Wortwolke zu digitaler Souveränität Die Poli­tik iden­ti­fi­ziert die digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät als ein für die Zukunft unse­res Lan­des rich­tungs­wei­sen­des The­ma. Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie ver­öf­fent­lich­te bereits 2015 das Posi­ti­ons­pa­pier Leit­plan­ken für Digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät, in wel­chem die Schlüs­sel­vor­aus­set­zun­gen für digi­tal sou­ve­rä­nes Han­deln fest­ge­hal­ten wur­den. Wer aller­dings hofft, mit der Lek­tü­re bereits den Weg zur digi­ta­len Erkennt­nis beschrit­ten zu haben, der wird wohl ent­täuscht wer­den, denn kon­kre­te Hand­lungs­an­wei­sun­gen fin­den sich in dem Papier kaum. Dar­auf auf­bau­end haben wir Emp­feh­lun­gen für die Ent­wick­lung kon­kre­ter Hand­lungs­an­lei­tun­gen aus Sicht eines Digi­tal-Unter­neh­mens for­mu­liert. Dabei feh­len beson­ders für Inter­net­nut­zer im mitt­le­ren Alter – all jene also, für die ein siche­rer Umgang mit den digi­ta­len Mög­lich­kei­ten häu­fig auch berufs­be­dingt wich­tig ist – greif­ba­re Ansätze.

Was ist digitale Souveränität?

Sie beherrscht Staa­ten, Städ­te, die Wirt­schaft, Unter­neh­men – über­haupt alle Men­schen in ihren ver­schie­de­nen Rol­len als Pri­vat­per­so­nen, Kon­su­men­ten und Pro­sumen­ten, als Mit­ar­bei­ter und Bür­ger. Aber was steckt hin­ter dem blu­mi­gen Aus­druck? Wiki­pe­dia for­mu­liert: „Digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät bezeich­net im All­ge­mei­nen die Mög­lich­keit eines Men­schen, digi­ta­le Medi­en sou­ve­rän nut­zen zu kön­nen.“ Digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät wird also mit Medi­en­kom­pe­tenz gleich­ge­setzt, für die Wiki­pe­dia wie­der­um eine inhalt­lich ähn­li­che Defi­ni­ti­on bereit­hält: „Medi­en­kom­pe­tenz bezeich­net die Fähig­keit, Medi­en und ihre Inhal­te den eige­nen Zie­len und Bedürf­nis­sen ent­spre­chend sach­kun­dig zu nut­zen.“ Wer also digi­tal sou­ve­rän ist, der kann digi­ta­le Medi­en, Diens­te und tech­ni­sche Gerä­te kom­pe­tent und ver­ant­wor­tungs­voll nut­zen und damit in einer digi­ta­len Gesell­schaft eine akti­ve Rol­le ein­neh­men. Der Digi­tal­ver­bund Bit­kom sie­delt digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät in sei­nem Posi­ti­ons­pa­pier zur digi­ta­len Sou­ve­rä­ni­tät zwi­schen zwei Extre­men an: der digi­ta­len Fremd­be­stim­mung und der Aut­ar­kie. Wer auf Platt­for­men wie Face­book sorg­los alle mög­li­chen Details über sich ver­öf­fent­licht, ohne sein Vor­ge­hen dabei im Hin­blick auf Daten­ho­heit – und Sicher­heit bewer­ten zu kön­nen, wer sich gar dar­über wun­dert, dass in der Wer­bung rechts neben dem News­feed immer genau die Pro­duk­te auf­tau­chen, die man kürz­lich auf Goog­le gesucht hat, der ver­fügt im Hin­blick auf digi­ta­le Tech­no­lo­gien sicher nicht über aus­rei­chen­de Kom­pe­ten­zen. Im Gegen­satz dazu ist digi­tal aut­ark, wer sich etwa auf­grund von Sicher­heits­be­den­ken nie­mals Whats­App auf das eige­ne Smart­pho­ne laden wür­de, völ­lig unab­hän­gig davon, dass man der ein­zi­ge Ver­wei­ge­rer in einem Freun­des­kreis ist, der nur noch über die App kom­mu­ni­ziert. Ein digi­tal aut­ar­ker Inter­net­nut­zer stellt benö­tig­te Tech­no­lo­gien selbst her und nutzt sie auch dann, wenn sie weni­ger leis­tungs­fä­hig sind als bereits exis­tie­ren­de Ange­bo­te. Den Mit­tel­weg zwi­schen bei­den Extre­men wie­der­um beschreibt die digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät. Wer digi­tal sou­ve­rän ist, der ist mit dem Inter­net ver­traut und fühlt sich online dem­entspre­chend selbst­si­cher. Ein sol­cher Inter­net­nut­zer ist mit Mit­men­schen bes­tens ver­netzt, hat Ver­trau­en in die digi­ta­len Medi­en und ver­fügt über die nöti­gen Fähig­kei­ten, um selbst­be­stimmt zwi­schen ver­schie­de­nen Ange­bo­ten zu wäh­len. Whats­App, Snap­chat oder Peri­scope? War­um nicht, wenn man dar­über kei­ne Infor­ma­tio­nen ver­schickt, die die eige­ne Pri­vat­sphä­re gefähr­den? Digi­tal sou­ve­rän ist außer­dem, wer die Hoheit über sei­ne Daten besitzt und weiß, wer dar­auf Zugriff hat. Gera­de hier spie­len äuße­re Ein­flüs­se eine nicht unwe­sent­li­che Rol­le: Siche­re Über­tra­gungs­we­ge, ver­trau­ens­wür­di­ge Infra­struk­tu­ren, geeig­ne­te Ange­bo­te oder regu­la­to­ri­sche Maß­nah­men bil­den die Grund­la­gen, die einen sou­ve­rä­nen Umgang mit digi­ta­len Medi­en über­haupt erst gewährleisten.

