Die DOT­ZON-Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2026“ bil­det zum zehn­ten Mal seit 2017 ab, wie erfolg­reich Städ­te ihre digi­ta­len Iden­ti­tä­ten nut­zen. Als digi­ta­le Dimen­si­on einer Stadt­mar­ke
bie­ten Digi­ta­le Stadt­mar­ken den Bürger:innen, Unter­neh­men, Orga­ni­sa­tio­nen und Insti­tu­tio­nen einer Stadt eine zeit­ge­mä­ße digi­ta­le Hei­mat
. Die voll­stän­di­ge Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2026” steht auch als PDF-Datei zum Down­load bereit.

Inhalt

  1. Ein­lei­tung
  2. Gegen­stand der Studie
  3. Metho­dik & Datenquellen
  4. Top 10 Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2026
  5. Die Sie­ger der Einzelkategorien
  6. Digi­ta­le Stadtmarkenzwillinge
  7. Wachs­tum der Digi­ta­len Stadtmarken
  8. Miss­brauch unter Digi­ta­len Stadtmarken
  9. Erfolgs­fak­to­ren einer Digi­ta­len Stadtmarke
  10. Aus­blick

Einleitung

Stadt­mar­ken ste­hen seit Jahr­hun­der­ten für die Iden­ti­tä­ten von Städ­ten. Sie reprä­sen­tie­ren Städ­te und deren Ein­zig­ar­tig­keit auf den ers­ten Blick, sind authen­tisch und emo­tio­nal und ver­ei­nen die Viel­falt und Dif­fe­ren­zie­rung einer Stadt unter einem visu­el­len Dach. Sie bie­ten Iden­ti­fi­ka­ti­on für Bür­ger, Wirt­schaft und Ver­wal­tung – und sie wir­ken für die Stadt nach außen, um Tou­ris­ten, Unter­neh­men, Kapi­tal und Arbeits­kräf­te anzuziehen.

Mit dem Ein­zug des Inter­nets hat sich das Auf­ga­ben­spek­trum der Stadt­mar­ken erwei­tert, denn sie müs­sen heu­te auch im digi­ta­len Raum wir­ken. Die bestehen­den Mar­ken pro­fi­tie­ren dabei von der neu­en, digi­ta­len Dimen­si­on der Stadt­mar­ke, die im Ide­al­fall zur Iden­ti­tät der Stadt im Inter­net wird. Der Auf­bau der Mar­ke im Digi­ta­len ist dabei eben­so span­nend wie her­aus­for­dernd. Wie er gelin­gen kann, zei­gen die Bei­spie­le in der Studie.

Zusammenfassung

„Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2026“ unter­sucht die Digi­ta­le Stadt­mar­ken im inter­na­tio­na­len Ver­gleich. Das detail­lier­te Ran­king der zehn erfolg­reichs­ten Digi­ta­len Stadt­mar­ken birgt in die­sem Jahr einen Wech­sel an der Spit­ze: Nach 4 Jah­ren über­nimmt die japa­ni­sche Haupt­stadt­en­dung .tokyo den Spit­zen­platz von .ber­lin, die deut­sche Haupt­stadt nimmt damit den zwei­ten Platz ein. Den drit­ten Platz erreicht nach einem Jahr Pau­se erneut die bel­gi­sche Stadt­mar­ke .brussels. Nicht mehr unter den Top 10 sind in die­sem Jahr .wien und .vegas, sie errei­chen die Plät­ze 11 und 12. Damit haben sie eine rea­lis­ti­sche Chan­ce, im kom­men­den Jahr wie­der einen Platz in den Top 10 zu errei­chen. Neu in den Top 10 sind .oki­na­wa und .paris mit Platz 9 und 10. Bei­de waren bereits in den Vor­jah­ren ver­tre­ten. Erneut fin­den sich unter den Top 10 Plät­zen sie­ben euro­päi­sche Stadtmarken.

Gegenstand der Studie

Gegen­wär­tig besit­zen 35 Städ­te eine eige­ne Digi­ta­le Stadt­mar­ke, zum Teil betrei­ben sie sogar zwei Stadt­mar­ken. Sicht­bar wird sie anhand der eige­nen Stadt-Inter­net-Endung, kurz cityTLD. „TLD“ steht dabei für „Top-Level-Domain“ und bezeich­net den Teil einer Inter­net­adres­se, der rechts neben dem letz­ten Punkt steht.

Die Entstehung Digitaler Stadtmarken

Seit 2014 wur­den in Städ­ten auf der gan­zen Welt eige­ne Inter­net-Endun­gen ein­ge­führt – bei­spiels­wei­se .ber­lin, .nyc oder .tokyo. Die­se cityTLDs ergän­zen das Ange­bot der bestehen­den län­der­spe­zi­fi­schen Inter­net-Endun­gen wie etwa .de, .us oder .jp und der all­ge­mei­nen Inter­net-Endun­gen wie .com, .net, .org und .info. Ermög­licht hat die­se Ent­wick­lung die Inter­net Cor­po­ra­ti­on for Assi­gned Names and Num­bers, kurz ICANN. Auf Basis der Idee und Initia­ti­ve von .ber­lin hat ICANN im Jahr 2012 erst­mals Bewer­bun­gen um geo­gra­phi­sche Inter­net-Endun­gen ent­ge­gen­ge­nom­men. Nach umfang­rei­cher Prü­fung der Bewer­bun­gen konn­ten ers­te Städ­te ihre Digi­ta­le Stadt­mar­ke ein­füh­ren. Ins­ge­samt fünf die­ser 35 Städ­te betrei­ben zwei cityTLDs mit unter­schied­li­chen Namen: ent­we­der mit der Abkür­zung und der Lang­ver­si­on des Namens oder dem Stadt­na­men in unter­schied­li­chen Spra­chen. Da sich die­se cityTLD-Zwil­lin­ge recht unter­schied­lich ent­wi­ckelt haben, haben wir sie in der vor­lie­gen­den Stu­die von­ein­an­der getrennt betrachtet.

