Die Digi­ta­le Stadt­mar­ke ist die Erwei­te­rung der vor­mals ana­lo­gen Stadt­mar­ke um Attri­bu­te, die durch digi­ta­le Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen geschaf­fen wer­den. Die Digi­ta­le Stadt­mar­ke defi­niert Urba­ni­tät neu und steht bei Ein­woh­nern, Besu­chern, Arbeit­neh­mern, Inves­to­ren u. a. für geho­be­ne Lebens­qua­li­tät, Bür­ger­nä­he, Effi­zi­enz, Umwelt­freund­lich­keit sowie Stand­ort­at­trak­ti­vi­tät. Dies Bild för­der­te die aktu­el­le Stu­die „Digi­tal Government Baro­me­ter” der Unter­neh­mens­be­ra­tung Sopra-Ste­ria zur digi­ta­len Trans­for­ma­ti­on des öffent­li­chen Sek­tors in Deutsch­land, Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en und Nor­we­gen zu Tage.

Digitale Stadtmarke als Digital Government Barometer

Sopra Ste­ria Con­sul­ting nahm mit der Stu­die auch das Ziel der Bun­des­re­gie­rung, mit der Digi­ta­len Agen­da ein bür­ger­freund­li­ches, digi­ta­les Deutsch­land zu schaf­fen, in dem Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sämt­li­che Ver­wal­tungs­vor­gän­ge digi­tal erle­di­gen kön­nen, unter die Lupe. Dabei wur­de, wie in den Vor­jah­ren, der Digi­ta­li­sie­rungs­fort­schritt in vier Län­dern aus Sicht der Bür­ger abge­fragt. Her­aus kam, dass die Bevöl­ke­rung in Deutsch­land unge­dul­di­ger und kri­ti­scher, was den digi­ta­len Fort­schritt bei Online-Diens­ten in Bund, Län­dern und Kom­mu­nen angeht. Jeder zwei­te Bür­ger schätzt die digi­ta­le Ent­wick­lung in der öffent­li­chen Ver­wal­tung als fort­schritt­lich ein – wahr­ge­nom­men wird also, dass sich etwas tut in deut­schen Amtsstuben.

Anders sieht es bei der Fra­ge aus, ob die digi­ta­le Trans­for­ma­ti­on in der öffent­li­chen Ver­wal­tung aus­rei­chend vor­an­kommt: In Nor­we­gen sind 75 Pro­zent der Bür­ger der Ansicht, in Frank­reich  66 Pro­zent, in Groß­bri­tan­ni­en 64 Pro­zent und in Deutsch­land sind nur 42 Pro­zent die­ser Meinung.

Etwas mehr als jeder zwei­te Bun­des­bür­ger (56%) nimmt aber wahr, dass Ver­wal­tun­gen ihnen heu­te mehr Online­diens­te anbie­ten als noch vor eini­gen Jah­ren. In den ande­ren unter­such­ten Län­dern Frank­reich, Groß­bri­tan­ni­en und Nor­we­gen sind es dage­gen jeweils mehr als 80%. Im Ver­gleich sehen die Deut­schen den Pro­zess der Digi­ta­li­sie­rung des E‑Government und den smar­ten Städ­ten und Regio­nen in ihrem Land beson­ders kritisch.

Für vie­le Deut­sche darf es aber ger­ne deut­lich schnel­ler digi­tal zuge­hen bei den Bür­ger­diens­ten. Die Stu­di­en­ergeb­nis­se zei­gen auch, dass ein deut­li­cher Wunsch nach mehr Online-Ver­wal­tungs­dienst­leis­tun­gen besteht: 85 Pro­zent der befrag­ten Bür­ge­rin­nen und Bür­ger wür­den sogar eine voll­di­gi­ta­li­sie­re Ver­wal­tung unterstützen.

Öfffentliche Verwaltung

 Quel­le: https://www.soprasteria.de/docs/librariesprovider33/infografiken/infografik-digital-government-barometer.pdf?sfvrsn=9

Alle Info­gra­phi­ken zur Stu­die fin­den Sie hier.