Wie geht digitale Souveränität?

Vor­schlä­ge, wie digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät erwor­ben wer­den soll, sind zwar vor­han­den, rich­ten sich an ein­zel­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pen; für die Bevöl­ke­rung in ihrer Gesamt­heit feh­len ziel­füh­ren­de Anre­gun­gen. So sol­len, wenn es nach der Poli­tik geht, Eltern ihren Kin­dern bereits zu Hau­se zu digi­ta­ler Kom­pe­tenz ver­hel­fen und Leh­rer ihren Schü­lern im „Digi­tal­un­ter­richt“ rele­van­tes Wis­sen ver­mit­teln. Senio­ren wie­der­um sol­len ihre digi­ta­len Kennt­nis­se in Volks­hoch­schul­kur­sen aus­bau­en. Und alle dazwi­schen? Wie sol­len Eltern ihren Kin­dern digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät ver­mit­teln, wenn sie selbst kei­ne besit­zen? Hier feh­len Kon­zep­te und Ideen. Frei nach dem Mot­to „Jeder ist sei­nes eige­nen Glü­ckes Schmied“ wird auf Eigen­in­ter­es­se und Selbst­mo­ti­va­ti­on gesetzt: Wer im Netz nicht abge­hängt wer­den möch­te, der soll sich selbst mit digi­ta­len The­men wie bei­spiels­wei­se dem elek­tro­ni­schen Bezah­len, medi­zi­ni­schen Fern­dia­gno­sen oder auto­no­men Fahr­zeu­gen auseinandersetzen.