Metropolen nutzen Digitale Stadtmarken

Zu den ers­ten Städ­ten mit eige­ner Digi­ta­ler Stadt­mar­ke gehör­ten euro­päi­sche Haupt­städ­te wie Ber­lin, Paris und Lon­don. Welt­weit haben sich Metro­po­len wie Tokyo, New York, Syd­ney und Rio de Janei­ro die­ser Ent­wick­lung ange­schlos­sen. Zusam­men­ge­nom­men zäh­len die cityTLD-Städ­te mehr als 116 Mil­lio­nen Ein­woh­ner und ein Brut­to­in­lands­pro­dukt von gut 12,1 Mil­li­ar­den US-Dol­lar (Quel­le:
Wiki­pe­dia sowie die Inter­net­auf­trit­te der jewei­li­gen Städte).

Digitale Stadtmarken positionieren Städte im globalen Wettbewerb

Digi­ta­le Stadt­mar­ken sind die loka­le Iden­ti­tät einer Stadt im Inter­net und bie­ten aus­sa­ge­kräf­ti­ge digi­ta­le Adres­sen. Sie unter­stüt­zen die Inter­ak­ti­on mit Bürger:innen, posi­tio­nie­ren die Stadt als attrak­ti­ve Desti­na­ti­on im glo­ba­len Wett­be­werb und iden­ti­fi­zie­ren loka­le Ange­bo­te und Dienst­leis­tun­gen. Für Bürger:innen, Unter­neh­men und den öffent­li­chen Sek­tor sind sie eine orts­be­zo­ge­ne Alter­na­ti­ve zu Län­de­ren­dun­gen wie .de oder all­ge­mei­nen Inter­net-Endun­gen wie .com. Wel­che Rol­le die cityTLD in ihrer jewei­li­gen Stadt ein­nimmt, zeigt die Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2026“.

Die Digitale Stadtmarke als Maßstab für „Digitalness”

Wäh­rend ursprüng­lich Logo und Cla­im die Stadt­mar­ke unver­wech­sel­bar aus­zeich­ne­ten, erwei­tert die cityTLD sie um eine zusätz­li­che, digi­ta­le Dimen­si­on. Sie bil­det die digi­ta­len Struk­tu­ren, Weg­wei­ser und Ange­bo­te ab und defi­niert so die Qua­li­tät und Quan­ti­tät der digi­ta­len Ange­bo­te einer smar­ten Stadt. Damit ist die Digi­ta­le Stadt­mar­ke Abbild der Fähig­keit, digi­ta­le Ange­bo­te zu ent­wi­ckeln und auszugestalten.

Das digi­ta­le städ­ti­sche Ange­bot wird so zum Grad­mes­ser für die Attrak­ti­vi­tät und Anzie­hungs­kraft der Stadt und macht auch ihre Lebens­qua­li­tät und Urba­ni­tät aus. Sie bedeu­tet Bür­ger­nä­he, intui­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­on, digi­ta­le Iden­ti­tät sowie einen attrak­ti­ven Stand­ort für Ein­woh­ner, Besu­cher, Arbeits­kräf­te und Investoren.

Digitale Heimat

Die Digi­ta­le Stadt­mar­ke erwei­tert nicht nur die bestehen­de Mar­ke und schafft neue Struk­tu­ren, sie stärkt auch die emo­tio­na­le Bin­dung an die Stadt. Sie bil­det einen ver­läss­li­chen und loka­len Anker im Strom der per­ma­nen­ten Ver­än­de­run­gen durch die Digi­ta­li­sie­rung der Stadt und bie­tet damit ihren Bür­gern, Unter­neh­men, Orga­ni­sa­tio­nen und Insti­tu­tio­nen eine digi­ta­le Hei­mat. Denn die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on macht Bür­ger zwar unab­hän­gi­ger von Raum und Zeit, löst gleich­zei­tig aber Sehn­sucht nach Ver­or­tung und Zuge­hö­rig­keit aus. Der Stadt­raum befrie­digt die­se Sehn­sucht zur rea­len und digi­ta­len Begegnung.

Digitale Stadtmarke ist kritische Infrastruktur

Die Trag­wei­te von Digi­ta­len Stadt­mar­ken geht aber noch wei­ter: Stadt­ver­mark­ter set­zen cityTLDs als krea­ti­ves Werk­zeug im Stadt­mar­ke­ting und für Kam­pa­gnen ein – wie bei­spiels­wei­se www.be.brussels oder www.wir.berlin. Sie schät­zen sie als zeit­ge­mä­ße Mög­lich­keit, im glo­ba­len Wett­be­werb bes­ser auf ihren Stand­ort auf­merk­sam zu machen, etwa über gute Plat­zie­run­gen von Inhal­ten in Such­ma­schi­nen und KI-Tools. Eine tra­gen­de Rol­le spie­len sie außer­dem im Bereich der Digi­ta­li­sie­rung und für Smart-City-Initia­ti­ven. Denn ohne die kri­ti­sche digi­ta­le Infra­struk­tur von Inter­net-Endun­gen gäbe es kei­ne digi­ta­le Kom­mu­ni­ka­ti­on über Apps, E‑Mails und Web­sei­ten. Damit spie­len Stadt­mar­ken eine grund­le­gen­de Rol­le wie Ener­gie, Was­ser und ande­re öffent­li­che Güter.

