Die Moti­va­tio­nen für Top-Level-Domains für Städ­te und Mar­ken wei­sen vie­le Par­al­le­len auf, da auch Städ­te als Mar­ken gese­hen wer­den und sich das Feld des Place Bran­ding und City Mar­ke­ting in den letz­ten Jah­ren stark wei­ter­ent­wi­ckelt hat. Die wich­tigs­ten Argu­men­ten sei­en hier ein­mal zusammengefasst:

Bran­ding

  • Aus­bau und Schutz der eige­nen Marke
  • Glo­ba­le „Uni­que Sel­ling Pro­po­si­ti­on“ (USP)
  • Welt­weit ein­heit­li­che Kommunikation
  • Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie

Sicher­heit

  • Sicher­heit in E‑Commerce/Kommunikation durch Stan­dards wie DNSSEC
  • Sta­bi­li­tät und Unabhängigkeit
  • Ver­min­de­rung Spam, Phis­hing, Betrug

Ein­nah­men

  • Neue Erlös­quel­len durch Top-Level-Domain basier­te Businessmodelle

Kosten/Recht

  • Gerin­ge­re Kos­ten für das glo­ba­le Mar­ken- und Domainmanagement

First come, first served

  • Die neu­en Top-Level-Domains wer­den nach dem bewähr­ten Wind­hund-Prin­zip ver­ge­ben, d.h. wer in den kom­men­den Bewer­bungs­run­den jeweils zuerst .STADT oder .MARKE bean­tragt, erhält mit hoher Wahr­schein­lich­keit auch den Zuschlag
  • Anträ­ge für iden­ti­sche oder ähn­li­che Top-Level-Domains wer­den in spä­te­ren Bewer­bungs­run­den nicht mehr zugelassen