­tät und öko­no­mi­schem Umfeld ist ent­schei­dend, um die tat­säch­li­che Stär­ke einer Stadt­mar­ke im digi­ta­len Raum zu bewer­ten. Die fol­gen­den Ergeb­nis­se zei­gen, wel­che Stadt­mar­ken bei den 8 KPIs beson­ders stark abschnei­den und sich damit als Top Stadt­mar­ken der 8 KPIs positionieren.

Registrierte Domains & Sichtbarkeit

Ein ers­ter zen­tra­ler Wert ist die Anzahl der regis­trier­ten Domains. Mit 89.847 Domains liegt .tokyo in die­sem Ver­gleich klar vorn und ist damit nicht nur die größ­te, son­dern auch eine der sicht­bars­ten cityTLDs. Zusätz­lich ist .tokyo mit 119 Domains im Tran­co Ran­king stark ver­tre­ten, was auf eine hohe Rele­vanz im Web-Öko­sys­tem hin­weist. Die Kom­bi­na­ti­on aus hoher Regis­trie­rungs­zahl und sicht­ba­rer Web­prä­senz spricht für eine eta­blier­te und breit genutz­te digi­ta­le Markenidentität.

Nutzung der Digitalen Stadtmarke

Ein wei­te­rer wich­ti­ger Indi­ka­tor ist die tat­säch­li­che Nut­zung. .oki­na­wa erreicht hier einen Anteil von 59% akti­ven Web­sites und zeigt damit, dass ein signi­fi­kan­ter Teil der regis­trier­ten Domains nicht nur regis­triert, son­dern auch aktiv ein­ge­setzt wird. Für die Bewer­tung einer cityTLD ist das ein beson­ders aus­sa­ge­kräf­ti­ger Wert, denn er misst nicht nur Bestän­de, son­dern rea­le Nut­zung. Aktiv genutz­te Domains sind ein deut­li­ches Zei­chen für Rele­vanz im Markt und für Ver­trau­en sei­tens der Nutzer.

Wirtschaftliche Kennzahlen

Auch wirt­schaft­li­che Kenn­zah­len lie­fern wich­ti­ge Hin­wei­se auf die Leis­tungs­fä­hig­keit einer Stadt­mar­ke. .koeln weist ein GDP pro Domain von 3,8 Mio. USD auf, wäh­rend .ber­lin ein Sales Volu­me von 1,9 Mio. USD erreicht. Die­se Daten zei­gen, dass cityTLDs nicht iso­liert betrach­tet wer­den soll­ten, son­dern im Kon­text ihrer wirt­schaft­li­chen Umge­bung und ihrer Nut­zung durch Unter­neh­men, Insti­tu­tio­nen und Selbst­stän­di­ge. Je stär­ker eine Domain-Endung in wirt­schaft­li­che Akti­vi­tät ein­ge­bet­tet ist, des­to grö­ßer ist ihr Poten­zi­al als digi­ta­le Infrastruktur.

Anzahl der Webseiten

Die Anzahl der Web­sei­ten ist eben­falls ein rele­van­ter Fak­tor. .madrid kommt auf 3.235 Domains und 55 Mio. Sei­ten in Goog­le, was auf eine erheb­li­che digi­ta­le Reich­wei­te hin­deu­tet. Sol­che Wer­te sind wich­tig, weil sie zei­gen, wie stark eine Stadt­mar­ke online inhalt­lich ver­an­kert ist. Für Nut­zer, die über Such­ma­schi­nen auf Inhal­te sto­ßen, ist genau die­se Prä­senz ein zen­tra­ler Trei­ber für Wahr­neh­mung und Wiedererkennbarkeit.

Vergleich Digitale Stadtmarke mit Länderendung

Schließ­lich unter­streicht auch die Ver­gleichs­zahl von .miami zur Län­de­ren­dung .us, dass cityTLDs sehr unter­schied­li­che Markt­po­si­tio­nen ein­neh­men kön­nen. Laut unse­rer Stu­die ist .miami 5‑mal popu­lä­rer als die ver­gleich­ba­re Län­de­ren­dung. Sol­che Unter­schie­de ver­deut­li­chen, dass der Erfolg einer Stadt­mar­ke nicht allein von ihrer geo­gra­fi­schen Grö­ße abhängt, son­dern von ihrer digi­ta­len Posi­tio­nie­rung, ihrer Nut­zung und ihrer Reso­nanz im Markt.

Fazit

Ins­ge­samt zei­gen die KPIs, dass erfolg­rei­che cityTLDs mehr sind als Domains mit Orts­be­zug. Sie sind mess­ba­re digi­ta­le Assets, deren Stär­ke sich in Nut­zung, Sicht­bar­keit, wirt­schaft­li­cher Bedeu­tung und Markt­re­so­nanz aus­drückt. Genau des­halb lie­fert unse­re jähr­li­che Stu­die nicht nur Ran­kings, son­dern auch belast­ba­re Hin­wei­se dar­auf, wel­che Stadt­mar­ken im digi­ta­len Raum wirk­lich funktionieren.

Die voll­stän­di­ge Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2026” ist hier abrufbar.