Zugrunde liegende Daten der Studie

Bereits zum zehn­ten Mal unter­sucht DOTZON die Erfolgs­fak­to­ren und Key-Per­for­mance-Indi­ka­to­ren von cityTLDs. Ins­ge­samt acht Para­me­ter bestim­men die Stär­ken und Wer­te der ana­ly­sier­ten Städ­te – sie sind auf der nach­fol­gen­den Sei­te detail­liert beschrie­ben. Als Daten­grund­la­ge  für die Para­me­ter wur­den Daten aus öffent­lich zugäng­li­chen Daten­ban­ken sowie stadt­spe­zi­fi­sche loka­le Kenn­grö­ßen ver­wen­det, die eben­falls aus öffent­lich zugäng­li­chen Quel­len stam­men. Die Daten­ba­sis spie­gelt vor­wie­gend den öko­no­mi­schen Sta­tus-Quo einer Stadt-Top-Level-Domain wider, gemes­sen an wirt­schaft­li­chen Para­me­tern wie dem Umsatz und der akti­ven Nut­zung. Sie zeigt aber auch die Sicht­bar­keit einer Stadt-Top-Level-Domain in Form der bei Goog­le gelis­te­ten Domains und der meist­be­such­ten Domains laut Maje­s­tic und ande­ren Quel­len. Stadt­spe­zi­fi­sche Daten wie Ein­woh­nen­den­zahl, Brut­to­so­zi­al­pro­dukt und Anzahl der Domains pro Ein­woh­nen­de ergän­zen die Datenquellen.

Um den Erfolg der ein­zel­nen Stadt-Top-Level-Domains bewer­ten zu kön­nen, wur­den zunächst ihre Wer­te in jeder der acht Kate­go­rien errech­net. Auf Basis der Wer­te je Kate­go­rie wur­de eine Plat­zie­rung zwi­schen eins und 40 ver­ge­ben. Das Gesamt­ergeb­nis ent­spricht schließ­lich dem Durch­schnitt aller Ein­zel­plat­zie­run­gen – wobei eine cityTLD umso bes­ser abschnei­det, je bes­se­re Plat­zie­run­gen sie erzielt hat. Zusam­men­ge­nom­men erge­ben die erziel­ten Punkt­zah­len das Ran­king für „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2026“. Der Jah­res­ver­gleich zeigt, wie sich das Ran­king gegen­über dem Vor­jahr ent­wi­ckelt hat. Die ein­zel­nen KPIs wer­den unter­ein­an­der gleich­wer­tig betrach­tet, und nicht gewichtet.

Nicht berück­sich­tigt wur­den Son­der­ein­flüs­se, da es an der Ver­gleich­bar­keit man­gelt. Dazu gehö­ren tem­po­rä­re Mar­ke­ting­maß­nah­men, Pro­mo­ti­ons, Preis­nach­läs­se und ähn­li­che Akti­vi­tä­ten. Wei­ter­hin konn­te nicht berück­sich­tigt wer­den, dass bei eini­gen der cityTLDs eine grö­ße­re Zahl der regis­trier­ten Domains soge­nann­te Pre­mi­um-Domains sind. Die­se wer­den i.d.R. vom Betrei­ber der cityTLD selbst regis­triert und zum Ver­kauf ange­bo­ten. Damit erhö­hen sie die Anzahl der Gesamt­re­gis­trie­run­gen, ohne dass Kun­den dahinterstehen. 

Grafik zur Entwicklung von Länder-Endungen und Stadt-Endungen bis 2026 mit 35 Städten und 40 Stadtmarken

Die acht Parameter

Für das Ran­king der Digi­ta­len Stadt­mar­ken wur­den 35 Städ­te auf fünf Kon­ti­nen­ten ana­ly­siert.
In fünf die­ser Städ­te gibt es zwei cityTLDs: Bar­ce­lo­na mit .bar­ce­lo­na / .bcn, Istan­bul mit .istan­bul / .ist,
Köln mit .koeln / .colo­gne, Mos­kau mit .moscow / .mock­ba und Abu Dha­bi mit .abud­ha­bi / ابوظبي.  
Ins­ge­samt ent­hält das Ran­king 40 cityTLDs mit jeweils min­des­tens einer regis­trier­ten Domain.

1. Registrierte Domains

  • Wert = Zahl regis­trier­ter Domains im Mai 2026
  • Metho­de: Je höher die Anzahl, des­to höher die Platzierung
  • Quel­le: CZDS-API, Mai 2026 
  • Anmer­kung: Son­der­ef­fek­te wie Pro­mo­ti­ons der Betrei­ber von cityTLDs, die zu erhöh­ten Regis­trie­rungs­zah­len füh­ren, blie­ben unberücksichtigt

2. Umsatz

  • Wert = Zahl regis­trier­ter Domains (Stand Mai 2026) mul­ti­pli­ziert mit dem Ein­kaufs­preis für den Regis­trar (USD)
  • Metho­de: Je höher, des­to höher die Platzierung
  • Quel­le: autron, Mar­ca­ria, Gan­di und InternetX
  • Anmer­kun­gen: Falls vor­han­den, wur­de der durch­schnitt­li­che Ein­kaufs­preis für den Regis­trar berück­sich­tigt
    Nicht ent­hal­ten:
    – Pre­mi­um-Domain­ver­käu­fe (wer­den von den TLD-Betrei­bern
    nicht gemel­det)
    – Regis­trie­run­gen von Pre­mi­um-Domains durch TLD-Betrei­ber
    (wer­den von die­sen nicht gemeldet)

