Der von uns gepräg­te Begriff der Digi­ta­len Stadt­mar­ke führt die Ein­zel­be­grif­fe „digi­tal“, „Stadt“ und „Mar­ke“, aber auch Begriffs­paa­re wie „Digi­ta­le Stadt“, „Digi­ta­le Mar­ke“ und „Stadt­mar­ke zusam­men. Die Domain-Endung .ber­lin ist so eine digi­ta­le Mar­ke der Stadt. Die Digi­ta­le Stadt­mar­ke ist die Erwei­te­rung der vor­mals ana­lo­gen Stadt­mar­ke um Attri­bu­te, die durch digi­ta­le Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen geschaf­fen wer­den. Die Digi­ta­le Stadt­mar­ke defi­niert Urba­ni­tät neu und steht bei Ein­woh­nern, Besu­chern, Arbeit­neh­mern, Inves­to­ren u. a. für geho­be­ne Lebens­qua­li­tät, Bür­ger­nä­he, Effi­zi­enz, Umwelt­freund­lich­keit sowie Stand­ort­at­trak­ti­vi­tät. Die Digi­ta­le Stadt­mar­ke basiert dar­auf, dass wich­ti­ge Infra­struk­tu­ren in den Berei­chen Mobi­li­tät, Ener­gie, Gesund­heit und Bil­dung mit neu­es­ten digi­ta­len Tech­no­lo­gien aus­ge­stat­tet sind und dem Mar­ken­ver­spre­chen, dass das Leben in der Stadt durch die Digi­ta­li­sie­rung erleich­tert und beque­mer wird. Typi­sche Bei­spie­le hier­für sind, dass Behör­den­gän­ge voll­stän­dig online erle­digt wer­den kön­nen, Arzt­ter­mi­ne von zu Hau­se aus über Tele-Moni­to­ring statt­fin­den, bestell­te Waren noch am sel­ben Tag gelie­fert wer­den und digi­ta­le Bil­dungs­an­ge­bo­te der Stadt.dig stadt

 Eine eige­nen Inter­net-Endung kann ein beson­de­res Dif­fe­ren­zie­rungs­kri­te­ri­um der Digi­ta­len Stadt­mar­ke sein. Sie ver­bin­det die digi­ta­len Ange­bo­te aus der Stadt intui­tiv mit der Stadt­mar­ke, über Inter­net­adres­sen wie www.anmelden.koeln, www.musicals.berlin oder www.polizei.hamburg. In Lon­don bie­tet die Stadt­mar­ke­ting­or­ga­ni­sa­ti­on Lon­don & Part­ner seit dem Jahr 2014 Inter­net-Adres­sen unter der eige­nen Endung .lon­don an und hat in die­sem Zug die digi­ta­le Stadt­mar­ke .lon­don dem Stadt­lo­go von Lon­don angeglichen: 

dig stadt

dig stadt

Ande­re digi­ta­le Aus­prä­gun­gen der Stadt­mar­ke sind Pro­fil­na­men wie twitter.com/hannover oder ein Hash­tag #frank­furt: 

dig stadt

Um ihrer Digi­ta­li­tät auch einen opti­schen Aus­druck zur ver­lei­hen, wirbt das Frank­fur­ter Stadt­mar­ke­ting mit noch nicht, aber viel­leicht bald exis­tie­ren­den Inter­net-Adres­sen. Der Punkt zwi­schen den Wor­ten sym­o­li­siert eine moder­ne Kom­mu­ni­ka­ti­on, wie sie Ber­lin, Ham­burg und Köln in Deutsch­land bereits haben: 

dig stadt

Für die Mar­ken­füh­rung und das Stand­ort­mar­ke­ting bringt die Digi­ta­li­sie­rung der Stadt neue Her­aus­for­de­run­gen mit sich. Für die Ver­ant­wort­li­chen geht es dar­um, die Viel­schich­tig­keit des Digi­ta­len in das Kon­zept des urba­nen Rau­mes zu inte­grie­ren. Die Digi­ta­li­sie­rung wirft die Fra­ge auf, wie die Grund­the­men Mar­ke, Stadt und Digi­ta­li­sie­rung in der neu­en, jetzt digi­tal erwei­ter­ten Stadt­mar­ke zusam­men­zu­füh­ren sind. Eine erwei­ter­te eng­lisch-spra­chi­ge Ver­si­on des Arti­kels gibt es unter http://smartcityhub.com/collaborative-city/digital-city-brand/ 

dig stadt

www.staedte.digital www.stadtmarke.digital