Notwendige Fähigkeiten

Aller­dings stürzt sich zuletzt ange­spro­che­ne Alters­grup­pe nicht halb so beden­ken­los in die neu­en Tech­no­lo­gien wie erhofft. Oft fehlt es schon an der Bereit­schaft und den Mit­teln zu Inves­ti­tio­nen in die not­wen­di­gen tech­ni­schen End­ge­rä­te, ohne die als Tor zur digi­ta­len Welt Ler­nen in die­sem Bereich gar nicht erst mög­lich ist. Wäh­rend Kin­der und Jugend­li­che zumeist neu­gie­rig dar­auf sind, neue Ent­wick­lun­gen selbst aus­zu­pro­bie­ren und anzu­wen­den, gilt unter Erwach­se­nen oft der Tenor: „Das neue Han­dy schaf­fe ich mir auf kei­nen Fall an, meins ist doch erst fünf Jah­re alt“, „Die­se Mes­sen­ger-App brau­che ich nicht, es gibt doch SMS“ oder „Das ist mir zu kom­pli­ziert, ich habe kei­ne Zeit mich da ein­zu­le­sen und ich ken­nen nie­man­den, der es mir erklärt“. Zu digi­ta­ler Sou­ve­rä­ni­tät füh­ren sol­che Ein­stel­lun­gen jeden­falls nicht. Im schlimms­ten Fall fin­den sich die­je­ni­gen, die sich vor den neu­es­ten Ent­wick­lun­gen ver­schlie­ßen, irgend­wann im digi­ta­len Gra­ben­bruch wie­der. Dort her­aus­zu­kom­men ist schwer, denn die Digi­tal­bran­che ent­wi­ckelt sich enorm schnell wei­ter. Aller­dings: Einen sol­chen Rück­stand zu ver­hin­dern ist mög­lich – und wer digi­tal sou­ve­rän ist, der gerät gar nicht erst ins Hin­ter­tref­fen. Wir haben im Fol­gen­den vier essen­ti­el­le Fähig­kei­ten zusam­men­ge­tra­gen, die einen digi­tal kom­pe­ten­ten Inter­net­nut­zer ausmachen:

Fähigkeit 1: Ich bin bereit, Endgeräte zu nutzen und kenne die damit verbunden physikalischen Handlungen. Hierzu zählen:

  • der all­ge­mei­ne Umgang mit aktu­el­len Gerä­ten – u. a. Smart­pho­ne, Tablet, Daten­bril­le und Sprachbox,
  • Kennt­nis­se dar­über, wie sich Gerä­te steu­ern las­sen – Hand‑, Sprach- und Gestensteuerung,
  • Kennt­nis­se dar­über, wie sich Gerä­te und Daten bio­me­trisch sichern lassen.

Fähigkeit 2: Ich besitze die Hoheit über meine Daten und weiß, wie ich sie vor Dritten schützen kann. Hierzu zählen:

  • das Bewusst­sein, dass zahl­rei­che Platt­for­men unter­schied­lich mit per­sön­li­chen Daten umge­hen, in der Regel in Abhän­gig­keit von ihrem Fir­men­sitz und dem dort gel­ten Rechtsrahmen
  • ein Über­blick dar­über, wel­che Daten wo im Hin­ter­grund gesam­melt wer­den und wo sie aktiv preis­ge­ge­ben werden,
  • eine bewuss­te Ent­schei­dung, an wen Daten wei­ter­ge­ge­ben wer­den – dabei gilt das Prin­zip der Datensparsamkeit,
  • Wis­sen dar­über, wie man Infor­ma­tio­nen zu sei­nen gespei­cher­ten Daten von einem Anbie­ter erhält,
  • Siche­rung und Por­tie­rung der eige­nen Daten,
  • Kennt­nis­se über alter­na­ti­ve Platt­for­men – etwa Mes­sen­ger-Diens­te aus Europa,
  • Nut­zung von siche­ren Pass­wör­tern – mind. zehn Zei­chen, Groß- und Klein­schrei­bung, Zif­fern, Sonderzeichen,
  • Wis­sen dar­über, wie man Sicher­heits­ein­stel­lun­gen setzt – etwa GPS-Tracking aus­schal­ten oder den Brow­ser­ver­lauf löschen,
  • Wis­sen, was eine 2‑Fak­tor-Authen­ti­fi­zie­rung ist.