3. Aktive Domains

  • Wert = Pro­zent­satz akti­ver Domains
  • Metho­de: Alle akti­ven Domains ohne gepark­te und nicht-auf­lö­sen­de Domains. Je höher der Wert, des­to höher die Platzierung
  • Quel­le: Aus­wer­tung basie­rend auf https://czds.icann.org, Mai 2026
  • Anmer­kung: Bis­her gibt es kei­nen Indus­trie­stan­dard; ein Wert von mehr als 50 Pro­zent wird aller­dings als über­durch­schnitt­lich betrachtet

4. Bei Google gelistete Seiten pro Domain

  • Wert = Zahl der Sei­ten bei Goog­le / Zahl der Domains
  • Metho­de: Je mehr Sei­ten bei Goog­le gelis­tet sind, des­to höher die Platzierung
  • Quel­le: google.com (Syntax:site:.tld), NCR, ChatGPT, Mai 2026
  • Anmer­kung: Je höher der Wert, des­to bes­ser, da er einer erhöh­ten Nut­zung, Akti­vi­tät sowie mehr Inhal­ten entspricht

5. Tranco-Ranks

  • Wert = abso­lu­ter Wert
  • Metho­de: je höher der Wert, des­to höher die Platzierung
  • Quel­le: tranco-list.eu
  • Anmer­kung: Tran­co agg­re­giert Daten aus den fünf Quel­len Cis­co Umbrel­la, Maje­s­tic, Far­sight, Chro­me User Expe­ri­ence Report und Cloud­fla­re Radar

6. Domains pro Einwohner

  • Wert = Zahl der Domains pro 1.000 Ein­woh­ner einer Stadt
  • Metho­de: Je mehr Domains pro 1.000 Ein­woh­ner, des­to höher die Platzierung
  • Quel­le: https://de.wikipedia.org/wiki/Wien,
    https://de.wikipedia.org/wiki/Johannesburg#Bevölkerung,
    Alle ande­ren: Rele­van­te City Pages auf en.Wikipedia.org (Popu­la­ti­on
    Value, or esti­ma­te if shown).
  • Anmer­kung: Die­ser Wert umfasst die Stadt ohne Metropolregion

7. Bruttosozialprodukt pro Domain

  • Wert = Brut­to­so­zi­al­pro­dukt der Stadt im Jahr 2021–2023 / Zahl der Domains
  • Metho­de: Je gerin­ger das Brut­to­so­zi­al­pro­dukt pro Domain ist, des­to höher das Ran­king – dies zeigt näm­lich, dass auch bei ein­kom­mens­schwä­che­ren Ein­woh­nern ein Bedarf an Domains besteht
  • Quel­len: https://stats.oecd.org/index.aspx?queryid=119047,
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_Japanese_prefectures_by_GDP,
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_German_cities_by_GDP
  • Anmer­kung: Die­ser Wert umfasst die Stadt ohne Metropolregion

8. Vergleich Stadt-Endung versus Länder-Endung

  • Wert = Pro­zent­satz bestimmt durch die Zahl der cityTLD-Domains pro 1.000 Ein­woh­ner geteilt durch die Zahl der ccTLD-Domains pro 1.000 Einwohner
  • Metho­de: Je mehr Domains unter der Stadt-Endung ver­hält­nis­mä­ßig zu der Län­der-Endung bestehen, des­to höher das Ranking
  • Quel­len: https://domain-recht.de/domain-statistik,
    https://www.registry.net.za/zarc_domain_stats.php,
    https://www.trabis.gov.tr/ozet, https://www.twnic.tw/,
    https://tdra.gov.ae/en/aeda
  • Anmer­kung: Die­ser Wert wird dadurch beein­flusst, dass Län­der-Endun­gen unter­schied­li­che Stel­len­wer­te im jewei­li­gen Land haben können
Ranking Digitale Stadtmarken 2026

Die Top 10 Digitalen Stadtmarken

Platz 1: .tokyo
In die­sem Jahr nimmt .tokyo erst­mals den Spit­zen­platz ein. Die von dem Tokio­ter Unter­neh­men GMO betrie­be­ne Stadt-Endung ist damit die ers­te asia­ti­sche Endung auf dem ers­ten Platz. Zwei ers­te Plät­ze für die Anzahl der Domains und bei Tran­co gelis­te­ten Domains tra­gen dazu bei. Eben­so ein zwei­ter Platz für den Umsatz und ein sechs­ter Platz im Domain-Ver­gleich mit der natio­na­len Län­de­ren­dung .jp.
https://hello.tokyo

Platz 2: .ber­lin
Nach vie­len Jah­ren Dau­er­gast auf dem ers­ten Platz wech­selt .ber­lin in die­sem Jahr auf den zwei­ten Platz. Aus­schlag­ge­bend für die Plat­zie­rung sind ein ers­ten Platz für den Umsatz,  ein zwei­ter Platz für das BIP/Domains und zwei drit­te Plät­ze für Anzahl der Domains und Domain-Sicht­bar­keit via Tran­co.
https://dot.berlin

Platz 3: .brussels
Die bel­gi­sche Haupt­stadt­en­dung .brussels konn­te sich in die­sem Jahr um einen Platz auf den drit­ten Platz ver­bes­sern. Zu der Plat­zie­rung tra­gen ein ers­ter Platz für die Anzahl der Domains pro Ein­woh­ner bei, der sechs­te Platz beim Goog­le-Ran­king sowie zwei sieb­te Plät­ze für die Domain-Sicht­bar­keit via Tran­co sowie der Domain-Ver­gleich mit der Län­de­ren­dung .be.
https://nic.brussels

Platz 4: .ams­ter­dam
Die nie­der­län­di­sche Endung .ams­ter­dam konn­te sich in die­sem Jahr um zwei Plät­ze vom sechs­ten auf den vier­ten Platz ver­bes­sern. Aus­schlag­ge­bend für das gute Ergeb­nis ist ein drit­ter Platz für das BIP/Domains und zwei sechs­te Plät­ze für die Anzahl der Domains und die Anzahl der Domains/Einwohner.
https://www.geefmijmaar.amsterdam

Platz 5: .gent
Mit .gent fin­det sich eine zwei­te bel­gi­sche Stadt-Endung unter den Top 10. Nach einem zehn­ten Platz im Vor­jahr konn­te sie sich deut­lich ver­bes­sern, und erreicht in die­sem Jahr den fünf­ten Platz. Die­ses Ergeb­nis haben ein zwei­ter Platz für die Anzahl akti­ver Domains, ein vier­ter Platz für das Goog­le-Ran­king, ein sieb­ter Platz für das BIP/Domains sowie ein neun­ter Platz für die Anzahl der Domains/Einwohner aus­ge­macht.
http://www.nic.gent

Platz 6: .nyc
Die Stadt-Endung .nyc hat sich in die­sem Jahr vom sieb­ten Platz um einen Platz ver­bes­sert. Grund für die gute Plat­zie­rung  sind ein zwei­ter Platz für die Anzahl der Domains, ein drit­ter Platz für den Umsatz und zwei vier­te Plät­ze für die Domain-Sicht­bar­keit via Tran­co und die Anzahl der Domains im Ver­gleich mit der Län­de­ren­dung .us.
https://www.ownit.nyc

Platz 7: .koeln
Vom fünf­ten Platz ist .koeln in die­sem Jahr auf den sieb­ten Platz abge­stie­gen. Zu der wei­ter­hin guten Plat­zie­rung haben ein ers­ter Platz für das BIP/Domains bei­getra­gen, ein sieb­ter Platz für die Anzahl der Domains sowie ein ach­ter Platz für die Anzahl der Domains pro Ein­woh­ner.
https://nic.koeln

Platz 8: .ham­burg
Nach eine drit­ten Platz im Vor­jahr erzielt die han­sea­ti­sche Stadt­mar­ke .ham­burg die­ses Jahr den ach­ten Platz. Zwei sechs­te Plät­ze – für den Umsatz und das BIP/Domains – sowie zwei neun­te Plät­ze für die Anzahl Domains und die Anzahl akti­ver Domains – sind dafür ver­ant­wort­lich.
https://nic.hamburg

Platz 9: .oki­na­wa
Die japa­ni­sche Stadt .oki­na­wa ist nach einem Jahr Pau­se erneut im Top 10-Ran­king ver­tre­ten. Nach einem fünf­ten und zehn­ten Platz erreicht sie in die­sem Jahr den 9. Platz. Für das Ergeb­nis sind der ers­te Platz für akti­ve Domains ursäch­lich, eben­so wie die Anzahl der Domains/Einwohner. Die Tat­sa­che, dass .oki­na­wa im Ver­gleich zur japa­ni­schen Län­de­ren­dung .jp sehr beliebt ist, trägt eben­falls zu dem guten Ran­king bei.
http://punkt.wien

Platz 10: .paris
Die fran­zö­si­sche Stadt-Endung .paris konn­te sich nach zwei Jah­ren Pau­se wie­der unter den Top 10 plat­zie­ren und ist damit zum fünf­ten Mal in den Top 10 vertreten.Drei fünf­te Plät­ze für die Anzahl der Domains, den Domain­um­satz sowie die Domain-Sicht­bar­keit via Tran­co haben zu die­sem Ergeb­nis bei­getra­gen.
https://the.vegas

Die Sieger der acht Einzelkategorien

Um das Gesamt­ergeb­nis der Top 10 „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2025“ zu ermit­teln, wur­de für jede cityTLD die Gesamt­punkt­zahl aus den acht zur Ana­ly­se her­an­ge­zo­ge­nen Ein­zel­ka­te­go­rien ermit­telt. Die acht Sie­ger der jewei­li­gen Ein­zel­ka­te­go­rien sind:

Kategorie 1 – „Registrierte Domains”: .tokyo

Mit 89.847 regis­trier­ten .tokyo-Inter­net­adres­sen ver­zeich­net die Digi­ta­le Stadt­mar­ke der japa­ni­schen Haupt­stadt den höchs­ten Wert.

Kategorie 2 – „Umsatz”: .berlin

Mit einem Umsatz von 1,9 Mil­lio­nen US-Dol­lar belegt erneut .ber­lin den Spitzenplatz. 

Kategorie 3 – Aktive Domains”: .okinawa

Domains wer­den dann aktiv genutzt, wenn tat­säch­lich eine Web­sei­te dahin­ter­steht. Dass sich .oki­na­wa in die­sem Jahr so gut posi­tio­nie­ren konn­te, liegt auch an der sehr guten Zahl von knapp 59 Pro­zent akti­ver Webseiten.