Fähigkeit 3: Ich nutze eine sichere E‑Mail-Adresse

Prak­tisch jeder, der im Inter­net surft, hat auch eine eige­ne E‑Mail-Adres­se. Weil wir den­noch immer wie­der erle­ben, dass vie­le Nut­zer im Bezug dar­auf zu wenig auf­ge­klärt sind, gilt den E‑Mail-Pro­gram­men an die­ser Stel­le ein beson­de­res Augen­merk: E‑Mail-Adres­sen, die auf kos­ten­lo­sen E‑Mail-Diens­ten basie­ren, so genann­te Free­mai­ler, gibt es mil­lio­nen­fach – sie enden auf @gmail.com, @hotmail.com, @gmx.de oder @t‑online.de. Auf ihnen wird Wer­bung ein­ge­blen­det, es wer­den Inhal­te gescannt und für eige­ne Ange­bo­te aus­ge­wer­tet, und mög­li­cher­wei­se per­sön­li­che Daten an Drit­te wei­ter­ver­kauft. Digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät sucht man an die­ser Stel­le ver­geb­lich, denn in den meis­ten Fäl­len sind sich die Betrof­fe­nen nicht bewusst, dass sie die­sen Ein­grif­fen durch das Akzep­tie­ren der All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen zuge­stimmt haben. Auf eine E‑Mail-Adres­se ver­zich­ten muss den­noch nie­mand, denn die eige­ne Pri­vat­sphä­re kann ganz ein­fach geschützt wer­den: Es gibt einer­seits siche­re E‑Mail-Dienst-Anbie­ter aus Deutsch­land, bei denen man sich eine indi­vi­du­el­le E‑Mail-Adres­se mit deren Endung kos­ten­los zule­gen kann. Noch per­sön­li­cher geht es natür­lich auch: Für etwa 25 Euro im Jahr, also eine Han­dy­m­o­nats­ge­bühr, kann sich jeder eine indi­vi­du­el­le E‑Mail-Adres­se basie­rend auf einer eige­nen Inter­net­adres­se ein­rich­ten. So könn­te bei­spiels­wei­se Mar­tin Schnei­der die Inter­net­adres­se www.martinschneider.berlin besit­zen und sich dar­auf basie­rend die E‑Mail-Adres­se mail@martinschneider.berlin ein­rich­ten. Er hat damit jeder­zeit und lebens­lang die Hoheit über die Inhal­te sei­ner E‑Mail-Kom­mu­ni­ka­ti­on, kann sei­ne Daten sichern und auf ande­re Gerä­te übertragen.

Fähigkeit 4: Ich kann mich sicher im Netz bewegen

Das ver­trau­li­che und geschütz­te Bewe­gen im Netz ist digi­ta­les Know-how für Fort­ge­schrit­te­ne. Wäh­rend das siche­re bewe­gen im Netz tat­säch­lich wohl nur für den beson­ders besorg­ten Inter­net­nut­zer inter­es­sant ist, soll­te jeder zumin­dest bei Bedarf dazu in der Lage sein, ver­trau­lich und geschützt im Netz zu kom­mu­ni­zie­ren. Fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen sol­len dafür erfüllt sein:

  • Wis­sen, wie man End­ge­rä­te ver­schlüs­selt und dies auch tun,
  • Wis­sen, wel­che Netz­zu­gän­ge siche­rer bzw. unsi­che­rer sind,
  • Nut­zung von Platt­for­men und Such­ma­schi­nen, die kei­ne Nut­zer­da­ten tra­cken – etwa duckduckgo.com,
  • sich off­line notie­ren, wo man sich ange­mel­det und wel­che Daten man her­aus­ge­ge­ben hat,
  • siche­re Ver­wah­rung von Passwörtern.

Was kann der Staat tun?