Kategorie 4 – „Bei Google gelistete Seiten pro Domain“: .madrid

Eine der aus unse­rer Sicht qua­li­ta­tiv wich­ti­gen Kate­go­rien für das Manage­ment einer Digi­ta­len Stadt­mar­ke ist die Anzahl der bei Goog­le gelis­te­ten Sei­ten pro Domain. Sie steht auch dafür, wie viel Con­tent unter der jewei­li­gen Endung vor­han­den ist. Unter .madrid haben die 3.235 regis­trier­ten Domains über 55 Mil­lio­nen Sei­ten bei Google. 

Kategorie 5 – „Tranco-Rank (Majestic und andere Quellen)“: .tokyo

Mit 119 Domains lan­det .tokyo auf Platz eins des Tran­co-Ran­king, vor .moscow
und .nyc.

Kategorie 6 – „Domains pro Einwohner“: .brussels

Von Vor­teil für .brussels ist in die­ser Kate­go­rie der rela­tiv klei­ne Stadt­kern der Stadt und die gerin­ge Nut­zung der Län­der-Endung. Mit knapp 30 Domains pro 1.000 Ein­woh­ner liegt .brussels auf dem ers­ten Platz.

Kategorie 7 – „Bruttosozialprodukt pro Domain“: .koeln

Mit gut 3,8 Mil­lio­nen US-Dol­lar Brut­to­so­zi­al­pro­dukt pro Domain belegt die Endung .koeln den ers­ten Rang, dicht gefolgt von der eben­falls in Deutsch­land ansäs­si­gen Endung .ber­lin.

Kategorie 8 – „Stadt-Endung versus Länder-Endung“: .miami

In Miami ist die Digi­ta­le Stadt­mar­ke .miami fünf­mal belieb­ter als die Län­der-Endung .us, wobei die­se in den USA gene­rell nicht so beliebt ist wie die Endun­gen .com, .net und .org. Das Ergeb­nis zeigt, dass eine loka­le Mar­ke der natio­na­len Mar­ke durch­aus den Rang ablau­fen kann. 

Vergleich der Top 10 CityTLDs nach den acht Parametern wie Domains, Umsatz, aktive Domains und Google-Ranking

Digitale Stadtmarkenzwillinge

In den Städ­ten Bar­ce­lo­na, Istan­bul, Köln, Mos­kau und Abu Dha­bi gibt es jeweils zwei Digi­ta­le Stadt­mar­ken: .barcelona/.bcn, .istanbul/.ist, .koeln/.cologne, moscow/.mockba und .abudhabi/ .يبظ

Hin­ter Stadt­mar­ken­zwil­lin­gen ste­hen unter­schied­li­che Kon­zep­te: Ein Kon­zept sieht vor, dass jeweils eine der Endun­gen von der jewei­li­gen Stadt­re­gie­rung genutzt wird. Die ande­re Endung steht für „Jeder­mann“ zur Regis­trie­rung offen und kann auch für das Tou­ris­mus­mar­ke­ting ver­wen­det wer­den. Ande­re Kon­zep­te
wie­der­um sehen vor, bei­de Endun­gen „Jeder­mann“ zugäng­lich zu machen, um so unab­hän­gig von der gespro­che­nen Spra­che Zugang zu der Stadt­mar­ke zu gewähren.

Tabelle zu Stadtmarkenzwillingen: .barcelona und .bcn, .istanbul und .ist, .koeln und .cologne, .moscow und .mockba, .abudhabi und .يبظوبا

Wachstum der Digitalen Stadtmarken

Die Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2026“ stellt einen direk­ten Ver­gleich aller Städ­te im Hin­blick auf die zur Ana­ly­se her­an­ge­zo­ge­nen Para­me­ter her. Die Stu­die ermög­licht Städ­ten den Aus­tausch dar­über, wel­che Aus­wir­kun­gen eine cityTLD auf das Stadt­le­ben, die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger und Wirt­schaft haben kann, wie sie von den Stak­hol­dern der Stadt und für ihre Kom­mu­ni­ka­ti­ons­zie­le ein­ge­setzt wer­den kann und damit zur Digi­ta­len Stadt­mar­ke der Stadt wird.

In den ver­gan­ge­nen zwölf Mona­ten ist die Zahl der Domains mit Stadt-Endun­gen von 463.828 auf 438.581 gesun­ken. Maß­geb­lich dafür ist die mas­si­ve Domain-Löschung unter zahl­rei­chen Stadt-Endun­gen, wie u. a. aus der obe­ren Tabel­le ersicht­lich ist.

Missbrauch unter Digitalen Stadtmarken

Alle seit dem Jahr 2014 ein­ge­führ­ten Top-Level-Domains haben Vor­ga­ben von ICANN, wie sie Abu­se moni­to­ren wer­den müs­sen, also auch alle Digi­ta­len Stadtmarken.

Sie nut­zen dafür Abu­se-Moni­to­ring und ‑Manage­ment-Sys­te­me, die per­ma­nent beob­ach­ten, ob die unter der Stadt­mar­ke regis­trier­ten Domains für miss­bräuch­li­che Zwe­cke ver­wen­det wer­den. Die Sys­te­me decken so etwa­igen Miss­brauch von Domains auf und unter­stüt­zen die Betrei­ber dabei, den Miss­brauch zeit­nah den betrof­fe­nen Pro­vi­dern mit­zu­tei­len. Die­se wie­der­um bear­bei­ten die Fäl­le zusam­men mit ihren Kunden.

Die Ana­ly­se der Digi­ta­len Stadt­mar­ken zeigt, dass sie im Gegen­satz zu vie­len ande­ren neu­en Inter­neten­dun­gen deut­lich sel­te­ner von miss­bräuch­li­chen Nut­zun­gen wie Spam, Phis­hing und Mal­wa­re betrof­fen sind.

Inner­halb eines Jah­res haben unse­re Sys­te­me gut 2.100 Mel­dun­gen bei 438.581 Domains regis­triert. Die­se Mel­dun­gen umfas­sen neben eini­gen ech­ten Fäl­len in der Mehr­zahl soge­nann­te „Fal­se Posi­ti­ves“. Dar­un­ter ver­steht man Mel­dun­gen, die sich bei­spiels­wei­se auf die IP-Adres­se, aber nicht die Domain bezie­hen, und daher unzu­tref­fend sind.

Unter den 40 Stadt­mar­ken erreich­ten ledig­lich 27 Stadt­mar­ken über­haupt Abu­se-Mel­dun­gen, spricht knapp ein Drit­tel aller Stadt­mar­ken sind gar nicht betroffen.

Im Zeit­raum zwi­schen Mai 2025 und Mai 2026 tei­len sich die Abu­se-Fäl­le unter den Digi­ta­len Stadt­mar­ken wie neben­ste­hend auf.

Eine detail­lier­te Prü­fung, ob es sich um „ech­te“ Fäl­le oder „Fal­se Posi­ti­ves“ han­delt, wur­de nicht vor­ge­nom­men. Die „ech­ten“ Abu­se-Fäl­le dürf­ten nur einen Bruch­teil der erfass­ten Fäl­le
aus­ma­chen.

Digi­ta­le Stadt­mar­ken zeich­nen sich durch wenig miss­bräuch­li­che Nut­zun­gen aus, sind also im Ver­gleich zu ande­ren Endun­gen eine gute Wahl.

Grafik zeigt Vergleich Abuse-Fälle bei Digitalen Stadtmarken

Erfolgsfaktoren einer Digitalen Stadtmarke

Der Erfolg einer Digi­ta­len Stadt­mar­ke hängt neben den acht mess­ba­ren Kri­te­ri­en von wei­te­ren Fak­to­ren ab.

Nutzungsrate und Sichtbarkeit

Einer der Schlüs­sel­fak­to­ren für die Attrak­ti­vi­tät einer Digi­ta­len Stadt­mar­ke ist eine hohe Nut­zungs­ra­te. In digi­ta­len Medi­en wie Such­ma­schi­nen­er­geb­nis­sen, News­let­tern, oder sozia­len Medi­en – durch sie wird die Stadt­mar­ke sicht­bar und trägt damit zur digi­ta­len Repu­ta­ti­on und Mar­ke der Stadt bei. Auch Off­line-Medi­en wie Pla­ka­te, Anzei­gen oder Beschrif­tun­gen auf Fahr­zeu­gen tra­gen zu einer hohen Nut­zungs­ra­te bei. 

Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit der Nutzung

Ein wei­te­rer Fak­tor für den Erfolg einer Digi­ta­len Stadt­mar­ke ist die Wahr­schein­lich­keit und Häu­fig­keit, mit der sie genutzt wird. Je öfter und selbst­ver­ständ­li­cher die Digi­ta­le Stadt­mar­ke von Unter­neh­men, Orga­ni­sa­tio­nen, Bürger:innen und der Stadt selbst genutzt wird, des­to mehr wird sie zum inte­gra­len Bestand­teil der digi­ta­len Stadt. Wie eine öffent­li­che Nut­zung aus­se­hen kann, zei­gen die Bei­spie­le aus New York, Bos­ton, Ham­burg und Berlin.

Nutzung durch Stadtverwaltung

Oft­mals ist die Stadt­ver­wal­tung für die Bekannt­heit einer cityTLD ent­schei­dend: Wie sehr Domains mit einer Stadt-Endung und damit auch die Digi­ta­le Stadt­mar­ke wahr­ge­nom­men wer­den, hängt auch davon ab, wie inten­siv die Ver­wal­tung die Stadt-Endung nutzt. Bei­spiels­wei­se führt das Stich­wort „Inno­va­ti­on bei eini­gen Digi­ta­len Stadt­mar­ken“ zu Adres­sen, die von Städ­ten für Inno­va­tions-Akti­vi­tä­ten genutzt werden.

Nutzung durch Stadtmarketing

Stadt­mar­ke­ting­ver­ant­wort­li­che neh­men für orts­be­zo­ge­ne Mar­ke­ting­kam­pa­gnen ger­ne die Vor­tei­le einer kur­zen Domain in Anspruch, die unter der natio­na­len Endung oft­mals schon ver­ge­ben oder nur mit Bin­de­stri­chen noch frei ist. Die loka­len Adres­sen sind kurz und prä­gnant, wie welterbe.hamburg, visitbrooklyn.nyc, talent.berlin, företagsservice.stockholm und kmu-innovation.zuerich.