Die Pflicht zur Wei­ter­bil­dung als digi­tal sou­ve­rä­ner Bür­ger bei sich selbst zu sehen schließt nicht aus, auch den Staat in die Ver­ant­wor­tung zu neh­men. Ein ein­zel­ner Nut­zer kann die Viel­zahl an mit dem Inter­net zusam­men­hän­gen­den Ange­bo­ten und Richt­li­ni­en kaum über­bli­cken – Soft­ware- und Hard­ware­ein­stel­lun­gen, AGBs, Anzahl genutz­ter Web-Appli­ka­tio­nen. Damit das Inter­net beden­ken­los genutzt wer­den kann, müs­sen nut­zer­freund­li­che, daten­spar­sa­me und gleich­zei­tig sicher­heits­ori­en­tier­te Kom­mu­ni­ka­ti­ons­sys­te­me bereit­ge­stellt wer­den. „Pri­va­cy and Secu­ri­ty by Design“ und „Pri­va­cy and Secu­ri­ty by Default“ soll­ten dabei als Leit­li­ni­en für die Her­stel­ler gel­ten. Die Umset­zung die­ser Leit­li­ni­en wie­der­um ist Auf­ga­be der Poli­tik, wie auch eine vom Deut­schen Insti­tut für Ver­trau­en und Sicher­heit im Inter­net (DIVSI) in Auf­trag gege­be­ne Stu­die bestä­tigt: 61 Pro­zent aller Deut­schen wün­schen sich, dass der Staat das Inter­net stär­ker kon­trol­liert. Digi­ta­le Bil­dung ist die Vor­aus­set­zung, um Men­schen in der Trans­for­ma­ti­on zu einer digi­ta­len Wis­sens­ge­sell­schaft auf die Anfor­de­run­gen der Arbeits­welt vor­zu­be­rei­ten und sie zur pri­va­ten gesell­schaft­li­chen Teil­ha­be zu befä­hi­gen. Die digi­ta­le Aus- und Wei­ter­bil­dung durch qua­li­fi­zier­te Exper­ten und Mul­ti­pli­ka­to­ren ist dar­über hin­aus die Basis für die Inno­va­tions- und Zukunfts­fä­hig­keit unse­rer Gesell­schaft und unse­rer Wirt­schaft, ob an unse­ren Schu­len, Hoch­schu­len, Kul­tur- und Wei­ter­bil­dungs­ein­rich­tun­gen, aber auch in den Unter­neh­men und ande­ren Orten, an denen Bil­dung statt­fin­det. Digi­ta­le Bil­dung muss daher einer der zen­tra­len Schwer­punk­te der Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie von Bund, Län­dern und Kom­mu­nen sein, ein­ge­bun­den in das Kon­zept des lebens­lan­gen Ler­nens. Auf euro­päi­scher Ebe­ne soll­te ergän­zend dazu die neue euro­päi­sche Daten­schutz­richt­li­nie, die ab Mai 2018 durch­ge­setzt wird, aus­ge­baut und bekann­te gemacht wer­den: Jedem Kon­su­men­ten steht ein Recht auf daten­er­he­bungs­ar­me digi­ta­le Pro­duk­te zu; der Kon­su­ment kann selbst frei wäh­len, wel­che Daten zu wel­chem Zweck, wie lan­ge und wo gespei­chert von ihm frei­ge­ge­ben werden.

Fazit

Digi­ta­le Sou­ve­rä­ni­tät genera­tio­nen­über­grei­fend und nach­hal­tig zu errei­chen, gehört zu den größ­ten Her­aus­for­de­run­gen im Rah­men der zuneh­men­den Digi­ta­li­sie­rung unse­rer Gesell­schaft. Unser All­tag ver­än­dert sich schnel­ler denn je – Big Data, künst­li­che Intel­li­genz, Vor­her­sa­ge und Steue­rung mensch­li­chen Ver­hal­tens, Mas­sen­über­wa­chung, Ein­satz von Algo­rith­men, Robo­tik, die Ver­schmel­zung von Mensch und Maschi­ne sowie die Infor­ma­ti­ons­kon­zen­tra­ti­on bei weni­gen pri­va­ten Unter­neh­men sind nur eini­ge der The­men, die künf­tig eine immer wich­ti­ge­re Rol­le spie­len wer­den. Digi­ta­le Fer­tig­kei­ten zu erwer­ben und wei­ter zu ent­wi­ckeln und mit digi­ta­len Tech­no­lo­gien sicher umzu­ge­hen muss daher prio­ri­tä­res Ziel der Bil­dungs­po­li­tik sein – vom Eltern­haus über die Schu­le, die Aus- und Wei­ter­bil­dung bis hin zum Arbeits­le­ben. http://souveränität.digital http://souveraenitaet.digital

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