Übersicht Beispiele für Erfolgsfaktoren einer Digitalen Stadtmarke: Nutzungsrate, Sichtbarkeit, Wahrscheinlichkeit und Häufigkeit der Nutzung

Stadtmarken unterstützen lokale Recruiting-Kampagnen

Digi­ta­le Stadt­mar­ken sind für Selbst­stän­di­ge beson­ders geeig­net, weil sie Nähe, Ver­trau­en und regio­na­le Ver­an­ke­rung auf einen Blick ver­mit­teln. Vie­le Selbst­stän­di­ge erbrin­gen ihre Dienst­leis­tun­gen aus­schließ­lich vor Ort, wie Ärz­te, Hand­wer­ker, Bera­ter und Anwäl­te. Eine digi­ta­le Stadt­mar­ke kann ihre loka­le Auf­find­bar­keit stär­ken, die Mar­ke kla­rer posi­tio­nie­ren und die Serio­si­tät unter­strei­chen. Gleich­zei­tig wirkt sie modern und prä­gnant, ohne über­la­den zu sein, und passt damit gut zu einer per­sön­li­chen, kla­ren Außen­dar­stel­lung. Für Anwäl­te sind die­se Punk­te beson­ders wich­tig, da Man­dan­ten oft einen Ansprech­part­ner suchen, der nicht nur fach­lich kom­pe­tent wirkt, son­dern auch in ihrer Stadt prä­sent ist. Wie bei­spiels­wei­se lawoffice.kyoto, lawyers.melbourne und anwalt.cologne.

Übersicht Beispiele wie Digitale Stadtmarken lokale Recruiting-Kampagnen, Events und touristische Angebote unterstützen

Digitale Stadtmarken kommunizieren lokale Events

Digi­ta­le Stadt­mar­ken sind beson­ders gut geeig­net, um loka­le Events zu kom­mu­ni­zie­ren, da sie eine sofor­ti­ge und kla­re Iden­ti­fi­ka­ti­on mit der jewei­li­gen Stadt ermög­li­chen. Nut­zer erken­nen auf einen Blick, dass es sich um ein loka­les Ange­bot han­delt, was Ver­trau­en schafft und die Ziel­grup­pe gezielt anspricht. Für Event-Ver­an­stal­ter bie­ten Digi­ta­le Stadt­mar­ken die Mög­lich­keit, ein­präg­sa­me und the­ma­tisch pas­sen­de Web­adres­sen zu nut­zen, die noch vie­le attrak­ti­ve Key­word-Kom­bi­na­tio­nen bereit­hal­ten. Zudem eig­nen sie sich ide­al für Akti­ons­sei­ten oder Landing­pa­ges, die spe­zi­ell auf loka­le Ziel­grup­pen und Ereig­nis­se aus­ge­rich­tet sind.

Die­sen Effekt nut­zen Ange­bo­te wie hafengeburtstag.hamburg, bosphorun.istanbul, 1945.melbourne und 2026worldcup.miami.

Übersicht Beispiele wie Digitale Stadtmarken lokale Recruiting-Kampagnen, Events und touristische Angebote unterstützen

Mit Stadtmarken sind touristische Angebote intuitiv zu verorten

Die Digi­ta­le Stadt­mar­ke signa­li­siert direkt die loka­le Aus­rich­tung des Ange­bots und erleich­tert es Tou­ris­ten und Ein­hei­mi­schen, rele­van­te Infor­ma­tio­nen schnell zu fin­den. Sie stellt einen kla­ren Bezug zur Stadt her und schaf­fen dadurch Ver­trau­en und Iden­ti­fi­ka­ti­on bei poten­zi­el­len Teil­neh­mern. Digi­ta­le Stadt­mar­ken sind ide­al geeig­net für tou­ris­ti­sche Ange­bo­te, da sie die Sicht­bar­keit in Such­ma­schi­nen für loka­le Such­an­fra­gen erhö­hen und ein­präg­sa­me, the­ma­tisch pas­sen­de Web­adres­sen ermöglichen.

Die­sen Effekt machen sich Anbie­ter wie citypass.barcelona, broadway.boston, tourvirtual.barcelona, thediamond.amsterdam und visiting.istanbul zu Nutze.

Übersicht Beispiele wie Digitale Stadtmarken lokale Recruiting-Kampagnen, Events und touristische Angebote unterstützen

Ausblick

Lokales Geschäft & Stadtmarke – it’s a match!

Für klei­ne loka­le Geschäf­te geht es ins­be­son­de­re um ihre loka­le Sicht­bar­keit. Durch die ein­deu­ti­ge Orts­ken­nung in der Inter­net­adres­se kön­nen sich klei­ne Unter­neh­men klar vom Wett­be­werb abhe­ben und ihre Web­adres­se ein­präg­sam und lokal rele­vant gestal­ten. Sie ver­mit­teln die regio­na­le Zuge­hö­rig­keit und Ver­bun­den­heit zur eige­nen Stadt, was Ver­trau­en bei Kun­den schafft, und die loka­le Iden­ti­fi­ka­ti­on stärkt. Auch die Nut­zung für geziel­te regio­na­le Mar­ke­ting­ak­tio­nen oder Landing­pa­ges ist mit City TLDs beson­ders ein­fach und effektiv.

Loka­le Händ­ler in nahe­zu allen Städ­ten mit einer Digi­ta­len Stadt­mar­ke set­zen auf die­sen Effekt. Wie bei­spiels­wei­se unum.osaka, 019.gent, avsol.durban, yoraku.kyoto, carbon.joburg, ao.miami, e69.berlin, freelancer.zuerich, lightbox.istanbul, translations.boston, yutaka.london, peritosinformaticos.madrid und uncapped.capetown.

Das voll­stän­di­ge Ran­king mit den Punkt­zah­len für alle acht Para­me­ter, alle 40 cityTLDs sowie die Hand­lungs­emp­feh­lun­gen und Check­lis­ten für Stadt­mar­ke­ting­ver­ant­wort­li­che und ‑digi­ta­li­sie­rer kön­nen über info@dotzon.consulting bestellt wer­den. Außer­dem steht die Stu­die „Digi­ta­le Stadt­mar­ken 2026” als PDF-Datei zum Down­load bereit.